Wicki Weißwas über den “Freistaat Flaschenhals”

Es gab einmal einen sogenannten “Freistaat Flaschenhals“, ein schmales Gebiet zwischen – jetzt nur grob zur Verdeutlichung – zwischen Lorch am Rhein und Limburg. Enstanden war das Gebiet nach dem Ersten Weltkrieg zwischen 1919 und 1923, weil es zwischen zwei 30-Kilometer-Radien alliierter Brückenköpfe (Koblenz, Amerikaner und Mainz, Franzosen) lag.

Auch wenn der Name lustig klingt, damals war die Lage schwierig, weil es keine durchgängigen Straßen oder Eisenbahnlinien in das Gebiet gab. Am 25. Februar 1923 besetzten die Franzosen den Bereich.

Griechisches Gold im Zweiten Weltkrieg – Eine Odyssee

“Wir” – also die Deutschen im Zweiten Weltkrieg – sollen uns damals das griechische Gold unter den Nagel gerissen haben. Sagte Vizepremier Theodoros Pangalos der BBC. Ja, die Deutschen haben damals tatsächlich so ziemlich jedes Verbrechen begangen, nur nicht dieses Gold geraubt.

Handelsblatt: Die Wahrheit über das Gold der Griechen – Das Gold, 18,86 Tonnen, wurde im Frühjahr 1941 beim Vormarsch der Deutschen auf die Insel Kreta gebracht. Als deutsche Fallschirmjäger auch dort landeten, kam das Gold nach Alexandria, später nach Pretoria und schließlich nach London. Nach Kriegsende wurde es zurückgebracht und in der Bank von Griechenland eingelagert. Dort liegt es heute noch. Inzwischen ist der Goldschatz der Griechen sogar auf 112,4 Tonnen angewachsen.

„In Deutschland werden die besten Zeitungen der Welt gemacht“

Aus einer Pressemitteilung des Bundes deutscher Zeitungsverleger:

Im Prozess des Wandels vom reinen Zeitungsdruck- zum komplexen Medi­enhaus treffe die allgemeine Wirtschaftskrise die Verlage mit voller Härte, sagte Wolff. Dennoch hätten die Unternehmen beste Voraussetzungen, stark aus der Krise hervorzugehen. […] Anders als in den USA seien die Zeitungen in Deutschland sehr gut aufgestellt. Ein Grund sei die enge Bindung zu ihrem Publikum, die im Lokalen besonders ausgeprägt sei. Dazu gehöre außerdem ein Vertriebssystem, das mit der Zeitungszustellung bis zur Haustür weltweit beispielhaft sei. In Deutschland würden die besten Zeitungen der Welt gemacht und im Unterschied zu den USA und vielen anderen Ländern gelte hier nicht der ausschließlich renditeorientierte Shareholder value. Die deutsche Zeitungs­branche sei mittelständisch geprägt. An der Spitze stünden Verleger mit publizistischem und unternehmerischem Anspruch.