H-Bus wird verlängert – und die Betroffenen erfahren nichts davon

Solche Haltestellen, wie die am Jagdschloss Kranichstein, nenne ich ja ÖPNV-Simulatoren. Die Haltestelle sieht ganz normal aus, aber dort fährt zur Zeit nur ein Schulbus; einmal morgens und zweimal mittags. Wer da mit dem Auto vorbeifährt oder ohne zu gucken vorbeiläuft, glaubt, dass da regelmäßig ein Bus fährt.

Da bohren das Jagdschloss Kranichstein und das Bioversum (gehören ja zusammen) seit Jahren bei der Stadt nach, dass der H-Bus wieder die Haltestelle Jagdschloss anfährt. Dann beschließt die Dadina-Verbandsversammlung am 26. September 2019, das Jagdschloss ab Sommer 2020 wieder an den H-Bus anzubinden (wenn dort eine Wendeschleife hinkommt).

Und am 25. Oktober 2019 spricht die Jagdschloss/Bioversum-Geschäftsführung mit einem städtischen Vertreter – auch über den H-Bus – und der sagt denen nichts vom Beschluss der Verbandsversammlung. Weswegen das unwissende Jagdschloss/Bioversum sich im November 2019 dranmacht, Unterschriften für die H-Bus-Anbindung zu sammeln.

Hätte ich darüber keinen Artikel geschrieben, hätte die Jagdschloss/Bioversum-Geschäftsführung wer weiß wann vom Beschluss der Dadina-Verbandsversammlung erfahren.

Echo online: Jagdschloss Kranichstein in Darmstadt bald besser erreichbar (€)

Stadtteilrunde Kranichstein

A propos angebliche Grünen-Feindlichkeit: Ich erwähne, dass die Umweltdezernentin in der Stadtteilrunde Kranichstein war und habe aufgeschrieben, was sie gesagt hat. Oder wäre es grünen-feindlich, wenn ich sie nicht erwähne?

Ich werde wohl künftig meine Artikel vor der Veröffentlichung dem Parteibüro vorlegen.

Echo online: Wasser reicht nicht für den Heiligenteich

Oder ist das mit der Grünen-Feindlichkeit nicht einfach B… äh, der dreiste Versuch mich beim Machen meiner Arbeit zu beeinflussen? Weil ich jetzt jedes Mal über nachdenke, ob das Grünen-feindlich ist.

GWH-Neubau in Kranichstein vorgestellt

Neue Mietwohnungen in Kranichstein im Wickopweg. Das Foto zeigt beide Neubauten von der Kranichsteiner Straße aus.

Die GWH hat im Kranichsteiner Wickopweg in zwei fünfstöckigen Gebäuden 67 Mietwohnungen gebaut. Der Bestandsbau dazwischen wurde saniert und bekam u.a. einen kleinen Spielplatz.

Echo online: „Eine Bereicherung für Kranichstein“

Das Bestandsgebäude zwischen den beiden Neubauten wurde saniert.

Laubengänge im westlichen Neubau.

Der Zebrastreifen an der Hammelstrift ist ein Parlamentsbeschluss, aber …

Der Auftrag des Stadtparlaments an die Stadtverwaltung an der Hammelstrift einen Zebrastreifen einzurichten, wurde um einen Prüfauftrag ergänzt.


Die Querung der Hammelstrift in Kranichstein ist mal wieder Thema. Und die Stadtverwaltung tischt wieder eine alte, aber nicht ganz richtige, Erklärung zu dem Thema auf.
Aber von vorne: 2008 war die Ampel an der Ecke Hammelstrift/Jägertorstraße kaputtgegangen und wurde ersatzlos abgebaut. Zum Leidwesen vieler Bewohner des nahen Wohnparks Kranichstein (in der Borsdorffstraße). Die finden es nun schwierger die Hammelstrift zu überqueren, die auf dem Weg zum Einkaufszentrum am See liegt.

Echo online, 27. Oktober 2016: Wunsch nach einem Zebrastreifen – Der Heimbeirat des Wohnparks habe sich daher zusammen mit der AG Fußverkehr innerhalb der Stadtteilrunde Kranichstein für einen Zebrastreifen eingesetzt. Auch Stadtverordnete aus Kranichstein hätten die Forderung unterstützt. Und im Dezember 2009 habe das Stadtparlament dann einstimmig beschlossen, einen Zebrastreifen dort einzurichten. Doch wie die städtische Pressestelle hierzu mitteilt, habe es sich dabei lediglich um einen Prüfauftrag an den Magistrat gehandelt.

Nun, ein Blick in die Anträge und Beschlüsse von 2009 zeigt, dass es einen Beschluss sowie einen ergänzenden Prüfauftrag gab:

6. November 2009: Gemeinsamer Antrag der Fraktionen SPD und FDP betr. Einrichtung eines Fußgängerüberweges (Zebrastreifen ) in der Hammelstrift in Kranichstein – Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: der Magistrat wird beauftragt, in der Hammelstrift in Kranichstein an der Einmündung der Borsdorffstrasse einen Fußgängerüberweg einzurichten.

Der Antrag bekam die Nummer SV-Nr. 2009/0075 und wurde am 17. Dezember 2009 als Tagesodnungspunkt 23.13 einstimmig beschlossen. Der Prüfantrag, von dem die Stadt nun spricht, ergänzte den Auftrag (“noch darüber hinaus”) an die Stadt um Sicherungsmaßnahmen:

Dem im Betreff bezeichneten Antrag wird mit folgender Ergänzung einstimmig zugestimmt: „Es soll noch darüber hinaus geprüft werden, welche Sicherungsmaßnahmen können noch mit aufgenommen werden, um die Situation um den Zebrastreifen herum zu entschärfen, so dass keine Gefährdungspotentiale aufgrund des neuen Überweges geschaffen werden.“

Nun ist es aber so, dass das Stadtparlament der Straßenverkehrsbehörde bei der Stadt keine Weisungen geben kann, weil die sich nach der Straßenverkehrsordnung richten muss. Und für einen Zebrastreifen müssen viele Bedingungen erfüllt werden – so einfach ist der nicht auf die Straße gemalt. Da muss eine bestimmte Anzahl an Fußgängern rüberwollen, da muss Platz sein, auch für die Beschilderung. Und in Tempo-30-Zonen sollte es eigentlich keine geben.

Was aber ging, wurde 2014 gemacht: Es wurde eine Querungshilfe eingerichtet.

Kranichsteiner Erich Kästner-Schule wird 2016 erweitert

Das Modell des Anbaus der Erich Kästner-Schule in Kranichstein.


Die Kranichsteiner Erich Kästner-Schule (EKS) wird 2016 um einen rund 1300 Quadrat-
meter großen, einstöckigen Neubau mit Mensa, Multifunktionsraum, Atrien, Klassen-, Fach- und Gruppenräumen erweitert. Das neue Gebäude ist der Siegerentwurf eines Architekturwettbewerbs der Stadt Darmstadt und stammt vom Stuttgarter Büro „dasch zürn architekten“. Die Projektkosten werden zur Zeit auf 4,2 Millionen Euro geschätzt.

Der Schatz von Kranichstein – Die DKP blickt auf die “Soziale Stadt”-Förderung

Die “Neue Mitte” in Kranichstein war das letzte große Projekt des Städtebauprogramms “Soziale Stadt” in Kranichstein.

1,3 Millionen Euro kostete die “Neue Mitte“, ein Platz in der Kranichsteiner Bartningstraße, der infolge von zwei Planungswerkstätten mit Bürgern und Einrichtungen entstanden war.

In ihrem aktuellen “Blickpunkt Kranichstein” (PDF, 1,3MB) schreibt die DKP dazu

1,3 Millionen Euro in Beton gegossen – Bei der Besichtigung des Boulevards breche ich in spontanen Jubel aus. Da haben sich die Stadtplaner wirklich was nettes für uns ausgedacht. Sofort mache ich mich auf die Suche nach dem vergrabenen Schatz. Irgendwo müssen die 1,3 Millionen ja liegen. Oder habe ich da was falsch verstanden?

Sonntag (7.) hatte die DKP dann zu einer kleinen Begehung eingeladen. Echo Online: Kritik der Kommunisten an der „Sozialen Stadt“ – „Viel Geld in Beton investiert“: DKP-Mitglieder bemängeln bei Rundgang den Umgang mit Fördermitteln

Rund 7,5 Millionen Euro stecken über das Bund-Länder-Programm “Soziale Stadt” in baulichen Maßnahmen in Kranichstein, in Eberstadt sind es um die 7,7 Millionen Euro.

Wo – ich nenne es mal – der “Schatz von Kranichstein” vergraben ist, haben sich die Genossen (vielleicht unbemerkt) selbst beantwortet. Weiterlesen