Straßenbahn nach Wixhausen

Eine Straßenbahn nach Wixhausen ist ja schonmal eine gute Idee. Und wenn eine Straßenbahntrasse durch Wixhausen geht, sollte die meiner Meinung nach den Bahnhof und das Bürgerhaus, also das Bürgermeister-Pohl-Haus anschließen. Denn dass einer der größten Säle Darmstadts rund 500 Meter und auch noch ums Eck von der nächsten Bushaltestelle liegt, finde ich ungünstig.

Echo online: Darmstadts Straßenbahndepot soll nach Wixhausen

Radio Darmstadt „Bandsupporter Sessions On Air“


Vergangenen Mittwoch war ich bei Radio Darmstadt bei der „Bandsupporter Sessions On Air“ wo Marian Kleebaum und Magnus Ernst auftraten.

Die zweistündige Livesendung steht noch bis Mittwoch als MP3 in der Radar-Mediathek unter diesem Link.

Marian Kleebaum am E-Piano.


Magnus Ernst.


Marian Kleebaum.


Nur ein Mikrofon, aber ein gutes Bild zum Abschluss.

Urteil im „Fuchsbuckelprozess“

Am 13. Verhandlungstag wurde im „Fuchsbuckelprozess“ das Urteil verkündet.

Echo online: 19 Jahre alter Autofahrer aus Groß-Bieberau wegen Mordes verurteilt (€)

Westdeutsche Zeitung: Düsseldorferin bei Unfall getötet – Fahrer wegen Mordes verurteilt

Damit schreibt das Landgericht Darmstadt unter Umständen auch Rechtsgeschichte, denn die Tat war ja keine direkte oder persönliche Attacke des Angeklagten auf sein Opfer, sondern eine Kollision auf dem Autobahnparkplatz „Fuchsbuckel“. Die passierte, als der führerscheinlose Angeklagte auf der Flucht vor zwei Polizeistreifen war.

Mein Eindruck war ja, dass er an dem 30. Dezember 2018 gegen 17.30 Uhr auch auf einer Art Flucht vor seiner Situation war. Mit seiner Mutter und seinem Stiefvater hatte er üblen Krach, weil er Schmuck der Mutter gestohlen und versetzt hat – um Geld für Geschenke, Zigaretten und Benzin zu haben. Er hatte drei Ausbildungen angefangen aber nicht beendet und war am 23. Dezember 2018 von einer Polizeistreife beim Fahren ohne Führerschein erwischt worden. Da er zuhause rausgeflogen war, übernachtet bei Freunden hier und da. Einmal stand er auch bei einer Freundin vor der Haustür, wurde aber weggeschickt.

Bemerkswert fand ich einen Satz des Richters, der zeigte, dass der Angeklagtes vieles in seiner Hand hatte, aber sich nicht um die Warnungen gekümmert habe: „Sie hatten den ganzen Tag Zeit, Busverbindungen rauszusuchen“, hatte der Richter dem Angeklagten vorgehalten, der ja am 30. Dezember ohne Ausbildungsplatz war und Zeit genug hatte bis zum Abend bei der Freundin zu sein. Und dass sein 17 Jahre alter, für 100 Euro gekaufte, Ford Focus keine Zulassung, keine Autonummer und er keinen Führerschein hatte, wusste er ja auch. Und dass man erwischt werden kann, war ihm auch seit dem 23. Dezember klar.

Trollhöhle mit Trollzüchtern

Das Blaue Foto-Forum tue ich mir nicht mehr an.

Zwei oder drei User mischen einen Strang auf, Mods, Admins etc. diskutieren aktiv mit, haben das alles gelesen. Aber greifen nur einmal bei einem Kommentar ein.

Ein Forum mit solchen Mitgliedern und meiner Meinung nach so schlechter und inkonsequenter Moderation ist in meinen Augen eine Trollhöhle mit Trollzüchtern.

Wobei ich ja vermute, dass es bewusst hingenommen wird, wenn Diskussionen ein wenig (oder ein wenig mehr) entgleisen. Denn Provokationen führen zu Reaktionen und damit zu hohen Klickzahlen.

Netflix anstelle Star Wars?

Die „Game of Thrones“-Macher ziehen sich wegen Netflix-Deal bei Disneys „Star Wars“ zurück, meldet DWDL.de. Und zitiert den Netflix-Chef Ted Sarandos mit: „Wir freuen uns, die Meistergeschichtenerzähler David Benioff und Dan Weiss bei Netflix begrüßen zu können.“

Naja, ich weiß ja nicht. Denn von „Game of Thrones“ habe ich für mich mitgenommen, dass die beiden ohne meisterhafte Vorlage nur in der Lage sind, die zwei letzten Staffeln einer Serie in den Sand zu setzen.

Daher kann das für “Star Wars” (dessen Episoden VII und VIII ich einfach übel fand) nur gut sein (denn Minus und Minus wird kein Plus) und schlecht für Netflix. Es sei denn, Netflix hat die meisterhaften Vorlagen, die David Benioff und D.B. Weiss in Serien und Filme umgießen können.

https://www.dwdl.de/nachrichten/74706/netflixdeal_sprengt_disneys_star_warsplaene/

Der grünen-feindliche Wochenrückblick

Damit man den Überblick nicht verliert, stelle ich hier mal zusammen, was ich so grünen-feindliches aus Stadt, Land und Bund in der vergangenen Woche gepostet, verlinkt und gesammelt habe:







Oh, hm, da war ja nichts.

Und dabei habe ich doch angeblich eine “allseits bekannte Grünen-Feindlichkeit”. Wie kann das sein? Vielleicht weil die Behauptung einfach mal nicht stimmt und mir was angehängt werden soll. Und ich als Lokaljournalist einfach nur meine Arbeit mache?

Großostheimer wegen versuchten Mord und Körperverletzungen vor Gericht

Eine Frau wacht auf. Weil ihr Ex-Freund auf ihr sitzt und sie würgt. Aber sie kann ihm noch zeigen, dass die den Schmuck trägt, den er ihr mal geschenkt hatte. Daraufhin lässt er ab. Soweit die Anklage der Staatsanwaltschaft.

„Ich glaube, dass er besitzen möchte“, sagt im Darmstädter Landgericht, als der Vorsitzende Richter sie fragt, ob der Angeklagte aus Großostheim sie geliebt habe.

Der Angeklagte schildert den Würgeangriff etwas anders. Er habe seine Hand auf die Brust der Frau gelegt, um sie aufzuwecken.

Seit vergangener Woche steht der Mann, der alkoholabhängig ist, vor dem Landgericht, ihm werden zwei Körperverletzungen an der Breubergerin und ein versuchter Mord an einem Taxifahrer vorgeworfen. Den Taxifahrer attackierte der Angeklagte, als er – nachts um 0.40 Uhr – zu der Breubergerin wollte.

Echo online, 26.10.2019: Steuerungsfähig trotz Alkohols (€)

Echo online, 24.10.2019: Mit Gewalt zurück zur Ex-Freundin (€)

Echo online, 23.10.2019: Alkohol und Medikamente machen Angeklagten aggressiv (€)

Echo online, 17.10.2019: Versuchter Mord, Körperverletzungen und Bedrohungen angeklagt (€)

Schwarzarbeit

Bei einem Strafprozess kommen ja auch mal Dinge an Licht, die überhaupt nichts mit der Tat zu tun haben. Neulich kam bei einer Zeugenaussage raus, dass ein Arbeitgeber einen Teil des Gehalts nicht überweist, sondern in Briefumschlägen bar ausbezahlt. Ok. Nun, legt das natürlich nahe, dass das Geld für die Überstunden an Finanzamt und Sozialversicherungen vorbei ausbezahlt wurde und die Überstunden in dem Laden somit Schwarzarbeit waren. “Heiße Umschläge” also.

Schwarzarbeit ist aber auch etwas, auf das man sich nicht einlassen sollte. Nicht weil es verboten ist. Sondern, weil man Löhne aus Schwarzarbeit nicht einklagen kann, das hat 2014 der BGH entschieden. Und 2013 sagte der BGH, dass der Auftraggeber bei Schwarzarbeit keinen Anspruch auf Gewährleistung hat.