Braunshardt wächst – „Apfelbaumgarten 2“ wird konkret

Damit sich keiner beschwert, er habe nichts davon gewusst, wenn in drei Jahren in Braunshardt die Bagger rollen: „Theoretisch wäre es möglich in vier Jahren einen ersten Bauabschnitt zu schaffen“, sagte vergangene Woche einer der Planer im Stadtentwicklungsausschuss über das Neubaugebiet “Apfelbaumgarten 2”. Und wenn es fertig ist, könnten 27 Hektar bebaut sein.

Echo online: In Braunshardt wird ein neues Wohngebiet konkret

Wilheminenpassage, mal wieder

Der Gebäudekomplex Wilheminenpassage ist inzwischen sanierter als er vor einigen Jahren war, aber es wird immer noch darin gebaut.

Im Gebäudekomplex, in dem die Wilheminenpassage ist, sind auch Wohnungen. Aber die Mieter berichten immer mal wieder, dass es Schwierigkeiten mit dem Vermieter gebe.

Aktuell beschreibt Uffbasse einen Fall, das Echo kann was berichten und ich erinnere mich auch an eine Amtsgerichtsverhandlung vor drei Jahren:

Uffbasse: Wilhelminenpassage Darmstadt – Menschenverachtung pur!

Echo online: Mieter des Wilhelminenkomplexes beklagen Umbaudauer

Echo online (Januar 2016): Streit um Kündigung wegen Eigenbedarf

Echo online (Februar 2016):Mieterbund Darmstadt erhebt schwere Vorwürfe gegen Investor

Die vollgestellte Stadt in der Centralstation

Übersichtlich war es nur am Anfang beim Forum zum “Masterplan 2030 plus”.

Am Donnerstagabend war das 4. Bürgerforum für den Masterplanprozess “Darmstadt 2030 plus” in der Centralstation. Bei einigen Präsentationen war mir etwas zu viel Stadtplaner-Prosa dabei. Und es waren nur die üblichen “Profi-Bürger” dabei, die sich bei den Ergebnissen, zum Beispiel zum Radverkehr, auch nicht beschwerten. Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) war das klar, denn er sagte: „Das wird eine … interessante Diskussion.“ Er sagte noch etwas, aber Weiterlesen

Wilheminenpassage in der Presse

Die Wilheminenpassage wird zum Wilheminenquartier umgebaut. Die Liegenschaft steht teilweise leer.

Echo online: Mieterbund Darmstadt erhebt schwere Vorwürfe gegen Investor

Echo online, 24. Januar 2016: Streit um Kündigung wegen Eigenbedarf

Echo online, 8. Mai 2015: Auch der zweite Entwurf zur Wilhelminenpassage fällt im Gestaltungsbeirat durch

Das Tagblatt hatte 2015 mit dem Investor gesprochen: Weiterlesen

Böllenfalltorstadion und Bodenrichtwerte

Das Böllenfalltorstadion am 28. August 2013. Ein Umbau in eine moderne Sportstätte soll 27,6 Millionen Euro kosten.

Die Woche tagten zwei Stadtparlamentsausschüsse zum Um-/Neubau Böllenfalltorstadion.

Echo online: Einstimmig für Neu- oder Umbau des Stadions am Böllenfalltor

Eine Gelegenheit bei einer Zahl aus der Machbarkeitsstudie (PDF 1,5 MB) doch mal nachzuhaken.

93.000 Quadratmeter, wo das Böllenfalltorstadion steht, bringen laut Studie 20 bis 25 Millionen Euro, wenn man sie für Wohnbebauung verkauft. Minus rund 10 Millionen Euro Erschließungskosten.

Machbarkeitsstudie: Verwertungserlös Grundstück Böllenfalltor (93.000 m²) für Wohnbebauung: (Basis: Aussage Projektentwickler) 20-25 Mio. € ./. Erschließung, Freimachung, Straßen- und Wegebau Vorbehalt: Sicherung Endinvestition (Ertrag ca. 15 Mio. €)

Diese 20 bis 25 Millionen sind auffällig niedrig, denn sie würden Bodenrichtwerte zwischen 215 und 270 bedeuten. Für das Stadion und das umliegende Gelände gibt es wegen der Sondernutzung als Sportanlagen aktuell keinen Bodenrichtwert. Aber die Werte der umliegenden Wohngebiete liegen zwischen 400 (Robert-Cauer-Straße) und 600 Euro (Paulus- oder Steinbergviertel) pro Quadratmeter.

Echo online: Rechnerei mit Bodenwerten

Laut Stadt sind die 93.000 Quadratmeter wegen Wald, Straßen und Wegen aber nur 40.000 bis 50.000 Quadratmeter. Und da kämen auch bei einem Bodenrichtwert von 600 “nur” 18 Millionen Euro netto raus (in der Machbarkeitsstudie wurde intern mit 500 gerechnet).