Die Top 10 des Jahres 2019

Da ich dank DSGVO – bzw. meiner Faulheit ein Statistik-Tool zu begründen – keine richtige Zugriffstatistik mehr habe, sondern zwei Tools die zwar mitzählen aber keine zuverlässigen Zahlen liefern, gibt es nur eine Aufzählung ohne Ranking, weil die Zahlen so unterschiedlich sind.

Recht beliebt waren meine Bilder von einer Ausstellung im Loop5: Sternenkrieger, Raumschiff- und Figurenmodelle im Loop 5. Neugierig waren viele auf den vierten Bürgermeisterkandidaten in Weiterstadt: Noch ein Bürgermeisterkandidat in Weiterstadt: Jürgen Spamer. Über den hatte ich mal etwas geschrieben, als er noch kein Kandidat war.

Auch weit vorne war die Berichterstattung im Mörlenbachprozess.

Ein Klassiker sind “Die drei und vier K des Lokaljournalismus“, die aber gar nicht von mir sind, sondern von einem Medienblogger.

Donald? Trump? US-Präsident? wird erstaulicherweise regelmäßig angeklickt, dabei steht da nicht sehr viel. Und es ist von 2016.

“Für Dich, oh Herr der Welt, Dein Tag anbricht” ist jedes Jahr auf dieser Liste, da es gesucht wird, wenn der Bond “Im Geheimdienst ihrer Majestät” irgendwo geguckt wird oder im TV läuft.

Fahrradtürme und Bürgerbeteiligung in Darmstadt war auch ein Thema was einige interessierte. Weil man eben den Eindruck bekommt, dass die Bürger am liebsten dann beteiligt werden, wenn es einem in den Kram passt. Was aber auch das Problem mit Bürgerbeteiligung ist. Alles mit Bürgerbeteiligung zu machen, ist irre aufwändig und wenn man es mal nicht macht, heißt es gleich, dass man den Bürgern nicht traut. Tja, ein Dilemma.

Und 4 Minuten 37 – Leilas Dilemma heißt bei mir ein Kurzfilm der in Darmstadt gedreht wurde. Und wenn nach der Darstellerin und der Regisseurin gesucht wird, kommt man u.a. bei mir im Blog raus.

Weiterstadt gegen Variante 4 bei “Amtix kurz” ist ein Weiterstädter Thema, wo es wohl immer wieder Fragen gab.

Doping im Fußball ist so ein Thema, das gerne unter den Teppich gekehrt wird, interssiert aber doch so einige. Und dann war noch der ESA-Astronaut Matthias Maurer in Darmstadt. Ein Sprachenkönner und mehrfacher Ingenieur. Wenn man guckt, was der alles studiert hat, fragt man sich, was man selbst eigentlich gemacht hat.

Eine Auszeichnung! Hurra!

Bevor ich es vergesse: Ich bin vor zwei Wochen ausgezeichnet worden. Auf Facebook. Ich hätte eine “allseits bekannte Grünen-Feindlichkeit” wurde mir von einem Grünen in einem Strang auf meiner Pinnwand attestiert. Wo steht jetzt genau, dass der Oberbürgermeister diese Wohnungen baut. Wenn schon Wortklauberei dann bitte richtig. Ich habe im übrigen den Koalitionsvertrag zitiert, da er hier das Maß der Dinge ist. Solltest du trotz deiner allseits bekannten Grünen-Feindlichkeit wissen.Ja, so einfach machen sich es einige, wenn man nicht immer der Meinung ihrer Stadtregierung ist. Die Behauptung ist billige Propaganda, damit macht man es sich leicht machen kann und muss nicht nachdenken, ob meine Meinung nicht doch mal richtig sein könnte.

Andererseits, “allseits bekannter Grünen-Freund” wäre für einen Journalisten eine zweifelhafte 08/15-Auszeichnung.

Dass ich vielleicht eher regierungskritisch sein könnte, kommt da wegen der grünen Brille, mit der auf alles geguckt wird, nicht in den Sinn. Wer bekam denn hier im Blog vor 2011 von mir Feuer, so sehr, dass ich mich damit um einen Job brachte? Genau, der damalige SPD-OB und die damalige HSE-Führung.

Übrigens:

„Wo alle dasselbe denken, wird nicht mehr viel gedacht.“
Heiner Geißler

Heute vor 10 Jahren: Altbekanntes macht Schlagzeilen

Vor zehn Jahren gab es ein großes Oho, weil etwas ausgesprochen wurde, was jeder Fernsehzuschauer schon lange wusste. Das mussste ich am 13. Oktober 2008 dann doch mal im Blog anmerken:

Erstaunlich, wie man auf die Nachrichtenseiten, in die Zeitungen und ins Fernsehen kommt, wenn einer sagt, was alle wissen. Alle, nur nich die, die den Mist verzapfen. Marcel Reich-Ranicki schimpfte auf der Deutscher Fernsehpreis-Preisabwurfparade (schönes Wort) über das Programm:

Ich gehöre nicht in diese Reihe. Ich finde es schlimm, dass ich das hier heute Abend erleben musste.“ Reich-Ranicki ließ sich aus über den „Blödsinn, den wir hier heute Abend zu sehen bekommen haben.

Aber vermutlich müssen wir noch dankbar sein. Erstens sind an dem Preis ARD, RTL, Sat1 und das ZDF beteiligt. Also nur eine Preisverleihung anstelle vier solcher Selbstbeweihräucherungsveranstaltungen. Und zweitens könnten alle vier Sender ja die Veranstaltung zeitgleich übertragen. Ist schließlich bei Hochwohlgeborenen-Hochzeiten, Obama-Ovationen an der Siegessäule und Vatikanchef-Visiten eine gerne praktizierte Übung der Öffentlich-Rechtlichen.

Ich bin mal auf die „Bild“-Schlagzeile gespannt: „Deutschlands mutigster Kritiker“? (nee) Auf jeden Fall sollte Marcel Reich-Ranicki aufpassen die nächste Bambi-Verleihung zu meiden. Sonst bekommt er noch den „Mut-Bambi“ (wie weiland Tom Cruise) verliehen.

Siehe auch:
Indiskretion Ehrensache: Erschreckend, wie wenig es braucht, um die gesamte deutsche Medienjournaille in Erregung zu versetzen.
DWDL: Was das ZDF nicht zeigte: Die peinlichen Momente

Heute vor 10 Jahren: Ruckzuck im Spam

Damit das mal klar ist: Ein-Satz-Kommentare, die auf alles passen könnten – und mit einem Link auf eine kommerzielle Seite – sehe ich ganz schnell als einen Versuch, unbezahlten Links zu bekommen. Sowas ladet ohne längere Prüfung im Spam. Da reicht mir der erste Anschein.

Ja, bis zur DSGVO konnte man hier in diesem Blog, bzw. seinen Vorläufern, kommentieren (Beschwerdemails diesbezüglich bitte an Jan Philipp Albrecht, der seine DSGVO für eine Supersache hält). Und auch am 5. Oktober 2008 gab es schon Kommentarspam. Damals hoffte man ja noch mit solchen Ansagen was zu erreichen.