Tortenschlacht: Darmstädter halten neues Rathaus für „nicht wichtig“

Die Stadt Darmstadt befragt regelmäßig die Bürger. Die jüngste „Bürgerumfrage zur Lebensqualität in der Wissenschaftsstadt Darmstadt“ war 2015. 9655 Fragebögen wurden im Frühjahr verschickt, 3429 kamen zurück, vorgestellt wurden die Ergebnisse im November 2015. Unter anderem konnten sie sieben Projekte bewerten.

Die Ultrakurzfassung:

Ok etwas hektisch, dann lieber so:

Die Projekte sind (so formuliert stehen sie in der Tabelle der Stadt): Umbau des Merck-Stadions am Böllenfalltor, Entwicklung der Konversionsflächen (Kasernengelände), Bau eines zentralen und bürgerfreundlichen Rathauses, Bau eines Schwimmzentrums (Nordbad), Bewerbung der Mathildenhöhe zum Weltkulturerbe, Abkopplung des Darmbachs vom Kanalnetz und Sanierung der Berufsschulzentren.

Die Bürger konnten die Projekte mit „sehr wichtig“, „wichtig“, „unwichtig“ und „weiß ich nicht“ bewerten.

Gut, ein Balkendiagramm gibt zwar einen Überblick, aber besser finde ich hier dann doch die einzelnen Tortendiagramme.
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Was so an Arbeit dahintersteckt

Es steckt ja immer mehr Arbeit dahinter als man sieht. Hier mal ein Text, dem man etwas Recherche beim Lesen ja auch nicht so eben ansieht. Ich habe mal gelb markiert, was ich außerhalb des Termins zusammensuchte.

Mein Artikel vom FDP-Neujahrsempfang am Dienstag (9.2.2016). Gelb marktiert ist das nach- und gegenrecherchierte. (Da das Echo eine Paywall hat, ist der Text unscharf.)

Beim FDP-Neujahrsempfang (Echo online: „Fünf Jahre Stillstand sind genug“) habe ich zum Beispiel noch in die von Leif Blum erwähnte Bürgerumfrage geguckt und die Zahlen rausgesucht. Und zu der Landesgartenschau 2014 in Gießen (Darmstadt bewirbt sich für 2022) habe ich auch erstmal suchen müssen. Allerdings fand ich nichts richtiges zum Gießener Defizit außer den Zahlen, die von der Stadt Gießen selbst kommen.

Der „straffe Zeitplan“ beim Nordbad: Demzufolge wird seit März 2015 gebaut

Gestern ging es ja hoch her ums Böllenfalltorstadion. Echo: Enger Zeitplan für Neubau am Böllenfalltor vs. Stadt: „Konstruierte Berichterstattung. Vor allem weist der OB darauf hin, dass alle Beteiligten den Stadionumbau „bis Saisonstart 2018/19 schaffen wollen“.

Den Willen glaube ich gerne, aber man hat ja mit dem neuen Nordbad ein anderes Projekt, das zeigt, wie Wille und Wirklichkeit auseinandergehen.

Ein neues Nordbad steht mindestens seit 2008 an. Da gab es ein Gutachten, das von einem „außerordentlich maroden baulichen und technischen Zustand“ sprach.
2010 wurde dann diskutiert, ein neues Nordbad zu bauen, in dem auch eine Spaßkomponente sein sollte.

FR-Online, 1. Juli 2010: Spaß statt nur Bewegung – Ein modernes Schwimmzentrum soll das marode Nordbad im Bürgerpark ersetzen. 18 Millionen Euro will die Stadt investieren.

Das mit den 18 Millionen Euro wurde dann deutlich weniger, weil man mehr auf Schwimm- als auf Spaßbad Wert legt. Und Darmstadt auch kein Geld hatte. Aber dann sollten die 13 Millionen Euro nicht reichen …
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Nichts hält so lange wie ein Provisorium – Klappacher Straße

Die Klappacher Straße in Richtung Süden. Rechts das Querparken, links Längsparken – und der Angebotsstreifen für Fahrräder ist verschwunden.

Dieses Jahr haben die Senkrechtparkplätze in der Klappacher Straße zwischen Karlstraße und Wittmannstraße Jubiläum, sie werden zehn Jahre alt. Sie wurden provisorisch eingerichtet, während der Sitz der Schader-Stiftung an der Ecke Karl- und Goethestraße gebaut wurde. Wo nebenbei auch ein „wilder Parkplatz“ verschwand.

Aber die Stelle (59 verschiedene Unfälle in knapp zehn Jahren) ist kein Weiterlesen

Nebenan: Listen seziert und Kandidatenbefragung

Jörg vom darmundestat-Blog hat mal die Kandidatenzusammensetzung der Parteien zur Kommunalwahl geguckt. Er schaute nach Positionen der Frauen und der jungen Leute (U40, und das ist ja schon großzügig für „jung“ finde ich) auf den Listen: Frauen und junge Leute

Und Carsten von „neunmalsechs“ ist dabei, für die Kandidaten einen Fragebogen zur Kommunalwahl zusammenzustellen.

CDU-Geburtstag im Darmstadtium mit Jan Fleischhauer

Jan Fleischhauer, Ctirad Kotoucek und Peter Tauber im Darmstadtium.

Echo online: „In Wahrheit ist Demokratie eine ziemlich anstrengende Geschichte.“ – Die Darmstädter CDU wird in diesem Jahr 70 Jahre alt. Der Darmstädter CDU-Vorsitzende Ctirad Kotoucek blickte am Montag zusammen mit Peter Tauber, Generalsekretär der Bundes-CDU, und dem Spiegel-Journalisten Jan Fleischhauer auf Medien, hessische Wahlen und Abstimmungen und eine zurzeit nervöse CDU.

Im Artikel habe ich übrigens einen Fehler gemacht, es sind zur Zeit fünf hauptamtliche Dezernenten in Darmstadt und nicht sechs.

Spiegel-Redakteur Jan Fleischhauer hat die SpOn-Kolumne „Der Schwarze Kanal“.

CDU-Generalsekretär Peter Tauber ist für den Wahlkreis Bundestagswahlkreis Main-Kinzig – Wetterau II – Schotten im Bundestag. Er hat auch das Blog „Schwarzer Peter“.

Kandidatenliste zur Kommunalwahl bei der Stadt online

Die zugelassenen Wahlvorschläge zur Kommunalwahl in Darmstadt gibt es auch als Liste in einem PDF. Leider stehen da auch nur Namen, Geburtsjahr und -ort drin. Mir wären ja die Stadtteile wichtiger, denn wenn ich will, dass einer in meinem Viertel was bemerkt, dann passiert das eher, wenn er hier wohnt.

Und wenn das PDF aufgeht: Nicht vom Namen oben im Browserfenster iritieren lassen, das steht in den PDF-Eigenschaften und da ist irgendwie der frühere SPD-Spitzenkandidat Kurt Weidmann reingeraten.

Vor fünf Jahren: Die OB-Kandidaten Partsch und Reißer und ihre Pläne

So sah vor fünf Jahren meine Doppelseite im "Vorhang auf" aus. Das war damals die erste Vorstellung der fünf OB-Kandidaten.

Vor fünf Jahren standen in Darmstadt Kommunalwahlen und gleichzeitig OB-Wahlen an. Für den „Vorhang auf“ hatte ich damals die fünf OB-Kandidaten Walter Hoffmann (SPD), Helmut Klett (Uwiga), Jochen Partsch (Grüne), Rafael Reißer (CDU) und André De Stefano (Piratenpartei) sowie Jörg Dillmann und Kerstin Lau (Uffbasse) zu Themen wie Haushalt, Konversion, ICE, Nordostumgehung und neue Straßenbahnlinien befragt.

Zwei Kandidaten von damals kamen in Amt und Würden, Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) und Bürgermeister Rafael Reißer (CDU). Mal schauen was ich 2011 zu den beiden zusammengefasst hatte:
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Darmstädter Flora im Umweltausschuss

Der Umweltausschuss am Dienstag (26.1.) in Darmstadt war ein bisschen Werner-Krone-Show. Kaum ein Tagesordnungpunkt, zu dem der Stadtverordnete der Linken keinen Vorschlag hatte.

Bei der Landesgartenschau 2022 will die Landesregierung vermutlich keine Wahlkampfmunition liefern, die Entscheidung kommt nun erst Mitte März – nach der Kommunalwahl.

Und Klaus-Dieter Jung vom Umweltamt gab einen Überblick zu seinen Kartierungen (1991 und 2015) der Darmstädter Flora.