Fahrradreparatur und das kurzfristig

Das Fahrrad in eine Werkstatt bringen, ist ja inzwischen nicht mehr so einfach. Die Werkstätten sind oft auch auch Händler und reparieren eher Kundenräder – blöd, wenn mein Rad von 1996 ist und ich das damals bei einem Kollegen gekauft hatte, der auch ein Fahrradgeschäft bei Heilbronn hatte. (Man könnte ja auch auch etwas höhere Preise bei „externen“ Rädern nehmen, so teuer sind Fahrradreparaturen nicht, aber das passiert dann auch nicht.)

Vor zwei Jahren klemmte bei mir die Schaltung, aber bevor der Händler bei mir um die Ecke nachgucken wollte, brauchte ich auch bei dem inzwischen einen Termin zum Nachschauen, den es in vier Wochen gab. Nur hatte sich die Schaltung in den vier Wochen wieder zurechtgeruckelt. Was da war, konnte nicht mehr nachvollzogen werden.

Jetzt waren die Bremsen durch, ich dachte schon an den Termin für den Termin und da sah ich gestern Abend auf Facebook ein Angebot einer mobilen Werkstatt, heute auf dem Schlossgartenplatz im Martinsviertel. Online noch am Sonntag den Termin gemacht, heute morgen um 9 Uhr das Rad hingebracht und um 12.15 Uhr war die Inspektion fertig, die Bremsen waren gemacht, die Griffe neu, die Schaltung eingestellt etc.

In vier Wochen sind die wieder auf dem Schlossgartenplatz, sagten sie mir.

vroom-repair.de

„Die Technologie hat das Zeug zu einer neuen industriellen Revolution“

Das Fraunhofer Institut für graphische Datenverarbeitung in Darmstadt.

Es geht um rund 3,2 Millionen Euro und dafür kommen zwei Ministerinnen, ein Institusdirektor, ein Untersnehmensvorstand, zwei Zeitungsjournalisten und ein Fernsehteam.

Wenn eine für diesen Betrag gebaute Kindertagesstätte in Betrieb geht, gibt es so einen Aufwand nicht. Aber es geht um eine mögliche neue industrielle Revolution, in einem nun zu schaffenden Zentrum für angewandtes Quantencomputing im Darmstädter Fraunhofer Institut für graphische Datenverarbeitung. Wobei Zentrum das Ziel ist, nächstes Jahr geht es mit vier Kräften los.

Echo online: Darmstadt bekommt Zentrum für angewandtes Quantencomputing

Steht das Wasser höher als die Unterkante der Stoßstange …

Mit dem Auto durch Pfützen fahren ist kein Problem. Aber durch wie tiefes Wasser kann man mit einem normalen Auto fahren? Es gibt einen ganzen Satz Videos von einer Furt im englischen Rufford, die je nach Wetter mehr oder weniger tief ist. Und da sieht man, dass die Autos nach einer Fahrt durch zu tiefes Wasser noch ein paar Meter fahren, dann aber liegen bleiben. Aber was ist „zu tief“?

Als Faustregel gilt laut dem ADAC: „Allenfalls Wasser, das maximal bis zur Unterkante der Stoßfänger reicht, kann noch mit Schrittgeschwindigkeit durchfahren werden.“ Steht das Wasser höher als die Unterkante der Stoßstange, steht es so hoch, dass es die Luftansaugöffnung des Motors eindringen kann. Und dann drohe ein sogenannter Wasserschlag.

E-Roller zum Leihen nun auch in Darmstadt

Insgesamt 300 Leih-E-Roller von „Tier“ sollen im Stadtgebiet stehen.

In Darmstadt gibt es nun auch E-Roller zum spontanen ausleihen – wenn man die App hat und registriert ist.

Echo online: 300 E-Scooter stehen ab sofort in Darmstadt bereit (€)

Interessant fände ich so einen Roller ja, um auf längeren Wegen zwischen ÖPNV-Haltestelle und Ziel schneller zu sein. Mir fällt da jetzt sowas wie die 1,8 Kilometer zwischen der Haltestelle Gräfenhausen Postplatz und dem Steinrodsee ein (was beides aber nicht mehr Darmstadt ist).

Bei 20km/h – so schnell sollen die fahren können – brauche ich für die einfache Strecke im Idealfall um die sechs Minuten anstelle rechnerische 24 Minuten, wenn ich zu Fuß gehe.

Aber die Kosten (laut giga.de): 15-19 Cent pro Minute plus ein Euro fürs Einbuchen. Also 1,9 bis 2,14 Euro für die Fahrt und das gleiche nochmal zurück. Wenn der Roller – den man besser freigibt, weil die Minute sonst 15 Cent kostet – dann noch da ist.

Also grob 1€/km, wenn es keine Pausen gibt. Das kann man mal machen, aber täglich bzw. fünfmal die Woche? Zwei Kilometer hin und zurück, sind vier Euro, das jeden Arbeitstag (20 Tage im Monat), macht 80 Euro pro Monat. Wenn es einen ÖPNV gibt, ist der günstiger. Also sind die Roller eher was zum Spaß. Aber da eine Uhr läuft, ist der Spaß auch relativ, denn unterwegs mal kurz was angucken oder ein Foto machen, kostet dann was.

Vom PC über Bluetooth in die Stereoanlage

Vor ein paar Jahren wollte ich die Musik aus dem PC über die Stereoanlage hören. Verkabeln war mir etwas zu aufwändig. Und ich weiß nicht warum, erst vergangenen Woche kam ich auf die Idee, dass das doch mit einem Bluetooth auf Cinch-Adapter möglich sein müsste. Wo der PC doch Bluetooth kann. Wenn es sowas gibt, könnte ja sein, dass das technisch nicht geht. Und man mit am Ende das Äquivalent eines Gas-Wasser-Adapters verkauft. Vielleicht hatte ich Bluetooth wegen schlechter Erfahrungen (spontane Verbindungsabbrüche) vor vielen Jahren verdrängt.

Also suchte ich und fand kleines, fünf Zentimeter breites Kästchen, einen Bluetooth Audio Receiver von Logitech. Mit 3,5mm- und Cinch-Eingang sowie Pairing-Taste. 15 Meter soll die Reichweite sein.

Nun kam es an und es funktioniert. Der Adapter, der eigentlich ein Bluetooth-Empfänger ist, braucht aber Strom aus der Steckdose, deswegen liegt auch ein Stecker mit Netzteil bei.

So, jetzt kommt der Deutschlandfunk auch wieder (über den PC) aus dem Radio – nachdem der Kabelanbieter ja den Deutschlandfunk nicht mehr anbietet.

Voyager’s Golden Record auf YouTube – moderner als man ahnt

Die Voyager Raumsonden, die 1977 ins All geschickt wurden, haben ja Musik an Bord. Auf mit Gold überzogenen Kupferschallplatten sind unter anderem über zwei Dutzend Musikstücke von verschiedenen Erdregionen und -zeiten. Als einzig modernes Stück sei Chuck Berrys „Jonny B Goode“ dabei, hörte ich heute im Radio bei HR-Info. Und da dachte ich mir, die Golden Record, steht doch bestimmt im Internet als Playlist.

Und tatsächlich gibt es die Stücke (natürlich) als Playlist auf YouTube. Aber da sind dann doch ein paar mehr moderne Stücke dabei. Nämlich die Werbejingles, die vor einigen Stücken laufen.

In der Keksebäckerei – Cookies, wofür?


Ich habe mal bei einem Cookie-Hinweis auf die „Einstellungen“ geguckt, anstelle einfach auf „ok“ zu klicken. Huh. Beim Spreeradio gibt es 22 als „notwendig“ bezeichnete Cookies. Und über 200 weitere:

Präferenzen (10)
Statistiken (31)
Marketing (179)
Nicht klassifiziert (33)

Hm, das Blog hier setzt gar keine Cookies und läuft auch. Also können die 22 schon mal keine für einen Websitenbetrieb unbedingt „notwendige“ Cookies sein.