Flüchtlinge in Darmstadt

Für diesen Artikel hatte ich bei der Stadt Darmstadt und beim Regierungspräsidium nach Zahlen gefragt.

Echo online: „Ein Versagen der Nationalstaaten“ – Der Europaabgeordnete Michael Theurer kritisierte bei einer FDP-Veranstaltung die Egoismen der EU-Staaten in der Flüchtlingskrise.

Offensichtlich war kein Platz im Blatt, also hier (denn Internet hat ja den Vorteil, man hat ja mal Platz). Die Zahlen sind vom Ende der vergangenen 3. Kalenderwoche (18.-24.1.2015): Weiterlesen

Heute vor fünf Jahren: Trauerspiel bei Stadtteilbibliotheken

Am 22. Januar 2011 guckte ich auf die damals neuen Öffnungszeiten der Stadtteilbüchereien in Arheilgen, Bessungen, Eberstadt und Kranichstein:

Trauerspiel bei Stadtteilbibliotheken – Da haben wir also vier Stadtteilbüchereien, die die meiste Zeit der Woche geschlossen sind. Jede hat sieben Stunden die Woche offen. Besser als nichts, mag man sagen, aber das ist doch irgendwie Kappes. Es sei denn, man möchte die Außenstellen so unattraktiv machen, dass am Ende die Leser wegbleiben, und man sie endlich „leider, leider” schließen kann muss.

Und wie sieht es heute aus? Die Zweigstellen in Bessungen und Arheilgen wurden Weiterlesen

Die Öffentlich-Rechtlichen: Knauserig, parteienhörig und „eher in Richtung Regierung“?

Die Öffentlich-Rechtlichen Sender haben es gerade schwer. Ich fang mal mit dem simplen dreist-knauserigem an. Der NDR wollte ein Kabarettprogram für lau aufzeichnen.

zweikampfhasen.de: Offener Brief – Das Angebot der NDR-Programmredaktion „Planung, Entwicklung, Innovation“ für die jetzige Aufzeichnung belief sich dann auf 0 (in Worten: null) Euro. (…) Die Argumentation (war): „Es hat doch einen Werbeeffekt für Sie, wenn wir Ihr Programm senden!“

Werden eigentlich die ganzen Fernsehmoderatoren bezahlt, die – weil sie eigentlich freie Mitarbeiter sind – auch Galas etc. für ein paar tausend Euro moderieren? Für die ist doch Bildschirmpräsenz auch Werbung? (Zapp, 17.6.2009: 6.500 bis 20.000 Euro für eine Moderation oder einen Vortrag.)

Der NDR stellt das übrigens anders dar: Entgegen der Behauptung von Herrn und Frau Ehnert gab es kein Lizenzangebot der Redaktion über 0 Euro.

Dann schildert vor drei Tagen eine freie WDR-Mitarbeiterin im holländischen Radio lang und breit Vorgaben bei der Berichterstattung (und rudert am Tag drauf zurück: „Ich habe totalen Quatsch verzapft.„).

meedia.de: „Wir sind natürlich angewiesen, pro Regierung zu berichten“ – „Wir sind natürlich angewiesen, pro Regierung zu berichten“, erklärte die WDR-Mitarbeiterin in der Radiosendung „De Stemming“ von L1 aus den Niederlanden. (…) „Wir sind öffentlich-rechtlicher Rundfunk und darum angehalten, das Problem in einer mehr positiven Art anzugehen.“ (…) Der öffentlich-rechtliche Rundfunk mit seiner Gebührenfinanzierung sei so ausgerichtet, eher in Richtung Regierung und nicht aus Oppositionssicht zu berichten.

Und promt bestätigt der SWR das mit dem „eher in Richtung Regierung“.

meedia.de: AfD darf nicht zur „Elefantenrunde“ kommen – Man habe dies mit „zusammengebissenen Zähnen“ zur Kenntnis genommen, aber (…) keine Alternative gehabt, (so der SWR).

Und wenn ich dann noch daran denke, wie der unionsdominierte ZDF-Verwaltungsrat es 2009 abgelehnt hatte, Nikolaus Brenders Vertrag als Chefredakteur zu verlängern, ja, was soll man da den RT-Freunden noch entgegenhalten?

P-Bus, Naturfreunde und Feuerwehr

Anlieger fühlen sich im Stich gelassen – Eine Dezernenten-Zusage von 2008, dass der P-Bus ab 2011 nicht mehr durch die Hagenstraße fährt, setzte die Stadt nicht um. Die Haushaltslage lasse die Mehrkosten für eine 350 Meter längere Route über Reuterallee und Heidelberger Landstraße zur Wartehalle nicht zu.

Die „Initiative für die Verlegung des P-Bus’ aus der Hagenstraße“ (…) hat an jeden Verkehrsdezernenten und jede -dezernentin geschrieben, zuletzt (erfolglos) 2015 an Cornelia Zuschke (parteilos).

An Arbeit mangelt es nicht – Die „Mittwochsmänner“, eine Gruppe der Eberstädter Naturfreunde, sind von der IG Eberstädter Vereine für ihr langjähriges ehrenamtliche Engagement geehrt worden.

Schwelende Holzpellets als Herausforderung – Ein Schwelbrand in einem Holzpelletbunker, Fettexplosionen und Flüchtlingsunterkünfte einrichten und betreuen prägten die Einsatzbilanz der Freiwilligen Feuerwehr Eberstadt im Jahr 2015.

Neulich im Ausschuss in Weiterstadt

Der Weiterstädter Bürgermeister hatte eine magische Kristallkugel, beim Haushalt für 2016 sind sich alle einig und vier von zehn Stimmen reichen beim Investitionsprogramm für eine positive Beschlussempfehlung. Und ein von Jugendlichen ausgearbeites preisgekröntes Projekt – der Skaterpark – wird seit Jahren aufgeschoben.

Am Montag war ich im Weiterstädter Haupt- und Finanzauschuss. Echo online: Kritik am Investitionsprogramm und Hallenbadeintritt in der Diskussion.

„Grüne vom großen Erfolg berauscht“, „CDU, deutlich besonnener und kompromissbereiter“

Jörg vom Darmundestat-Blog überlegt, wie die Kommunalwahl in Darmstadt ausgehen könnte: Es wird weiter uffgebasst (ein Ausblick auf die Kommunalwahl).

Ein bisschen ist Grün-Schwarz in Darmstadt dasselbe in Grün findet er. Und er ist von sich selbst überrascht:

In Darmstadt selbst hat sich mit dem grün-schwarzen Magistrat nur wenig geändert, sieht man mal von ein paar “urgrünen” Themen wie Fahrradstraßen ab. Vor allem in der ersten Hälfte der Legislaturperiode scheinen so ein paar Grüne von dem großen Erfolg so berauscht gewesen zu sein, dass sie sich aufgeführt haben wie der Elefant im parlamentarischen Porzellanladen. Das hat sich mittlerweile gebessert. Sicherlich auch dank der CDU, die deutlich besonnener und kompromissbereiter vorgegangen ist, als man von ihr erwartet hat (dass ich so was mal schreiben würde!).

Darmstadts Oberbürgermeister ist ein Alien

In Darmstadt läuft es super zur Zeit. Nun hat „Futurama“ hat das Geheimnis der aktuellen Erfolge aufgedeckt: Der Oberbürgermeister ist ein Alien. Und er kam mit Ufos. Glaubt ihr nicht? Die Dinger liegen (getarnt) auf so Säulen
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Weniger reden, mehr machen

Im OB-Wahlkampf 2011 gab es einen Bewerber, der mir mit der Forderung auffiel, dass man in Darmstadt auch mal entscheiden müsse. Zu oft würde jedoch „lass uns nochmal darüber reden“ gesagt.

Nun, jetzt ist dieser Kandidat zwar nicht Oberbürgermeister, aber Bürgermeister und sagt nun Sachen wie diese:

Die Berufsschullandschaft in Südhessen solle „noch mal genauer angeguckt werden“, sagte der Darmstädter Schuldezernent Rafael Reißer (CDU) bei den Etatberatungen im Haupt- und Finanzausschuss.