Veränderungen bei der Sparkasse – aber merkt man sie?

Das rote Sparkassen-S und dauter der Hinweis auf den Geldautomaten

Bei der Darmstädter Sparkasse ändert sich was.

Die Sparkasse Darmstadt schließt einige Filialen, kürzt Öffnungszeiten und lässt den Sparkassenbus öfters fahren.

(€) Echo online: Sparkasse Darmstadt schließt einige Filialen

Aber ich muss zugeben, seitdem ich Online-Banking mache, komme ich nur noch selten in die Bank. Und so hatte ich erst nach sechs Wochen bemerkt, wie damals meine kleine Sparkassenfiliale (die inzwischen geschlossen ist) ihre Öffnungzeiten reduziert hatte. Es liegt also an uns, der Kundschaft, warum was zugemacht wird.

Was die Schärfungssoftware „Topaz sharpen AI“ kann

Die Ausschnitte mit dem Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch sind eins zu eins aus dem 24 Megapixelfoto ausgeschnitten, das Bild von der Kundgebung ist nur für die Übersicht.

Beim Fotos ablegen habe ich ein Foto gefunden, bei dem die Schärfungssoftware „Topaz sharpen AI“ das Bild wieder nutzbar gemacht hat.

Das Original ist eine Weitwinkelaufnahme von der Friedenskundgebung am 5. März 2022 auf dem Friedensplatz. Der Fokus sitzt so gar nicht, konnte aber mit zwei Klicks hinreichend berechnet werden.

(€) Echo online: Über 1000 Darmstädter für die Ukraine auf dem Friedensplatz

Waschbecken und Klassenräume

Die Braunshardter Astrid-Lindgren-Schule soll saniert und erweitert werden. Die Bauarbeiten beginnen erst im Sommer 2022. Trotzdem könnte es dort anders aussehen als auf dem Bild, denn das ist vom März 2021.

Ein Personalwechsel in der politischen Landkreisspitze kann auch praktische Veränderungen bringen. Gut, dass ich wegen der Waschbecken bei der Braunshardter Astrid-Lindgren-Schule nachgefragt habe.

(€) Echo online: Neuer Kreisbeigeordneter Lutz Köhler veranlasst Änderung der geplanten Ausstattung

100 Jahre Josef Beuys

„Oh, da wird gerade umgebaut. Lass‘ uns woanders hingehen.“ Das war unser Kommentar als wir im Hessischen Landesmuseum in Darmstadt in den Beuys-Block kamen.

Umbauarbeiten. Ja, so hatten wir als Grundschüler auf Klassenausflug den Raum mit den gestapelten Filzmatten wahrgenommen. Die anderen sechs Räume mit „Stuhl mit Fett“ und Fettecke waren uns so natürlich entgangen.

Pfefferspray gegen Paketboten mit iPhones

Das Hessenwappen am Darmstädter Justizpalast. In dem Gebäudeflügel ist die Staatsanwaltschaft.

Im Februar diesen Jahres traf ich einen Rechtsanwalt auf dem Luisenplatz, der gerade etwas überrascht herumguckte. „Mein Mandant ist mir abhanden gekommen“, erzählte er mir. Eigentlich habe man sich verabredet, um zur Polizei zu gehen, wo sich der 19-Jährige dann stellen wollte. Aber kurz bevor es ernst wurde, war der Mandant abgehauen. Um einige Zeit später in Hamburg festgenommen zu werden.

Die Taten des Mandaten waren keine Bagatellen. Zusammen mit anderen hatte er unter falschem Namen teure Smartphones gegen Nachnahme bestellt. Und dann die Paketboten, die die Ware lieferten, überfallen. Und bei Widerstand Pfefferspray eingesetzt.

Nun wurde er vom Darmstädter Landgericht zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. In seinem Letzten Wort hatte es ja noch wie Einsicht geklungen, als er sagte: „Ich habe nicht gecheckt, was die Konsequenzen sind. Ich dachte, ich werde nach der Haftprüfung in Hamburg entlassen.“

Aber als das Urteil jetzt niedriger ausfiel, als von Anklage und Verteidigung gefordert, war er auch nicht einverstanden.

Echo online: Haftstrafe für Darmstädter Paket-Räuber (€)

sueddeutsche.de (dpa): Mehrjährige Haftstrafe für Überfälle auf Paketboten

Ischgl, Coronavirus und Prävention – „There is no Glory in Prevention“

Die Coronavirus-Katastrophe zeigt mir, dass man irgendwie Menschen, die kein sicheres Angestelltengehalt bekommen und auf – ich sag‘ mal – Provisionen angewiesen sind, dafür belohnen müsste, dass sie die Bremse ziehen, wenn denen klar wird, dass was schief laufen wird, wenn sie weitermachen.

Ich denke da an Ischgl in Tirol, wo es wohl am 6. März Coronavirus-Warnungen gab (Unfortunately last night I found about the 10 confirmed Corona cases in Iceland).

Die dann aber anscheinend ignoriert wurden, vermutlich weil bei einem Saisongeschäft jeder Tag zählt. Und da viele Menschen mit exponentiellen Wachstum nicht klar kommen, kann man die Folgen nicht überblicken.

FAZ: Der Filz von Ischgl – Erst eine halbe Woche nachdem ein Barkeeper positiv auf Corona getestet worden war, wurde das Lokal geschlossen.

Nun hat aber ein Wirt nichts von, wenn er auf den Verdacht hin, das einer seiner Mitarbeiter eine Virenschleuder ist, seinen Laden schließt. Und der Kellner, der vermutlich auch die Trinkgelder hofft, verdient halt deutlich weniger, wenn er sich krank meldet. Und dann sind da noch die Touristen, die auf die offizielle Ansage bzw. Absage warten («Wir hatten bis Freitag gebucht und hätten ungern einen Teil des Geldes umsonst investiert.»)

Tja. Wer ab- oder „Nein“ sagt, hat nichts davon. Denn am Ende war dann nichts. Weil sich in der Folge nichts ausbreiten konnte. „There is no Glory in Prevention“ – kein Ruhm durch Vorsorge.

Großvater aus dem Odenwaldkreis soll Enkelinnen missbraucht haben

Verdacht auf sexuellen Kindesmissbrauch belastet auch die Beziehungen in der Familie. Das hatte sich bei dem Odenwälder Fall schon bei den Aussagen der Schwiegertöchter gezeigt. Nun sagte die Ehefrau des Angeklagten aus. Wobei ich den Eindruck hatte, dass die Ehefrau nicht ganz nachvollziehen kann wie es ihren zwei Söhnen und deren Familien geht. Zumal es ja ein Geständnis gibt.

Echo online: „Mein Sohn stellte mir ein Ultimatum“ (€)

Echo online: Großvater aus dem Odenwaldkreis soll Enkelinnen missbraucht haben

Corona-Virus-Update beim NDR

Wegen Corona-Infos verweise ich mal auf den NDR, der einmal am Tag unter der Woche dazu mit dem Charité-Virologen Prof. Christian Drosten unter anderem auch über den Stand an der Front der Forschung spricht. In dessen Arbeitsgruppe wurde der weltweit erste Diagnostiktest auf das Virus entwickelt

NDR: Podcast – Corona-Virus-Update – Podcast-Folgen als Transkripte

19. Juli 1914 – „Die bevorstehende diplomatische Aktion gegen Serbien“

Während in Österreich-Ungarn noch beraten wird wie das Ultimatum zu formulieren ist, sind die k.u.k-Absichten auch in Serbien bekannt. Ministerpräsident Pasic schriebt an seine Gesandschafgten mit Blick auf die kommende Post aus Wien:

Wir können diese Forderungen nicht akzeptieren, die kein anderes Land, das die eigene Unabhängigkeit und Würde achtet, akzeptieren würde.

Wobei das Österreich-Ungarn natürlich in die Kriegspläne spielt, andererseits weiß Serbien Russland an seiner Seite und kann was riskieren.

In Wien treffen sich am 19. Juli einige Minister, um das Ultimatum zu beraten. Die Gruppe trifft sich in Berchtolds Palais Strudelhof, um laut Christopher Clark, unauffällig zu bleiben. Über den Text beraten mit Berchtold, der österreichische Ministerpräsident Graf Stürgkh, der ungarische Ministerpräsident Graf Tisza, der gemeinsame Finanzminister Dr. Ritter von Bilinski, der Kriegsminister Ritter von Krobatin, der Chef des Generalstabes Freiherr Conrad von Hötzendorf, der Stellvertreter des Marinekommandanten Konteradmiral von Kailer und als Schriftführer Legationsrat Graf Hoyos.

18. Juli 1914 – Russland weiß vom Ultimatum

Am 18. Juli haben der deutsche Kaiser und der russische Außenminister etwas gemeinsam: Sie erfahren was über die k.u.k Ultimatumspläne an Serbien. Nur für den aus dem Urlaub kommenden Sasonow ist das neu und für den noch urlaubenden Kaiser ein Update.

Der Staatssekretär des Auswärtigen an den Gesandten im kaiserlichen Gefolge: Nach Mitteilung der Botschaft Wien wird österreichisch-ungarische Demarche in Belgrad am 23. d. M. erfolgen.

Sasonow spricht mit dem k.u.k.-Botschafter Graf Friedrich von Szápáry. Szápáry telegrafiert noch am 18. Juli an seinen Außenminister, den Grafen Berchtold. Nach dem was Szápáry schreibt, hatte der russische Außenminister durchblicken lassen, dass er was weiß. Weiterlesen