Ich vermute ja seit langem, dass die Kreiskommunen beim sozialen Wohnungsbau sich einen schlanken Fuß machen und diese Aufgabe lieber dem Oberzentrum überlassen, was da viel mehr unter Druck steht.
Das Darmstädter Echo berichtet heute über die Anzahl der Sozialwohnungen im Landkreis, der 301.500 Einwohner hat: 2020 waren es 1661, jetzt sind es 1687; das hatte eine Anfrage der Linkspartei im Kreistag ergeben.
Darmstadt, 170.000 Einwohner, hatte 2020 rund 5425 Sozialwohnungen und Ende 2025 rund 6050 Sozialwohnungen. Das hatte mir die Stadt im Frühjahr für eine Recherche mitgeteilt.
Mal ganz stumpf umgerechnet: Wenn für 170.000 Einwohner 6050 Sozialwohnungen benötigt werden (es werden mehr benötigt), dann würden für 301.500 Einwohner rund 10.730 Wohnungen benötigt. Jetzt wird es strukturelle Unterschiede geben, vielleicht wohnen mehr Gutverdiener lieber auf dem „Land“, aber der Unterschied ist dennoch deutlich.














