Spüli für den Autobahnbau

Die gesperrte Spur der A67, damit die Südrampe der A5 (oben) in ihre Position geschoben werden konnte.

Das Geschirrspülmittel Fit ist multifunktionell einsetzbar. Das Spülmittel verstärkt die Wirkung der Chemikalie Luminol, die man zum Nachweis von Blut an Tatorten verwendet. Am Wochenende war das Spülmittel aber auch wichtig für den Einbau einer 800 Tonnen schweren Autobahnbrückenrampe am Darmstädter Kreuz. Wobei es da eher wichtig war, dass das Spülmittel ein Schmiermittel ist und nicht, dass es die Marke Fit war.

(€) Echop online: Südrampe am Darmstädter zentimeterweise in Position gebracht

Schlossgrabenfest 2022 mit Tickets

Das Schlossgrabenfest stellt 2022 auf Tickets um. Ok, das ist natürlich nicht mehr das, was das Schlossgrabenfest mit ausgemacht hat, aber wenn ich ehrlich bin, mir ist das ganz recht. Denn ich war die letzten Jahre nicht mehr dort, weil es mir zu voll war.

schlossgrabenfest.de: Damit tragen wir den als Folge der Corona-Pandemie gestiegenen Anforderungen an das Einlassmanagement mit entsprechender Kapazitätskontrolle bei Großveranstaltungen Rechnung, als auch den erheblich gestiegenen Kosten für die Organisation.

„Die Technologie hat das Zeug zu einer neuen industriellen Revolution“

Das Fraunhofer Institut für graphische Datenverarbeitung in Darmstadt.

Es geht um rund 3,2 Millionen Euro und dafür kommen zwei Ministerinnen, ein Institusdirektor, ein Untersnehmensvorstand, zwei Zeitungsjournalisten und ein Fernsehteam.

Wenn eine für diesen Betrag gebaute Kindertagesstätte in Betrieb geht, gibt es so einen Aufwand nicht. Aber es geht um eine mögliche neue industrielle Revolution, in einem nun zu schaffenden Zentrum für angewandtes Quantencomputing im Darmstädter Fraunhofer Institut für graphische Datenverarbeitung. Wobei Zentrum das Ziel ist, nächstes Jahr geht es mit vier Kräften los.

Echo online: Darmstadt bekommt Zentrum für angewandtes Quantencomputing

Landesmuseum in Orange erinnert an Gewalt gegen Frauen

Das Hessische Landesmuseum in Darmstadt am 25. November zur Blauen Stunde.

Mit als Gerichtsreporter fällt es mir ja auch auf: Es sind mehr Männer Straftäter. Und wenn Frauen getötet werden, war es sehr oft ihr Partner, Ehemann oder Ex-Partner.

Am 25. November wurden weltweit Gebäude und Wahrzeichen auf der ganzen Welt in Orange illuminiert, um auf auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen.

In Darmstadt hat der Zonta Club neben dem Landesmuseum das Staatstheater, das Darmstadtium, die Kunsthalle und die Dreifaltigkeitskirche in Eberstadt illuminiert.

Mit dem Auto auf die Familie zugefahren

Zuerst dachte eine Zeugin, dass der Fahrer eines Ford Mondeo die Frauen mitnehmen wollte, dann aber zeigte sich, dass er mit dem Auto auf die Gruppe zufuhr. „My father is trying to kill us“, sagte ein Mädchen.

Echo online: Vater rast auf Frau und Töchter zu

Ich bin nach solchen Taten ja immer wieder überrascht, dass Ehefrauen daraus nicht die Konsequenz ziehen und die Beziehung beenden und stattdessen wegen der Familie bleiben und hoffen, dass sich nichts wiederholt. Denn das geht zu oft schief. Ich denke da ganz aktuell an die 28-Jährige, die Ende Februar 2021 von ihrem Ehemann erwürgt und ein Jahr zuvor von ihm mit einem Messer schwer verletzt worden war.

Heute ist der „Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“ und die Daten aus Deutschland sind auch schlecht:

Deutsche Welle: Gewalt gegen Frauen nimmt zu – Jede Stunde würden in Deutschland durchschnittlich 13 Frauen Opfer von Gewalt in Partnerschaften, erläuterte Bundesfrauenministerin Christine Lambrecht die Statistik. Alle zweieinhalb Tage werde eine Frau durch eine Gewalttat ihres Partners oder Ex-Partners getötet.

Und bevor eine Frau umgebracht wird, kann es gut sein, dass der Partner sie schon davor mehrmals bedroht und angegriffen hat.

Ärsche, Schlangen und Weihnachtsmärkte

Mit Unterstützung der Landespolizei wurde am Samstag der Zugang zum Weihnachtsmarkt auf dem Friedensplatz kontrolliert.

„Die stehen jetzt bis zum Arsch der Welt“, kommentiert ein Besucher die Warteschlange für den Darmstädter Weihnachtsmarkt auf dem Friedensplatz, in der um die 90 Menschen stehen. Der „Arsch der Welt“ ist in dem Fall an der kleinen Steintreppe, die vom Friedensplatz in den Schlossgraben führt.

Das hat aber einige so gar nicht gestört, nach drei Stunden war die die Schlange sogar noch länger. Der „Arsch der Welt“ lag dann ungefähr auf der Höhe vom INTeF.

(€) Echo online: Ohne Geduld geht nichts

Die Grundstraße in Kranichstein

Das ist nicht die Grundstraße, aber hat etwas mit dem Grund zu tun, warum die Grundstraße Grundstraße heißt. Dass sich in der Rheinstraße hier bei der Kunsthalle die beiden Geschossbauten so gegenüberstehen und eine Art Tor bilden, war Teil der Wiederaufbauplanungen des damaligen städtischen Oberbaudirektors Peter Grund, nach dem die Grundstraße benannt ist.

Die Kranichsteiner Grundstraße hat einen unverdächtigen Namen, aber sie ist nach Peter Grund benannt. Und der war im sogenannten „Dritten Reich“ aktiver Nationalsozialist. So dass die Stadt Darmstadt einen anderen Namen für die Straße sucht.

(€) Echo online: Kranichsteiner Bürger sorgen sich um Adressänderung

Die Straße war in den 1970er Jahren natürlich nicht nach Peter Grund benannt worden, weil er unter anderem NSDAP-Referent für Städtebau und dem fördernden SS-Mitglied war, sondern weil der Architekt nach dem Zweiten Weltkrieg Darmstädter Oberbaudirektor war und die Wiederaufbau und das Stadtbild beeinflusst hat.