Das Naheliegende und Sichtbare in der Coronavirus-Krise

This illustration, created at the Centers for Disease Control and Prevention (CDC), reveals ultrastructural morphology exhibited by coronaviruses. Note the spikes that adorn the outer surface of the virus, which impart the look of a corona surrounding the virion, when viewed electron microscopically. A novel coronavirus, named Severe Acute Respiratory Syndrome coronavirus 2 (SARS-CoV-2), was identified as the cause of an outbreak of respiratory illness first detected in Wuhan, China in 2019. The illness caused by this virus has been named coronavirus disease 2019 (COVID-19).

Bei fefe steht gerade ein Leserbrief (das Blog hat keine Kommentare), der an drei Beispielen ganz gut beschreibt, wieso einige das Coronavirus als Fiktion sehen.

Messebauer, keine Aufträge, passt nicht in die Hilfprogramme, und sieht nun die Chance darin, dass man endlich erkennt, dass Corona nur Grippe sei. (…) Fitnessstudiogeschäftsführer (…) Sozialarbeiter (…)

Das naheliegende und sichtbare, dass nämlich unsere Landesregierungen in Sachen Pandemieprävention spätestens seit 2013 geschlafen haben und und beim aktuellen Krisenmanagement ganz einfach “nur” schlecht regieren, sehen die nicht mehr, die glauben dann lieber an einen Verschwörungsmythos.

Uniwechsel. Eine Überlegung.

Ich war ja für die Promotion an eine andere Uni gegangen. So eine Art Wechsel würde ich im Rückblick aber nur bedingt empfehlen.

Meiner Erfahrung nach (ja, n=1) ist es geschickter, dort zu promovieren wo man seinen Master gemacht hat. Dann kennt man nämlich die Professorenschaft und die I.., A… sowie P… unter denen. Und holt sich nicht aus Versehen so jemanden in seine Prüfungskommission. Denn während der Doktorarbeit hat man nicht unbedingt die Zeit, die Professoren des Fachbereichs kennen zu lernen.

Also: Gerne die Uni wechseln nach dem Bachlor. Am besten so vorausschauend, dass man an der neuen Uni nach dem Master auch promovieren mag – wenn es für den jeweiligen Beruf überhaupt notwendig ist. Oder man kehrt nach dem Master wieder an seine Bacheloruni zurück. Know your foe.

Kein Karneval in U3-Einrichtungen

Mal gucken, ob das in der passenden Verkürzung die Runde macht:

Karneval mit Verkleidungen hat in Einrichtungen mit Kindern bis zu drei Jahren nichts zu suchen” sagt der Psychologe Malte Mienert im Spiegel.

Er erklärt das natürlich und weist auf etwas hin, was ich auch mal erlebt hatte: Kinder bis zum Alter von drei Jahren können es nicht nachvollziehen, wenn sich jemand verkleidet. Selbst wenn sie es sehen und wissen wer vor ihnen steht. Der oder die Verkleidete ist für das Kind eine andere Person oder irgenwas anderes.

Ich hatte das mal vor vielen vielen Jahren bei einem meiner kleinen Cousins erlebt. Ich stehe vor ihm, setze eine Maske auf – er sieht das alles, hat die Maske vorher gesehen, sieht wie ich sie vors Gesicht setze – und wird nervös. Auch nach einer Wiederholung, dann hatte ich es gelassen. Da half auch kein Erklären und langsames Vormachen.

Und der Nerd sowie Fantasyrollenspieler in mir sagt inzwischen: Daher (auch von sowas) kommt der Glaube an Zauberei.

Trollhöhle mit Trollzüchtern

Das Blaue Foto-Forum tue ich mir nicht mehr an.

Zwei oder drei User mischen einen Strang auf, Mods, Admins etc. diskutieren aktiv mit, haben das alles gelesen. Aber greifen nur einmal bei einem Kommentar ein.

Ein Forum mit solchen Mitgliedern und meiner Meinung nach so schlechter und inkonsequenter Moderation ist in meinen Augen eine Trollhöhle mit Trollzüchtern.

Wobei ich ja vermute, dass es bewusst hingenommen wird, wenn Diskussionen ein wenig (oder ein wenig mehr) entgleisen. Denn Provokationen führen zu Reaktionen und damit zu hohen Klickzahlen.

Was sagt das Bewerbungsanschreiben tatsächlich aus

Huh, die Deutsche Bahn will es Bewerbern leichter machen. Bewerber für Ausbildungsplätze kommen künftig ohne Anschreiben aus.

Ja, warum denn nicht? Denn sind wir doch mal ehrlich: Unternehmen wollen zwar am liebsten Überzeugungstäter als Mitarbeiter, aber trotz ihrer 150-prozentigen Überzeugung wollen die Mitarbeiter seltsamerweise auch ein Gehalt.   So weit her kann es mit der Überzeugung also nicht sein.   Daher kann man meiner Meinung nach den Bewerbungsprozess schon mal hinterfragen und entrümpeln.

Zudem sei das Anschreiben eh ein schwieriges Mittel, um einen Bewerber zu beurteilen, sagt der Wirtschaftspsychologe Uwe Kanning. Es sage eigentlich nur etwas über Berufserfahrung. Aber Moment, die haben Auszubildende ja eher nicht.

Prof. Dr. Uwe P. Kanning: Wenn die Verpackung wichtiger ist als der Inhalt – Aus Sicht der Forschung handelt es sich bei den Bewerbungsunterlagen um ein äußerst stumpfes Schwert der Personalauswahl. Belegt ist lediglich, dass die Fachlichkeit, die Vielfalt der Berufserfahrung – und nicht so sehr die Dauer – sowie Durchschnittsnoten aussagekräftig sind. Sämtliche formale Kriterien bewegen sich im Bereich der völligen Spekulation. (…) Bewerbern kann man angesichts dieser Praxis eigentlich nur eines raten: Vergesst euer Studium, die guten Noten, Auslandsaufendhalte & Co. Was zählt, ist letztlich die Verpackung.


50 Strategien, die falschen Mitarbeiter zu finden …
und wie Sie es besser machen können
von Uwe Peter Kanning

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