Seit dem Brexit wechseln laufend die britischen Premierminister, so mein Eindruck. Also habe ich mal geguckt. Seit 305 Jahren gibt es Premierminister in Großbritannien und es gab 58 verschiedene Amtsinhaber. Es gab 80/79 Amtswechsel, also waren einige einige mehrmals Premierminister.
Nach durchschnittlich drei Jahren und acht Monaten wechselte der Premierminister. So betrachtet sind, auf lange Sicht, die kurzen Amtszeiten normal und Zeiträume wie bei Margaret Thatcher (ca. 11 Jahre), John Major und Tony Blair (jeweils ca. 10 Jahre) die Ausnahme.
Warnstreik im ÖPNV, nur gegen wen?
Unser ÖPNV-Unternehmen Heag Mobilo wurde heute am Montag warnbestreikt. Der Hinweis kam am Freitag, Montag war klar, dass keine Straßenbahn fahren wird, ein paar Buslinien konnten besetzt werden. Also fuhr ich gleich mit dem Rad von Darmstadt zu meinem Termin nach Pfungstadt. Denn die Alternativen wären mit Regionalbahn und Bus umständlich gewesen. Und wer weiß, ob dann noch der Bus gefahren wäre.
Ich frage mich nur, gegen wen gestreikt wurde und wen der Streik treffen sollte? Gegen die Geschäftsführung des Unternehmens wurde jedenfalls nicht gestreikt, wenn ich im Echo lese, dass es a) an Haltestellen ohne dynamische digitale Anzeigen keine Hinweise gab, denn das trifft nur die Fahrgäste. Und b) vermutete ein Betriebsrat, dass der Streik eine noch stärkere Wirkung entfaltet hätte, wenn er später angekündigt worden wäre. Weil dann seine Chefs mehr überrascht geewesen wären? Oder, wohl eher, weil dann die Zeit zum Umorganisieren noch knapper gewesen wäre?
Warum der SVD diese Saison keine Chance hatte ;-)
Ich habe die Kristallkugel für die 2. Bundesliga gefunden (und ChatGPT hat sie gemalt).
Wie wir in der Tabelle der 2. Liga sehen, haben die Darmstädter Lilien in dieser Saison einfach das falsche Gründungsjahr. Denn es gibt unter den ersten sechs Plätzen einen klaren Zusammenhang zwischen Rang und letzter Ziffer des Gründungsjahrs. Der SV 98 konnte also gar nicht aufsteigen.
1. Schalke 04 – hinten eine 4
2. SV Elversberg 05
3. SC Paderborn 07
4. Hannover 96
5. Darmstadt 98
6. 1. FC Kaiserslautern 00 – null zählt natürlich als 10
May the 4th
Was sagen eigentlich unsere Vertreter bei den Krankenkassen?
Hey, 2023 waren doch Sozialwahlen. Was sagen eigentlich die von uns gewählten Vertreter in den Selbstverwaltungsorganen der Sozialversicherungsträger zur Gesundheitsreform?
Gibt es da irgendwo Pressemitteilungen?
Die Folge des permanenten Sommertheaters
Ich verstehe unsere Bundespolitiker nicht, vor allen nicht die der Union-SPD-Koalition. Dieser Politikstil mit unabgesprochenen Ankündigungen erzeugte schon immer den Eindruck einer verzankten, chaotischen Regierung. Früher gab es das vermehrt in den großen Ferien, „Sommertheater“ hieß das damals.
Inzwischen ist dass ganze Jahr Theatersaison. Und dieses Gezackere, der öffentliche Streit, führte auch früher schon zu – damals noch folgenloser – Politikerverdrossenheit. Weil die Protestwähler nie über die Fünf-Prozent-Hürde hinauskamen. Inzwischen aber, seit über zehn Jahren, zahlt sowas aber bei den Blauen ein.
Fruchtgummies ohne Zucker
Ah, Fruchtgummies ohne Zucker, dafür mit Ersatzstoffen. Oh, ab einer Menge von zirka fünf Stück können sie abführend wirken. Hm.
Fünf Stück sind rund 20 Gramm, da hält die 125-Gramm-Packung doch glatt sechs bis sieben Tage. So kann man die Kilokalorien natürlich auch im Griff behalten.
Mehr Scheine durch Meerenge
Uns fehlt einfach so eine wichtig Meerenge, in der wir Zoll kassieren können. Für die Straße von Malakka hatte jetzt einer so eine Idee.
Der Abend an dem Bobby Ewing starb
Vor 40 Jahren war ich auf Klassenfahrt. Bei der Abfahrt sagte noch einer, dass es vermutlich eine Explosion in einem Atombergwerk in der Sowjetunion gegeben habe – ich hatte mich verhört, aber deswegen in dem Moment nicht weiter nachgedacht, ein Bergwerk sollte ja kein Problem sein.
An dem Dienstag nach der Reaktorexplosion im Kernkraftwerk Tschernobyl, lief in der ARD die Dallasfolge, in der Bobby Ewing starb (es gibt einem deutschen Spielfilm von 2005, der so heißt), die wir unbedingt sehen wollten. Weswegen wir dann auch die Nachrichten sahen.
Markt schlägt Militär
„Ich würde Ihnen raten nicht so sehr auf die Tagespolitik zu gucken, sondern auf den Markt. So lange die Straße von Hormus nicht vollständig aufgeht, bleibt der Ölpreis hoch. So lange der Ölpreis hoch bleibt, hat Trump ein ökonomisches Problem. Ich denke, das wird er, je näher die Midterms rücken, immer weniger rechtfertigen oder durchhalten können.“
Militärökonom Marcus M. Keupp.
YouTube, ZDFheute Live: Niederlagen für Trump und Putin?