Der Flix liest in der Stadtkirche


Ich habe für das Feuilleton mit dem Comiczeichner Felix „Der Flix“ Görmann gesprochen, der heute in der Darmstädter Stadtkirche eine Comiclesung hält. Das Ganze war ein schönes unkompliziertes Telefongespräch. Ich hoffe nur, ich hatte auch mal Sachen angesprochen, die nicht jeder fragt.

Echo online: Felix Görmann liest in Darmstadt aus seinem Comic „Spirou in Berlin“

Computerspiele via Let’s play


Computerspielgrafik ist ja inzwischen fantastisch (ich kenne ja noch Pixel- und Textadventure) aber dieses try-and-error-Verfahren mit “versuchen-sterben-neu laden – versuchen-sterben-neu laden – versuchen-sterben-neu laden” macht mir keinen Spaß. Zumal es im echten Leben ja nicht so ist, dass man Speicherpunkte und Savegames hat.

Da komme ich mir nur so vor, als ob mich die Spielemacher auf eine die Lösung oder bestimmte Tastenkombinationen dressieren wollen – und das ist mir zu doof.

Daher gucke ich mir inzwischen diese “Let’s Play” an. Das Konzept, Spielern dabei zuzugucken, wie das Spiel spielen, wirkt erstmal absurd, aber so sehe ich das Spiel und die Handlung, muss mich aber nicht ärgern.

Oder die Gamedesigner entwickeln mal ein Spielprinzip, wie es bis zum Endgegner ohne – sowieso unrealistische – langatmige “sterben-neu laden”-Zyklen geht. Gefangennahme, irgendwo angespült werden, in einem Lazarett aufwachen etc. können ja auch (Um)Wege sein, wie es weitergeht.

Kochen und Dreharbeiten auf dem Filmfest Weiterstadt

Was ist das wichtigste beim Weiterstädter Filmfest? Essen und Getränke für die Besucher. Denn die Einnahmen aus diesem Catering tragen deutlich zur Filmfestfinazierung bei. Daher habe ich am Filmfestsamstag bei den Köchen am Veggie-Stand vorbeigeschaut. Und nebenbei drehte Filmemacher Manuel Francescon einen der sehr selten gewordenen Super-8-Filme.

Echo online: Hinter den Kulissen des Weiterstädter Filmfests

Garten- und Genussfest im Schlosspark Braunshardt

“Wann erscheint denn der Artikel?”, fragte mich am Samstag ein Aussteller auf dem “Garten- und Genussfest” im Schlosspark Braunshardt. “Montag”, sagte ich. “Dann ist das zu spät”, fand er. Ja, aus seiner Sicht, denn der Artikel wird nicht mehr auf die Veranstaltung hinweisen können.

Nein, wenn der Artikel so geplant war, wie er dann erschien. Denn ich habe ja mit Besuchern gesprochen, wie sie die Veranstaltung finden. Das geht erst vor Ort. Und die Besucher hatten eine entscheidende Sache bei dem “Garten- und Genussfest” vermisst …

Echo online – Zuwenig Pflanzen beim “Garten- und Genussfest”

Nachdem der Artikel erschienen war, rief mich eine Leserin an, die fand, dass der Artikel viel zu nett sei. Auch sie hatte die Gartenthemen vermisst, fand die Getränke zu teuer und hätte sich Sitzgelegenheiten gewünscht.

Erik Schreibers Phantastischer Bücherbrief

Erik Schreibers Phantastischer Bücherbrief ist ja im doppelten Sinne phantastisch. Klar, einmal geht es um phantastische Literatur. Aber der Newsletter in dem Erik Schreiber seine Buchbesprechungen zusammenfasst, erscheint jeden Monat. Und das finde ich schon toll. Ich habe da schon einige Geburtstagsgeschenke gefunden.

Der Bücherbrief ist ein kostenloses PDF zwischen 15 und 50 Seiten, das es auf verschiedenen Websites gibt, unter anderem beim “Science Fiction Treff Darmstadt”, den “Phantanews” oder “Homo Magi”.

Frankreich wieder gegen den Rest der Welt auf Arte

“Frankreich gegen den Rest der Welt”, die zweite Staffel auf Arte.

Und ein weiteres Mal steht “Frankreich gegen den Rest der Welt”, wie ich gerade feststelle. Die zweite Staffel der etwas schrägen Agentenserienparodie (ja, Parodie und schräg) läuft zur Zeit bei Arte und steht auch dort in der Mediathek.

Die Folgen sind nur so um die 30 Minuten lang, aber das hat auch Vorteile, weil der etwas skurile Humor auch nicht unbedingt 45 Minuten oder länger tragen würde.

Wer es eher klassisch mag, findet bei Arte auch “Mit Schirm, Charme und Melone”-Folgen, aber es sind zur Zeit die “New Avengers” aus den 70ern.

(Irgendwie finde ich den deutschen Titel “Mit Schirm, Charme und Melone” ja passender als “The Avengers”, selten, dass eine so freie Umbenennung gelingt.)

Rosinenpickerei bei den “Star Wars”-Legends

Thrawn von Timothy Zahn (2017)“Thrawn”
von Timothy Zahn (2017)

Amazon-Affiliate-Link

Langsam ärgere ich mich darüber, was Disney mit den “Star Wars”-Fans  macht. Da kauft man die Rechte von George Lucas und deklariert alles (das “Expanded Universe” aus Büchern und Comics) außer den sechs Filmen zu “Legends”. Um dann sein neues kanonisches Star-Wars-Universum aufzubauen. Ok. Als ich das mitbekam, verstand ich das ja noch, denn durch die vielen Geschichten gibt es doch sehr viele Vorgaben. Und ob man da überhaupt noch was neues ohne große Brüche oder Logikfehler korrekt einbauen kann, halte auch ich für schwierig.

Aber eine Sache hätte man übernehmen können, nämlich die “Erben des Imperiums“-Trilogie von Timothy Zahn. Die war in den 1990ern erschienen und quasi der Ursprung des Expanded Universe. Sie war eine eine schlüssige und gute Fortsetzung nach der “Rückkehr der Jedi-Ritter”. Und mit Großadmiral Thrawn gab es einen imperialen Gegenspieler, der es drauf hatte und ganz anders als Darth Vader und Imperator Palpatine war. (Das ab 2012 erschienene deutschsprachige “Erben des Imperiums”-Hörspiel ist übrigens richtig klasse, da die deutschen Sprecher für Leia, Luke und Han engagiert wurden. Leider scheint es so zu sein, dass zur Zeit nur Teil Eins als komplette Box (Affiliate-Link) noch angeboten wird.)

Thrawn-Trilogie“Erben des Imperiums”,
die erste Thrawn-Trilogie von Timothy Zahn (1991)

(Amazon-Affiliate-Link)

Aber gut, ich hatte ja Verständnis dafür, dass Disney neu starten wollte. Kein Verständnis hatte ich dann aber  Weiterlesen

Pfund im Carree – und im Oktober in der Centralstation mit der Neuen Philharmonie Frankfurt

Früher ging das Heinerfest mit dem Feuerwerk am Montagabend zu Ende, seit einiger Zeit kann man dann aber nochmal nachbrennen: Denn “Pfund” rockt dann das Carree mit „Alternative Rock“, also Musik von Bands wie „Green Day“, „Red Hot Chili Peppers“, „Nirvana“, aber auch „Denkmal“ von „Wir sind Helden“.

Da “Pfund” dieses Jahr zehn Jahre alt wird, gibt es am 5. Oktober ein spezielles Geburtstagskonzert in der Centrastation. Wofür sie ein kleines Orchester engagiert haben, das unter anderem Streichern und Bläsern der Neuen Philharmonie Frankfurt mitspielen. Karten für “10 Jahre Pfund” gibt es im auch online im Vorverkauf.

Rückblick: Provisorium-Ausstellung im “Blumen”

Vor fünf Jahren war eine Ausstellung im damaligen “Blumen” in der Nieder-Ramstädter-Straße, HDA-Studierende stellten zum Thema “Provisorium” aus: Gaffa und Schweizer – Der Reiz des Provisorischen

Ausstellungsstück oder Einrichtung? Die Frage stellte sich manchmal schon.

Der Blick durch die Ausstellung ging über aus Bestecken zusammengesetzten Obstschalen, eine Kuchenform, die nun ein Aschenbecher ist zu einer eine Leuchte an der Decke – Stopp! Die improvisiert-elegant wirkende Deckenleuchte war Teil der normalen “Blumen”-Einrichtung.

Auch beim „Reiz des Provisorischen“ zeigte sich also die Schwierigkeit der Moderne, man erkennt Kunst und Design oft erst wenn daneben ein Schildchen haftet oder „Museum“ darüber steht.

Und noch eine kleine Erinnerung. Ich hatte damals für einen Zeitungsartikel mit einem der studentischen Organisatoren gesprochen. Und plötzlich quatschte eine Studentin den Mitorganisator an, und fragte den etwas, was wirklich nicht dringend war. Aber der Typ sah ziehlich gut aus, war definiert und hatte – es war ja Sommer – ein locker geschnittes Shirt an.  

Bischof im Bahnhof


Bischof Peter Kohlgraf im Weiterstädter Bahnhof mit Mitarbeitern des Caritasverbands und des Gemeindepsychiatrischen Zentrums.
(Foto: Claudia Betzholz, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Caritasverband Darmstadt e. V.)

Ein katholischer Bischof, eine Sängerin, ein evangelischer Pfarrer und ein Bürgermeister gehen in einen Bahnhof. Was wie ein Witz beginnt, passierte am Dienstag in Weiterstadt. Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf weihte das „Gemeindepsychiatrische Zentrum“ im ehemaligen Bahnhofsgebäude offiziell ein. Bischof Kohlgraf war auch extra in der Soutane gekommen. „Wenn ich hier im Anzug stehen würde, Weiterlesen