So geht das auf dem Weiterstädter Pumptrack mit der DSGVO

Heute ist ein praktisches Beispiel zur Anwendung der DSGVO im Lokalteil. Auf dem Weiterstädter Pumptrack war am Sonntagmorgen viel los. Aber da es unverhältnismäßig aufwändig bis unmöglich ist, von allen Eltern der anwesenden unter 18-Jährigen eine Fotoerlaubnis zu bekommen, ist halt nur der Radfahrer in Action auf dem Bild, mit dem ich gesprochen hatte und für den eine Erlaubnis vorlag.

(€) Echo online: Viel Trubel auf dem neuen „Pumptrack“ in Weiterstadt

Momsen, Taylor Momsen, singt “25”

Wieder mal ein Bond-Song, der keiner ist: “25” von The Pretty Reckless. Man könnte ja erst denken, dass 25 das Alter der Sängerin Taylor Momsen ist, aber die ist 1993 geboren. Und “25” ist die Nummer des – irgendwann vielleicht kommenden Bond-Films “No Time to Die” (nach der Zählweise der Eon-Production).

Ok, ich bin mit der Erkenntnis ein halbes Jahr zu spät, aber der 25. Bond-Film ist bald ein Jahr zu spät.

Verstoß gegen die Gemeinschaftsstandards

Diesen Kommentar von mir hat Facebook wegen “Verstoß gegen die Gemeinschaftsstandards” entfernt. Ich habe mir die Umfragen nochmal angeguckt, inzwischen sind zwei weitere neu dazugekommen. Aber es ist nur Forsa, die sehen 28% für die Grünen und 21% für die Union. Bei den beiden anderen liegen CDU und Grüne dich beieinander mit 27 und 28 bzw. 24 und 23 Prozent. Und das mir einfach zu große Unterschiede, als das ich viel darauf geben würde. https://www.wahlrecht.de/umfragen/index.htm

Ich habe mein fb-Konto deaktiviert (der Messenger sollte noch funktionieren), weil ich auch jedes andere Forum mit solch inkompetenten Moderatoren verlasse.

Update: Tja, ich brauche fb für den Job, macht einiges einfacher. Also das Konto wieder aktiviert.

Gründe für Armin Laschet

„Vier Gründe, warum Laschet trotzdem Kanzler wird“, kennt Wolfram Weimer und erzählt uns davon auf n-tv.de.

Ich kenne noch einen: Er wir so relativ normal. Der Typ Familienvater, der nur das Beste will, aber eben nicht alles kann, und eben auch nicht Virologie, wie ganz, ganz viele andere von uns auch nicht. Der auch mal was verschusselt, es dann aber auch ausbügelt, auch wenn er es dabei übertreibt (Spiegel: Klausuren verloren, Noten ausgedacht).

Und er ist kein Bayer (in dem Fall sind auch Franken Bayern, tut mir leid). Was außerhalb Bayerns und besonders im Norden doch ganz hilfreich ist. Was aber kein Grund ist, warum Armin Laschet Kanzler wird, sondern, warum es Markus Söder nicht geworden wäre.

Dass ich finde, dass die Union nach 16 Jahren in der Bundesregierung mal abgewählt werden sollte, steht auf einem anderen Blatt.

Was wäre bei einen Shutdown ab Anfang Oktober 2020 mit den Coronavirus-Fallzahlen passiert?

Der Physiker Markus Pössel hat mit Zahlen (den R-Werten) aus dem Shutdown vom Jahresanfang 2021 berechnet, was man mit einem ähnlichen Shutdown ab Mitte Oktober 2020 vielleicht hätte verhindern können.

Seine Fragestellung war: „Was, wenn Bundesregierung und Landesregierungen Mitte Oktober angesichts der klaren Warnzeichen ähnliche Maßnahmen durchgesetzt hätten, wie wir sie im Januar-Februar 2021 dann tatsächlich getroffen haben, und die Menschen entsprechend gehandelt hätten? Entweder für 8 Tage oder für 4 Wochen?“

Und er kommt zu dem Ergebnis:

scilogs.spektrum.de: Wie es alternativ hätte laufen können – „Ja, die meisten Corona-Sterbefälle, die wir bis heute beklagen, hätten verhindert werden können. Wenn die Entscheidungsträger*innen im Oktober andere Entscheidungen getroffen hätten.“

Wir erinnern uns. Ende September 2020 steigen die Coronavirus-Fallzahlen. Die niedrigen Werte vom Sommer waren langsam wieder angestiegen und nun in einem Bereich, in dem sie in ein schnelleres expoentielles Wachstum kippen konnten. (Nebenbei: Das zeigt auch, dass die 7-Tage-Inzidenz von 35 auch nicht der Wert ist, bei dem die Gesundheitsämter Infektionen noch nachverfolgen und isolieren können. Denn die Inzidenzen lagen im Sommer ja unter 35 und sie stiegen trotzdem auf über 100.)

Fallzahlentwicklung bei den Coronavirusinfektionen zwischen März und Ende September 2020.

Also, die Bundeskanzlerin warnte während einer Konferenzschaltung des CDU-Präsidiums vor 19.200 Fällen pro Tag an Weihnachten, wenn das so weitergehe.

tagesschau.de, 28. September 2020: Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte zuvor nach Angaben aus CDU-Parteikreisen vor einer massiven Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland gewarnt. “Wenn es so weitergeht mit dem Trend, haben wir 19.200 Infektionen am Tag”, zitierten Teilnehmer der Konferenz laut “Bild”-Zeitung und Nachrichtenagentur Reuters die Kanzlerin.

Am 29. September war dann eine Ministerpräsidentenkonferenz. Aber da wurde kein Shutdown beschlossen, nur ein paar Einschränkungen für die Größe von Veranstaltungen (nzz.de: Bussgelder in der Gastronomie, schärfere Vorgaben für Partys).

Am 14. Oktober 2020 war wieder eine MPK, die Fallzahlen waren inzwischen – auch für Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten – gut sichtbar steil exponentiell am steigen, aber es gab noch immer keinen Shutdown.

Fallzahlentwicklung bei den Coronavirusinfektionen zwischen März und Mitte Oktober 2020.

Erst Ende Oktober 2020 entschlossen sich die Ministerpräsidenten zum „Wellenbrecher Shutdown“.

zeit.de: Bund und Länder wollen die Corona-Infektionszahlen mit massiven Kontaktbeschränkungen über den November hinweg in den Griff bekommen.

Fallzahlentwicklung bei den Coronavirusinfektionen zwischen März und Ende Oktober 2020.

Aus meiner Sicht (und das sage ich seit Ende Oktober 2020, weil ich bis dahin der Politik vertraute) entschlossen sich die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten einen Monat zu spät. Alle. Sechs von der CDU, einer von der CSU, die sieben der SPD, einer von den Grünen und einer von der Linken. Und nein, die „Alternative“ ist keine Alternative.

Neuer Politikstil 2.0 – Wie verderben wir den anderen die Laune am Parlament?

Man könnte ja bei dem Anträge-Hin-und-Her zur konstituierenden Sitzung des Darmstädter Stadtparlaments – mit erst größerem Magistrat und schließlich kleineren Ausschüssen – fast den Eindruck bekommen, hier sollte „den Neuen“ gründlich die Laune verdorben werden. Und vielleicht klappt es ja und die bleiben bei der nächsten Wahl dann weg und man ist wieder fein unter sich?

Nur haben wir dann am Ende genau die Typen Menschen im Parlament (ich rede nicht von Parteien!), die die Bürgerinnen und Bürger da eigentlich nicht drin haben wollen.

Schnelltest bei symptomfreie Personen nicht so zuverlässig

Hm, die Antigen-Schnelltest sind im Feld unzuverlässiger als gedacht, meldet der Spiegel (€). Sie erkennen infizierte, aber symptomfreie Personen nicht so gut. Der von Roche liegt bei 85% Erfolgsquote, aber es gibt Tests, die gehen runter bis auf 13%.

Das ist ein Problem, weil so ja die Infizierten nicht mehr so gut rausgefischt werden. Großflächige Öffnungen auf Basis von Schnelltests scheinen mir keine gute Idee mehr zu sein.

Aus Österreich kommt nun der Vorschlag, dass die Menschen ihre Proben mit dort entwickelten Gurgeltests machen und dass diese mittels viel empfindlicher PCR im Labor untersucht werden.

Die Hälfte der deutschen Coronavirustoten starb innerhalb des letzten Vierteljahres

This illustration, created at the Centers for Disease Control and Prevention (CDC), reveals ultrastructural morphology exhibited by coronaviruses.

Heute ist Gedenken an die Toten der Coronavirus-Pandemie. Ich finde es richtig, dass an die Menschen erinnert wird. Aber ich finde auch, wir sollten die zeitliche Entwicklung betrachten.

In Deutschland sind insgesamt ziemlich genau 80.000 Menschen in Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben (79.971 bis zum 17. April 2021 lt. Johns Hopkins University). Aber die Hälfte davon, 40.000, sind seit dem 8. Januar 2021 gestorben. Drei Viertel von den 80.000, also 60.000, sind seit dem 8. Dezember 2020 gestorben. Bis zum 25. Oktober 2020 hatten wir 10.000 Tote.

Daily new confirmed COVID-19 deaths per million people. Raw data on confirmed cases and deaths for all countries is sourced from the COVID-19 Data Repository by the Center for Systems Science and Engineering (CSSE) at Johns Hopkins University.