Straßenmarkierungen in Eberstadt

Eine weiße Schleife erinnert an einen Unfall, bei dem ein Radfahrer tödlich verletzt wurde.

Eigentlich würde an der Einmündung Friedrich-Ebert- und Heidelberger Landstraße auch ein “Ghost Bike” stehen, denn im Oktober war dort ein Unfall bei dem ein Radfahrer tödlich verletzt wurde. Die Stadt hat nun die Fußgänger- und Radfahrerfuhrt markiert und ich habe den ADFC gefragt, was er davon hält.

Echo online: Neue Straßenmarkierungen in Eberstadt

Heute im Landgericht: Messerstiche in Offenbach

Ende Juni 2018 wurde die Polizei zu einem Streit in den Offenbacher Stadttteil Senefelder Quartier gerufen. Ein Mann mit einem Messer lässt sich festnehmen, dabei findet die Polizei in der verwüsteten Wohnung unter Möbelstücken das mit 30 Messerstichen schwer verletzte Opfer, welches vier Tage später verstirbt.

sueddeutsche.de (dpa): Tödliche Attacke in Offenbach – Prozessbeginn in Darmstadt

Pädagogstraße und Cityring standen schon 2006 als problematisch im Verkehrsentwicklungsplan

Ein weißes “Ghostbike” steht an der Stelle, wo eine Frau bei einem Autounfall auf dem Darmstädter Cityring tödlich verletzt wurde. Meiner Meinung nach erweckt das Ghostbike hier aber einen falschen Eindruck. Denn die Radfahrerin war zu dem Zeitpunkt eine Fußgängerin, die das Rad schob, um über die Straße zu gehen.

Samstag und Sonntag habe ich mir bei der Pädagogstraße die Stelle angeschaut, wo vor einer Woche eine Frau von einem PKW auf dem Cityring tödlich verletzt wurde. An beiden Tagen gingen zahlreiche Menschen an der Stelle über die Straße. Die Wege zu den Unterführungen rechts und links sind offenbar zu weit.

Dann hatte ich via Twitter von David Grünewald erfahren, dass die Stelle schon 2006 im Verkehrsentwicklungsplan stehe. Tatsächlich: Da steht auch, dass da was gemacht werden müsste (S. 81 im PDF, S. 75 in der Paginierung):

ebenerdigen Querungsmöglichkeiten sind an folgenden Stellen neu zu schaffen:
• Kirchstraße – Schulstraße
• Holzstraße – Klein-Schmittsteg/Stadtbibliothek
• Hügelstraße – Schützenstraße

Dazu steht auch was auf S. 21 in der Paginierung, S. 27 im PDF:

Im östlichen Bereich entlang der Kirchstraße und der Holzstraße und in der östlichen Hügelstraße fehlen ebenerdige Que- rungsmöglichkeiten. Die vorhanden Über- und Unterführungen sind – mit Ausnahme der Unterführung am Justus-Liebig-Haus – nicht barrierefrei und weisen Probleme hinsichtlich der sozialen Sicherheit auf. Damit wird die fußläufige Erreichbarkeit der City aus den angrenzenden Stadtquartieren deutlich eingeschränkt.

Es gibt zudem ein Szenario das eine fertige Nordostumgehung berücksichtigt (S. 65 im PDF). Nur wurde die Nordostumgehung seit 2011 von Grün-Schwarz abgeplant:

Durch die entsprechend politischer Beschlusslage realisierten Straßennetzergänzungen (Nordost-Umgehung, Carl-Schenk-Ring, B3 bis Mainzer Straße) und attraktive Angebote zur ÖPNV- und Fahrradnutzung sind die Kfz-Verkehrsbelastungen in vielen Netzabschnitten der Kernstadt deutlich zurückgegangen. Dadurch konnte der Cityring vollständig zurückgebaut, der Teilabschnitt Holzstraße als verkehrsberuhigter Bereich gestaltet und ausgewiesen und damit die Aufenthaltsqualität deutlich gesteigert werden.

Zum Verkehrsentwicklungplan habe ich mich ja schon mehrfach geäußert. Denn anstelle ab 2011 einen neuen zu machen, der ohne Nordostumgehung berechnet wurde, wurde damit mit 2016 gewartet. Und da die Baudezernentin dann nach Düsseldorf ging, lag das Thema wieder brach, bis die jetzige Baudezernentin anfing. Fünf verlorene Jahre.

GWH-Neubau in Kranichstein vorgestellt

Neue Mietwohnungen in Kranichstein im Wickopweg. Das Foto zeigt beide Neubauten von der Kranichsteiner Straße aus.

Die GWH hat im Kranichsteiner Wickopweg in zwei fünfstöckigen Gebäuden 67 Mietwohnungen gebaut. Der Bestandsbau dazwischen wurde saniert und bekam u.a. einen kleinen Spielplatz.

Echo online: „Eine Bereicherung für Kranichstein“

Das Bestandsgebäude zwischen den beiden Neubauten wurde saniert.

Laubengänge im westlichen Neubau.

Polizei kontrolliert auf der Raststätte Gräfenhausen-Ost

“Der hat doch Spanngurte”, fragt sich die Polizeibeamtin (links), “warum macht der die Ladung nicht fest?”

Sonntag wurde es für mich recht spät. Ich war fürs Echo bei der Autobahnraststätte Gräfenhausen-Ost, wo die Polizei Transporter und LKW kontrollierte, die sie vorher aus dem Verkehr von der Autobahn A5 rausgezogen hatte.

Echo online: Bei der Polizeikontrolle in Weiterstadt-Ost werden mehrere Lastwagen beanstandet

Um fünf vor zwölf (naja, genaugenommen war es 23.57 Uhr) war es dann so weit, es wurde ein Fahrer erwischt, der zuviel getrunken hatte: 1,32 Promille. Auch wenn mancher sich da noch nüchtern fühlt, lässt einen die Polizei dann nicht mehr weiterfahren. Auf einem meiner Bilder entdeckte ich die Zahl auf dem Messgerät.

Manchmal unterscheiden sich Fahrer und Polizistinnenin ihren neongelben Jacken nur durch das Polizeiwappen und dem Schriftzug auf dem Rücken.