Die Personaldecke der Grünen in Hessen

Was ich schon am 19. Dezember überlegte (Personaldecke der Grünen wird auf die Probe gestellt), hat sich diese Woche bestätigt. Die Personaldecke der hessischen Grünen ist auf Landesebene dünn. Die Kasseler Sozialdezernentin wird Staatssekretärin in der Landesregierung.

HNA: Überraschung in Kasseler Politik: Dezernentin Anne Janz (Grüne) wechselt nach Wiesbaden

Sieben Tage, sieben Bilder in schwarz-weiß – Tag 4


Bei Facebook geht zur Zeit so ein Stöckchen herum und ich wurde nominiert: Sieben Tage, sieben Bilder in schwarz-weiß von meinem täglichen Leben. Keine Leute und keine Erklärung.

Und jeden Tag einen neuen Freund herausfordern. Ich nominiere jemandem mit einem I in seinem Namen (ich bin nicht so der Stöckchenweiterwerfer).

Pilzesammler findet Babyknochen bei Viernheim – Prozess gegen Kindsmutter in Darmstadt


Mein erster Prozess in diesem Jahr hat keinen schönen Anlass. 2017 fand ein neugieriger Pilzesammler und Geocacher (“neugierig” sagte er über selbst) Kinderknochen in einer Tasche im Wald bei Viernheim. Nun steht eine Frau wegen Verdachts auf Totschlag vor dem Darmstädter Landgericht, die laut einem DNA-Abgleich die Mutter des toten Babys ist.

Da die Tontechnik im Saal 3 des Darmstädter Landgerichts nicht richtig funktionierte, begann der Prozess eineinviertel Stunden später im ehemaligen Schwurgerichtssaal im Alten Landgericht. Durch den Saal war ich zwar schonmal bei einer Gebäudebesichtigung durchgelaufen, aber für einen Prozess war ich da noch nicht drin.

Rhein-Neckar-Zeitung (dpa): Viernheimer Babyleiche – Prozessbeginn in Darmstadt

Das Alte Landgericht auf einem Bild vom Februar 2018. Den Himmel habe ich etwas nachgegraut, da das Wetter heute eher so war.

Sieben Tage, sieben Bilder in schwarz-weiß – Tag 3


Ja, es gibt da bei Facebook so ein Stöckchen und mich hat’s erwischt: Sieben Tage, sieben Bilder in schwarz-weiß von meinem täglichen Leben. Keine Leute und keine Erklärung.

Und jeden Tag einen neuen Freund herausfordern. Ich nominiere jemandem mit einem E in seinem Namen (ich bin nicht so der Stöckchenweiterwerfer).

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Sieben Tage, sieben Bilder in schwarz-weiß – Tag 1


Ja, es gibt da bei Facebook so ein Stöckchen und mich hat’s erwischt: Sieben Tage, sieben Bilder in schwarz-weiß von meinem täglichen Leben. Keine Leute und keine Erklärung.

Und jeden Tag einen neuen Freund herausfordern. Ich nominiere jemandem mit einem A in seinem Namen (ich bin nicht so der Stöckchenweiterwerfer).

Links, 8. Januar 2018

Echo online: Betreiber des „Rheinneckarblogs“ verurteilt: 12.000 Euro für „Fake News“ – correctiv.org (26.3.2018): Die vom „Rheinneckarblog“ erfundene Terror-Story ist kein „Gonzo-Journalismus“

KressNews: Journalisten zählen zu den Gewinnern der Digitalisierung. Aber nicht alle

dpa: dpa-Faktenchecks (gibt es schon seit einem halben Jahr, aber mir waren sie jetzt erst aufgefallen.)

Haltungs- und Fallschirmjournalismus

Ich packe mal zwei Dinge in einen Blogeintrag, weil sie bei der Causa Relotius zusammenfallen.

Ersten wundere ich mich, dass die Leute, die sich beschweren, dass die Presse “festgelegt” sei, selbst festgelegt sind. Zwischen 2012 und 2016 hat der inzwischen berüchtigte Reporter Claas Relotius für die Schweizer “Weltwoche” 28 Texte geschrieben, 18 für “Cicero”, sechs für die “Welt” und drei für die FAS. Das sind 55 Artikel für nicht-linke Blätter. Aber vor allem Rechte reden jetzt von einem “linke Haltungsjournalismus”, weil sie nur 60 Spiegel-Artikel sehen wollen. (Wikipedialemma zu Claas Relotius Übersicht seiner Artikel)

Und was mir zweitens auffällt: Ich als Lokalreporter tue mich ja schon schwer, wenn ich in einer Nachbarkommune einspringen soll. Weil ich mich da null auskenne und in absehbarer Zeit auch nicht wiederkommen werde. Jetzt spreche ich ja die Landessprache und kenne die gesellschaftliche Großwetterlage. Aber wie ist das erst in Ländern in denen man auf Dolmetscher, Stringer und Fixer angewiesen ist? Die Praxis scheint zu zeigen, dass das funktioniert, aber wer sagt mir, dass die Dolmetscher korrekt übersetzen und die Fixer mir die richtigen Leute vermitteln? Eigentlich sollte man wenigstens Reporterinnen und Reporter hinschicken, die die jeweilige Landessprache können. Und nicht Starreporter mit dem Fallschirm abspringen lassen, die sich dann wie im 19. Jahrhundert eine Expedition mit Einheimischen Wasserträgern zusammenkaufen.

Flüchtlinge, Milliarden, Steuerhinterziehung und Fehler

Gerade bin ich über ein Mem gestolpert, das auf die niedrigen Kosten durch Flüchtlinge und die hohen Verluste durch Steuerhinterziehung hinweist. Ich frage mich nur, warum die Verfasser die Zahlen nicht mal kurz recherchieren? Zumal ja auch Sachen rauskommen können, die einem in den Kram passen.

Ich habe mal nach den Zahlen gegooglet, es ist also kein Hexenwerk, das können tumbere Zeitgenossen auch:

2017 hat Deutschland für Flüchtlinge rund 20 Milliarden Euro aufgewendet. Vier Milliarden waren die Kosten für minderjährige Flüchtlinge. Und gerade bei dieser Zahl wäre es schlau – mit Blick auf das Anliegen dieses Mems – dass die auf jeden Fall stimmt.

Dafür können die hinterzogenen Steuern sogar bei 40 Milliarden liegen.

Die 55 Milliarden durch Cum-Ex sind eine Summe aus mehreren Jahren und mehreren europäischen Ländern und nicht aus dem Jahr 2017 und nicht nur aus Deutschland.

Im weiteren gibt es zu Cum-Ex leider noch kein höchstrichterliches Urteil, das sagt, dass das strafbar ist. Bislang ist das tatsächlich ein Geschäftsmodell und darauf können sich die berufen. Von strafbar reden nur wir, die Staatsanwaltschaft und das Bundesfinanzministerium.

Die 160 Milliarden Euro pro Jahr stimmen, die Zahl ist aber von 2014.