„Sie müssen nicht am ersten Tag in die Arztpraxis. Sie müssen nur am ersten Tag eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung haben.“
Bundeskanzler Friedrich Merz auf Robert Habecks Spuren, im ZDF
„Sie müssen nicht am ersten Tag in die Arztpraxis. Sie müssen nur am ersten Tag eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung haben.“
Bundeskanzler Friedrich Merz auf Robert Habecks Spuren, im ZDF
„Ich würde Ihnen raten nicht so sehr auf die Tagespolitik zu gucken, sondern auf den Markt. So lange die Straße von Hormus nicht vollständig aufgeht, bleibt der Ölpreis hoch. So lange der Ölpreis hoch bleibt, hat Trump ein ökonomisches Problem. Ich denke, das wird er, je näher die Midterms rücken, immer weniger rechtfertigen oder durchhalten können.“
Militärökonom Marcus M. Keupp.
YouTube, ZDFheute Live: Niederlagen für Trump und Putin?
Wunderbar. Bill Gates gibt Absolventen fünf Ratschläge. Einer davon ist: Nehmt euch Auszeiten, wenn ihr sie braucht.
Aber er sagt selbst, dass da die Chefs das eigentliche Problem sind: „Mein Büro lag mit Blick auf den Parkplatz, und ich führte Buch darüber, wer früh ging und wer spät kam.”
t3n: Bill Gates: 5 Ratschläge, die der Microsoft-Gründer gern früher gewusst hätte
Es erinnert mich an einen Tipp von Steve Jobs: „Eure Zeit ist begrenzt. Vergeudet sie nicht damit, das Leben eines anderen zu leben. Lasst euch nicht von Dogmen einengen – dem Resultat des Denkens anderer. (…)“
Ja, nur was war denn mit seinen Angestellten? Von denen erwartete er doch, dass sie die Geedanken eines anderen – seine – umsetzen.
Was diskutieren wir eigentlich um die Erdgasversorgung? „Es gibt keine Abhängigkeit Deutschlands von Russland, schon gar nicht in Energiefragen“, sagte Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) – im September 2018.
Da war wohl ziemlich viel lautes Pfeifen im Wald dabei, 2017 lag der russische Anteil an den Gasimporten etwas über 50%, 2018 waren es dann 55%, so eine Übersicht der Bundeszentrale für politische Bildung.
„Fool me once, shame on you. Fool me twice, shame on me.“
Das hätte ich schon vor zwei Wochen machen sollen.
„Das ist nicht nur nicht richtig, es ist nicht einmal falsch!“
Wolfgang Pauli, österreichischer Physiker und Nobelpreisträger (1900-1958)
Im November 2019 war die Kabarettistin Lisa Eckhart bei „Nuhr im Ersten“, fragte nach sinnvoller Arbeit und gab auch gleich eine Antwort.
„Stellen Sie sich nur eine Frage: Bräuchte man sie auch im Krieg?“
Nun haben wir mit der Coronavirus-Pandemie ein paar Hinweise.
Die Frage „Wenn ein unordentlicher Schreibtisch ein unordentlicher Geist bedeutet, was bedeutet dann ein leerer Schreibtisch?“ ist ja zu schön. Und sie wird Albert Einstein zugeschrieben. Was aber sehr wahrscheinlich nicht stimmt. Wobei der Spruch – anscheinend im Original auf Englisch – schon aus einer Zeit zu stammen scheint, in der Albert Einstein gelebt hat.
Quote Investigator: „If a cluttered desk is a sign of a cluttered mind, we can’t help wondering what an empty desk indicates.“
Ich schenke selbstgerechten spitzfindigen Wortverdrehern lieber den Sieg, als meine Zeit.

Der ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach sprach am 2. Oktober in der Orangerie zum Tag der Deutschen Einheit.
„Pünktlichkeit ist im Rheinland keine Tugend. Denn wenn man pünktlich ist, ist ja keiner da, der das würdigen kann.“
„Es läuft für Politiker gut, solange sie keine Politik machen.“
„Wie viel Mal am Tag greifen wir zum Smartphone? Meine mittlere Tochter, Jahrgang 1992, würde sagen: ‚einmal‘.“
Echo online: Wolfgang Bosbach verbindet in Darmstadt Witz und Ernst (€)
Wolfgang Bosbachs „Es läuft für Politiker gut, solange sie keine Politik machen“ bezog sich auf Emmanuel Macron, der in den Umfragen von 70% in den Keller rauschte, nachdem er mit seinen Reformen angefangen hatte (siehe Gelbwesten).
Es zeigt aber auch das Dilemma. Denn man kommt als Regierung am einfachsten in die zweite Legislaturperiode, wenn man nur das Pflichtprogramm absolviert. Sobald man aktiv wird, wird es nämlich schwierig. Das zeigt sich auch hier in Darmstadt. Die ersten fünf, sechs Jahre Grün-Schwarz war nicht viel gemacht worden. Überproportional Stimmenverluste gab es eigentlich nur in Arheilgen (wegen der Verkehrsführung bei Merck) und im Paulusviertel (wegen der Lichtwiesenbahn).
Nur steht die Welt um Darmstadt herum ja nicht still und der Zahn der Zeit nagt weiter an städtischen Gebäuden, sodass man irgendwann was tun muss. Und dann kommen auch noch so Bürger und zetteln einen Radentscheid an …
Nachtrag:
Echo online: Bürgerumfrage zeigt leicht abnehmende Werte – Man weiß nicht, was es war, aber irgendwas muss zwischen 2015 und 2018 passiert sein (…)
Da haben wir es: Die Stadtregierung hat nach der Kommunalwahl 2016 angefangen zu regieren, bzw. anfangen müssen.