Schuld bei Fahrradunfällen: Deutliche Unterschiede je nach Unfallgegner

Das Statistische Bundesamt hat einen Bericht zur „Unfallentwicklung auf deutschen Straßen 2017“ veröffentlicht. Beim Thema Unfälle mit Radfahrern ist für jeden etwas dabei:

Statistisches Bundesamt: Pressestatement „Unfallentwicklung auf deutschen Straßen 2017“ Nicht einmal die Hälfte aller Radlerinnen und Radler (43 %), die 2017 in einen Unfall mit Personenschaden verwickelt waren, hatte diesen auch verschuldet. Jedoch gab es deutliche Unterschiede je nach Unfallgegner: Wenn ein Lkw beteiligt war, trug die Person auf dem Fahrrad zu rund 20 % die Hauptschuld. Wenn ein Pkw beteiligt war, lag der Anteil bei 25 %. Bei Unfällen mit Fußgängerinnen und Fußgängern waren dagegen rund 60 % der Fahrradfahrerinnen und -fahrer hauptverantwortlich.

Wicki Weißwas & sein nutzloses Wissen: Eisenbahner erfanden die Zeitzonen

Die Zeitzonen und damit die mitteleuropäische Zeit (MEZ) wurde von Eisenbahnern erfunden. Denn mit der Eisenbahn wurde Reisen so „schnell“, dass das mit den Ortszeiten (12 Uhr ist wenn die Sonne am höchsten steht) und den Fahrplänen nicht mehr klappte. Vor allem, wenn Züge aus verschiedenen Ländern Anschluss haben sollten, aber deren Fahrpläne nach der Ortszeit der jeweiligen Hauptstadt ausgerichtet waren.

zeit.de: Eisenbahner erfanden Europas Zeit – Der kanadische Eisenbahningenieur Sandford Fleming hatte schon 1879 ein weltweites Zeitzonensystem vorgeschlagen. Doch erst 1884 teilte die Internationale Meridiankonferenz in Washington die Erde in 24 noch heute gültige Stundenzonen von je 15 Längengraden auf, deren Zeit sich jeweils um 60 Minuten unterschied.

Am 1. April 1892 legten Baden, Bayern und Württemberg fest, dass die Eisenbahnuhrzeit auch im Rest ihrer Länder die gültige Zeit war. Und am 1. April 1893 kam das ganze Deutsche Reich in die gleiche Zeitzone.