Mit 16 geht Hans Stark zur SS

Die Liste der Angeklagten aus der Anklageschrift von 1963.
Der Hauptangeklagte war bei der Anklageerhebung noch der letzte Kommandant des KZ Auschwitz. Allerdings starb Richard Baer vor Prozessbeginn, so dass das Verfahren „Strafsache gegen Mulka und andere, Aktenzeichen 4 Ks/63“, hieß. Robert Mulka war Adjutant des früheren und bekannten Lagerkommandanten Rudolf Höß. Dieser war allerdings schon 1947 nach einem Prozess in Polen zum Tode verurteilt und hingerichtet worden.

Auch ein Darmstädter, der mit 16 Jahren als genug war, um zur SS zu gehen, war unter den Angeklagten des ersten deutschen Auschwitz-Prozess‘ der heute vor 60 Jahren in Frankfurt begann. Den Prozess hatte der damalige hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer vorangetrieben. Und was mir schon vor Jahren auffiel: Hans Stark war Jahrgang 1921 – wie Sophie Scholl von der „Weißen Rose“.

(+) Echo online: 60 Jahre Auschwitzprozess: Auch ein Darmstädter angeklagt

Gedanken zum Ortsbeirat Wixhausen

Wixhausen hat als einziger Stadtteil Darmstadts einen Ortsbeirat. Aber das offiziell gewählte Gremium hat wenig Möglichkeiten, wenn man genauer guckt.

Teilweise stellt es sich aber auch selbst ein Bein. Wie zum Beispiel gestern (Mittwoch), da fiel die Sitzung mangels Themen aus. Was aber erst am Dienstagmittag sicher feststand. Oder als mal der Schuldezernent da war (was gut ist, weil ich finde das mindestens ein hauptamtliches Magistratsmitglieder jedes Mal dabei sollte) aber der Ortsbeirat dann keine Fragen an den Stadtrat hatte.

(€) Echo online: Politiker in Wixhausen fühlen sich vernachlässigt

Ein Uhren-Influencer in Darmstadt

Irgendwann guckte ich auf YouTube ein Video über die Beobachter-Uhren, besser bekannt als Fliegeruhren. Darauf spülte mir YouTube ein Video von „Herr Strohms Uhrsachen“ in die Timeline und in einem weiteren Video plauderte der Herr Strohm mit einem Herrn Lenke. In einem von dessen Videos erwähnte ein Kommentator Darmstadt. Und ich stellte fest, dass der YouTuber Mario Lenke in Darmstadt wohnt. Gelegenheit für einen Artikel.

Echo online: Youtuber sein ist zeitintensiv

Die Uhr an Mario Lenkes Arm ist eine Citizen Tsuyosa, über die Uhr gibt es auch ein Video von ihm.

Christbäume in 100 Metern

Ein Wegweiser zu einem Weihnachtsbaumverkauf. Auf dem Schild sind ein handgemalter grüner Nadelbaum, ein roter Pfeil nach rechts und darunter steht 100 Meter.

Hinweis in Eberstadt auf den Christbaumverkauf auf dem Marktplatz.

(€) Echo online: Weihnachtsbaumkauf in Darmstadt: Geht es etwas kleiner?

Für den Artikel war ich mehr unterwegs als ich erwartet hatte. Online fand ich nur vier Hinweise: Kalkofen, das Forstamt verkauft im Bessunger Forst, Ortseingang Wixhausen und Eberstädter Marktplatz. Kalkofen und Bessunger Forst waren mir zu weit weg. Aber es musste doch auch was bei mir in der Nähe geben. Aber ich sah am Freitag keinen Verkauf auf dem Friedrich-Ebert-Platz und auch nicht auf dem Riegerplatz.

Der Verkäufer auf dem Kantplatz wusste nicht viel zu erzählen, weil er nur verkauft und das zum ersten Mal. Dann sagte mir eine Mitarbeiterin des Darmstadt-Shops im Luisencenter, dass auch Baumärkte Christbäume verkaufen. Ich radelte also ins Gewerbegebiet und finde auf dem Parkplatz beim Roller-Möbelhaus einen Verkauf. Da der Verkäufer alleine war, wartete ich immer, bis keine Kundschaft da war. Da wurde es spät in der Kälte.

So weiß ich nun, dass Korniferen 10 bis 12 Jahre wachsen, bis sie zwei Meter hoch sind. Und dass Blaufichten bei Katzen unbeliebter sind, weil sie stacheliger sind als Nordmanntannen. Samstag war ich dann noch in Wixhausen und Eberstadt.

Zweiter Tag im Landgericht um den Giftanschlag bei der TU Darmstadt

Es gab anscheinend eine Art Phantom im Fachbereich Materialwissenschaften der TU Darmstadt, wenn man einige Zeugenaussagen vom zweiten Verhandlungstag zum Giftanschlag an der TU zusammenfasst. Und ein Chemiker schilderte, das sein Fachbereich bei der Identifizierung der Giftstoffe helfen konnte.

(€) Echo online: Merkwürdigen Auftritte unbekannter einzelner Personen

Erkenntnisse aus der Landwirtschaft

Sonnenblumendekoration auf dem Hofgut Oberfeld

Vom Praktikertag auf dem Hofgut Oberfeld habe ich zwei Themen für meinen Artikel rausgesucht, weil die auch für uns Verbraucher interessant sein könnten: Wie mäht man insektenschonend und wie kommt Bio-Fleisch in den Supermarkt.

(€) Echo online: „Rasenmäher ist Massenmord“

Kleine Brücken müssen warten

Nichts geht mehr seit Ende 2018 bei der Modaubrücke an der Eberstädter Blumenstraße.

Eine Fußgänger- und Radfahrerbrücke über die Modau ist seit Ende 2018 voll gesperrt. Nun soll eine Lösung kommen. Nur warum dauert sowas selbst bei einer kleinen Brücke solange? Unter anderem weil bei der Stadt kleine Brücken zusammen mit den großen Brücken verwaltet werden. Und von den großen Brücken war eine so wichtig, dass die deren Planung den Vorrang bekommen musste, weil da noch ganz viel anderes drüber- und drunter durchfährt.

(€) Echo online: Endlich wieder über die Modaubrücke spazieren?

Das Sperrwerk an der Brücke bei der Blumenstraße wurde im Lauf der Jahre immer massiver, da die einfache Absperrung vom Anfang umgangen wurde.

„Die Technologie hat das Zeug zu einer neuen industriellen Revolution“

Das Fraunhofer Institut für graphische Datenverarbeitung in Darmstadt.

Es geht um rund 3,2 Millionen Euro und dafür kommen zwei Ministerinnen, ein Institusdirektor, ein Untersnehmensvorstand, zwei Zeitungsjournalisten und ein Fernsehteam.

Wenn eine für diesen Betrag gebaute Kindertagesstätte in Betrieb geht, gibt es so einen Aufwand nicht. Aber es geht um eine mögliche neue industrielle Revolution, in einem nun zu schaffenden Zentrum für angewandtes Quantencomputing im Darmstädter Fraunhofer Institut für graphische Datenverarbeitung. Wobei Zentrum das Ziel ist, nächstes Jahr geht es mit vier Kräften los.

Echo online: Darmstadt bekommt Zentrum für angewandtes Quantencomputing