„James Bond Theme“-Komponist Monty Norman ist gestorben

Der „James Bond Theme“-Komponist Monty Norman (1928-2022) ist heute gestorben. Allerdings hat auch der James-Bond-Komponist John Barry (1933-2011) etwas zum „James Bond Theme“ beigetragen.

Die möglichen Anteile zeigt ein YouTube-Video, das ich vor sieben Jahren gefunden habe: Who Wrote the Bond Theme? — A Musical Experiment

Neue Musik und das alte Gehirn

Früher wusste ich was in den Hitparaden läuft. Heute weiß ich das nicht mehr, aber es stört mich nicht. Vermutlich gibt es sowas wie Hitparaden auch gar nicht mehr und ich habe es nichteinmal bemerkt.

Und dann tue ich mich mit den neuen Songs schwer, die finde ich selten gut. Neue Lieder, bei denen das anders ist, nehme ich nur alle zwei oder drei Jahre wahr. Nur bin ich mit diesem Musikgeschmack nicht alleine (in meiner Altersgruppe).

Der welt.de-Artikel „Wieso wir irgendwann aufhören, neue Musik zu hören“ gibt Hinweise, warum das so ist.

Je unbekannter ein Song ist, desto anstrengender ist es für uns, ein neues Muster zu katalogisieren und je älter wir werden, desto weniger Lust hat das Gehirn darauf.

Und wenn einem doch ein neuer Song gefällt? Dann liegt das nur daran, dass das Gehirn in dem ein bekanntes Muster entdeckt hat.

Einfach mal losspielen

Die flache Lernkurve ist ja ein Problem beim Erlernen eines Musikinstruments. Nach der ersten Übungsstunde kann man nicht so viel mehr, jedenfalls so wenig, dass man sich nicht wirklich als guter Musikant fühlt. Das ist beim Sport oft anders. Auch wenn man kein Fußball spielen kann, irgendwie den Ball kicken und in Richtung Tor treten, das geht auch ohne erstes Training. Dass es bis zur Bundesliga noch weit ist, ist jedem klar, aber es fühlt sich nicht so fern an, wie damals mein erstes Geigenspiel und Vivaldis Vier Jahreszeiten.

Musiker in Schneppenhausen haben sich daher ein Einsteigerprojekt überlegt, bei dem man so schnell loslegen kann, wie nach einem ersten Fußballtraining: Sie gründen eine Truppe mit Rhythmus- und Percussionsinstrumenten, ¡Ritmo! heißt das Projekt, das im Mai losgehen soll.

(€) Echo online: Dem Schneppenhäuser Musikzug fehlt der Nachwuchs

Schlossgrabenfest 2022 mit Tickets

Das Schlossgrabenfest stellt 2022 auf Tickets um. Ok, das ist natürlich nicht mehr das, was das Schlossgrabenfest mit ausgemacht hat, aber wenn ich ehrlich bin, mir ist das ganz recht. Denn ich war die letzten Jahre nicht mehr dort, weil es mir zu voll war.

schlossgrabenfest.de: Damit tragen wir den als Folge der Corona-Pandemie gestiegenen Anforderungen an das Einlassmanagement mit entsprechender Kapazitätskontrolle bei Großveranstaltungen Rechnung, als auch den erheblich gestiegenen Kosten für die Organisation.

Momsen, Taylor Momsen, singt „25“

Wieder mal ein Bond-Song, der keiner ist: „25“ von The Pretty Reckless. Man könnte ja erst denken, dass 25 das Alter der Sängerin Taylor Momsen ist, aber die ist 1993 geboren. Und „25“ ist die laufende Nummer* des – irgendwann vielleicht kommenden – Bond-Films „No Time to Die“.

Ok, ich bin mit der Erkenntnis ein halbes Jahr zu spät, aber der 25. Bond-Film ist bald ein Jahr zu spät.

* – Nr. 25 nach der Zählweise der Eon-Production, die als ersten Film, den von ihr produzierten „Dr. No“ von 1962 sieht. Und nicht den TV-Film „Casino Royale“ von 1954. Ebenso fallen bei Eon die „Casino Royale“-Parodie von 1967 und das „Thunderball“-Remake „Sag‘ niemals nie“ von 1983 unter den Tisch.

Die erste CD

Da es auf Twitter gerade angesprochen wurde: Heute vor 40 Jahren wurde die CD als neues Medium für Musik vorgestellt.

Die erste CD in meiner Wahrnehmung war ja „Brothers in Arms“ von „Dire Straits“. Aber die war erst 1985 erschienen. Vermutlich gab es viel Marketing von wegen komplett digital produziert. War nur nicht meine Musik.

Meine erste CD kaufte ich 1989: „T’Pau“ – „Bride of Spies„.

„Charly“ – Ein Agathe-Bauer-Song

„Du bist der Schlechte.“ Das hatte ich als Kind immer bei einer Zeile des Santa Barbara-Songs „Charly“ (von 1973) verstanden.

Das machte zwar keinen Sinn, das war mich als Kind schon klar, denn der Rest war ja Italienisch oder Spanisch (es ist Spanisch wie ich heute weiß), aber ich höre da heute noch „Du bist der Schlechte“.

Gestern habe ich das nun nachgeguckt: Tatsächlich singen die an der Stelle „tuviste suerte“. Was anscheinend sowas wie „Du hattest Glück“ heißt.

„Toss A Coin To Your Witcher“, ein Bond-Titelsong?

In der Netflix-Serie „The Witcher“ wurde mit „Toss A Coin To Your Witcher“ ein Lied gesungen, dass ich in der gesungenen Version nicht so toll fand.

Obwohl darin einige kompositorische Tricks stecken, die es zu einem Hit machen. Was bei mir aber eher in der Pop- oder Rock-Version funktioniert.

Was aber das Beste ist, stelle ich erst jetzt fest. „Toss A Coin To Your Witcher“ ist in einer Moll-Tonart und würde daher beim entsprechenden Arrangement auch als James-Bond-Titelsong durchgehen.

Voyager’s Golden Record auf YouTube – moderner als man ahnt

Die Voyager Raumsonden, die 1977 ins All geschickt wurden, haben ja Musik an Bord. Auf mit Gold überzogenen Kupferschallplatten sind unter anderem über zwei Dutzend Musikstücke von verschiedenen Erdregionen und -zeiten. Als einzig modernes Stück sei Chuck Berrys „Jonny B Goode“ dabei, hörte ich heute im Radio bei HR-Info. Und da dachte ich mir, die Golden Record, steht doch bestimmt im Internet als Playlist.

Und tatsächlich gibt es die Stücke (natürlich) als Playlist auf YouTube. Aber da sind dann doch ein paar mehr moderne Stücke dabei. Nämlich die Werbejingles, die vor einigen Stücken laufen.