„Die Technologie hat das Zeug zu einer neuen industriellen Revolution“

Das Fraunhofer Institut für graphische Datenverarbeitung in Darmstadt.

Es geht um rund 3,2 Millionen Euro und dafür kommen zwei Ministerinnen, ein Institusdirektor, ein Untersnehmensvorstand, zwei Zeitungsjournalisten und ein Fernsehteam.

Wenn eine für diesen Betrag gebaute Kindertagesstätte in Betrieb geht, gibt es so einen Aufwand nicht. Aber es geht um eine mögliche neue industrielle Revolution, in einem nun zu schaffenden Zentrum für angewandtes Quantencomputing im Darmstädter Fraunhofer Institut für graphische Datenverarbeitung. Wobei Zentrum das Ziel ist, nächstes Jahr geht es mit vier Kräften los.

Echo online: Darmstadt bekommt Zentrum für angewandtes Quantencomputing

Landesmuseum in Orange erinnert an Gewalt gegen Frauen

Das Hessische Landesmuseum in Darmstadt am 25. November zur Blauen Stunde.

Mit als Gerichtsreporter fällt es mir ja auch auf: Es sind mehr Männer Straftäter. Und wenn Frauen getötet werden, war es sehr oft ihr Partner, Ehemann oder Ex-Partner.

Am 25. November wurden weltweit Gebäude und Wahrzeichen auf der ganzen Welt in Orange illuminiert, um auf auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen.

In Darmstadt hat der Zonta Club neben dem Landesmuseum das Staatstheater, das Darmstadtium, die Kunsthalle und die Dreifaltigkeitskirche in Eberstadt illuminiert.

Ärsche, Schlangen und Weihnachtsmärkte

Mit Unterstützung der Landespolizei wurde am Samstag der Zugang zum Weihnachtsmarkt auf dem Friedensplatz kontrolliert.

„Die stehen jetzt bis zum Arsch der Welt“, kommentiert ein Besucher die Warteschlange für den Darmstädter Weihnachtsmarkt auf dem Friedensplatz, in der um die 90 Menschen stehen. Der „Arsch der Welt“ ist in dem Fall an der kleinen Steintreppe, die vom Friedensplatz in den Schlossgraben führt.

Das hat aber einige so gar nicht gestört, nach drei Stunden war die die Schlange sogar noch länger. Der „Arsch der Welt“ lag dann ungefähr auf der Höhe vom INTeF.

(€) Echo online: Ohne Geduld geht nichts

Die Grundstraße in Kranichstein

Das ist nicht die Grundstraße, aber hat etwas mit dem Grund zu tun, warum die Grundstraße Grundstraße heißt. Dass sich in der Rheinstraße hier bei der Kunsthalle die beiden Geschossbauten so gegenüberstehen und eine Art Tor bilden, war Teil der Wiederaufbauplanungen des damaligen städtischen Oberbaudirektors Peter Grund, nach dem die Grundstraße benannt ist.

Die Kranichsteiner Grundstraße hat einen unverdächtigen Namen, aber sie ist nach Peter Grund benannt. Und der war im sogenannten „Dritten Reich“ aktiver Nationalsozialist. So dass die Stadt Darmstadt einen anderen Namen für die Straße sucht.

(€) Echo online: Kranichsteiner Bürger sorgen sich um Adressänderung

Die Straße war in den 1970er Jahren natürlich nicht nach Peter Grund benannt worden, weil er unter anderem NSDAP-Referent für Städtebau und dem fördernden SS-Mitglied war, sondern weil der Architekt nach dem Zweiten Weltkrieg Darmstädter Oberbaudirektor war und die Wiederaufbau und das Stadtbild beeinflusst hat.

Kitas in Weiterstadt

Im Brunnenweg 19 hat die Stadt Räume für eine Kita angemietet, die aber noch angepasst werden mussten, was länger dauerte als gedacht.

Die Aufregung bei den regierenden Fraktionen war schon groß, als die oppositionellen Fraktionen von ALW und CDU in Weiterstadt 2017 in einem Antrag von „Ausweg aus der Betreuungsmisere/dem Betreuungsnotstand“ sprachen.

Ich fand die Wortwahl taktisch ungünstig, denn das konnten SPD und Freie Wähler ja nie zugeben. Aber wenn es zuwenig Plätze für Kinder gibt, müssen schon welche geschaffen werden. Inzwischen kommen in Weiterstadt Kitaplätze dazu. Aber es dauert dann doch, weil immer mal was dazwischenkommt. Und es stehen Kinder auf Wartelisten

(€) Echo online: Neue Kita für Weiterstadt soll noch 2021 öffnen

Schlossflügel im Angebot, Chance oder Kostenfalle

Es sind oft nur kleine Schäden in den historischen Räumen des Rokoko-Schloss Braunshardt, wie diese Lücke in einer Fuge. Aber auch die sollten fachgerecht repariert werden.

Schloss Braunshardt ist ein hübsches Schloss, vor allem, wenn man die farbigen Räume im historischen Rokoko-Schloss sieht. Was aber auch für einige Euro saniert und erhalten werden muss. Nun überlegt die Kommunalpolitik, ob sie den Ostflügel aus den 1920er Jahren dazu kaufen soll.

Echo online: Ein ganzes Schloss kommt Weiterstadt teuer