Brian Hill auf der Burg Frankenstein

Brian Hill hatte 1977 das erste Halloween-Festival auf der Burg Frankenstein organisiert und so Halloween nach Deutschland gebracht.

Jedesmal wenn man was über die Burg Frankenstein, Halloween und Mary Shelley liest, stößt man auf den Namen Brian Hill. Der ehemalige US-Soldat und Army-Fotograf hatte in den 70ern nämlich die Idee, auf der Burg eine Halloween-Show zu veranstalten, das erste Mal so richtig 1977. Und zum 40. Jubiläum in diesem Jahr war er nun aus den USA gekommen.

Echo online: Festival-Gründer zu Besuch

Befördert Befristung Wissenschaft?

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka wünscht sich von den wissenschaftlichen Einrichtungen in Deutschland mehr längerfristige Stellen. Aber Befristungen will sie nicht pauschal verbieten, da das wohl einen gewissen Innovationsdruck schafft.

Deutschlandfunk.de: Wanka (CDU) beklagt zu viele befristete Verträge in der Wissenschaft – Ein pauschales Verbot lehnt die Ministerin aber weiterhin ab. Ohne Befristungen komme das Wissenschaftssystem zum Stillstand, betonte sie.

Das bedeutet also, dass es bei den ganzen Befristungen, die seit Jahren ja zur Bestenauslese und zum Fortschritt beitragen, nur so Nobelpreise für deutsche Forscher regnen müsse. Ich habe mal die Jahre 2001 bis 2016 mit denen zwischen 1901 (erste Nobelpreise überhaupt) und 1916 verglichen. Nun ja:
1901-1916: 17 Nobelpreise für Deutsche, darunter vier Literaturnobelpreise.
2001-2016: Acht Nobelpreise für Deutsche, darunter einer für Literatur.

50 Jahre Star Trek

Zum Star-Trek-Jubiläum gucke ich sehr gerne diese Folge:

Die Folge “Immer die Last mit den Tribbles” wurde 1996 zum 30. Geburtstag produziert. Sie mixt – erklärt durch eine Zeitreise – die Tribbles-Folge aus der Ur-Serie mit dem damals aktuellen “Deep Space Nine”-Star-Trek-Ableger.

Aber wie ich gerade sehe, ist der Geburtstag eigentlich erst im Spätsommer, die erste Folge wurde am 8. September 1966 gesendet.

Prozess um Geldautomatensprengung

Das Haus in der Braunshardter Georgenstraße blieb trotz Geldautomatensprengung stehen. Zur Zeit wird es saniert.

Im Sommer 2013 war der Geldautomat in der Braunshardter Georgenstraße gesprengt worden. Die Polizei ermittelte einen jungen Mann als Täter, der seit November vor dem Amtsgericht Darmstadt steht.

Am Mittwoch erläuterte einer der Ermittler ausführlich, warum die Polizei anhand von Indizien den 27 Jahre alten Angeklagten für den Täter hält. Der Mann aus Weiterstadt bestreitet die Tat.

Echo online: Brandexperten erläutern möglichen Ablauf der Automatensprengung in Braunshardt

Flashback aufs Jahr 2011 – Die SPD bekam ihr Fett weg

Nur mal zur Erinnerung, dass hier jede Stadtregierung die Haue bekommt, die sie meiner Meinung nach verdient, zwei meiner Kommentare von 2011.

31. Januar 2011: Kommunalpolitische Bilanz (und die fiel schlecht für die SPD und OB Walter Hoffmann aus).

28. März 2013: Darmstadt nicht mit Japan verwechseln

(…) Die Darmstädter SPD wäre schlecht beraten, wenn sie ihr Ergebnis als Folge des GAUs in Fukushima deutet. Denn der Zaun an der Cooperstraße (der die Zufahrt zur Marienhöhe ermöglichte, der auf Bürgerbetreiben kam, und nicht so teuer war, wie die Stadt glauben machen wollte) liegt nicht in Japan, ebensowenig die Turnhalle Goetheschule oder die mehr geschlossenen als geöffneten Stadtteilbüchereien. Die kippelige Vereinsförderung 2010 traf nicht Tokioter Vereine und der Millionen-Zuschuss fürs Darmstadtium, von dem vor fünf Jahren noch getönt wurde, dass es ohne Mittel aus dem städtischen Haushalt gebaut worden sei, fehlt nicht in der Präfekturhauptstadt Sendai, sondern in der Hauptstadt der ehemaligen Provinz Starkenburg. Und mit Bürgerbeteiligung immer erst dann zu kommen, wenn der ICE-Anschluss einen Stadtteil mobilisiert, die Nordostumgehung nur noch Gräben aufwirft und das geplante Museum Sander eine neue BI hervorbringt, ist auch nicht gerade ein Hinweis auf Bürgernähe oder Interesse daran.

Zeltstadt Starkenburg-Kaserne

Wenn ich meinen Artikel von heute so lese, könnte man meinen das Rote Kreuz betreibt seine professionellen Angebote wie Altenheime oder das Hippy-Programm eigentlich nur, um im echten Notfall eine bessere Infrakstruktur für seine Hilfeleistungen zu haben.

Echo online: Rotes Kreuz hilft in der ehemaligen Starkenburgkaserne

(Und der Blick aufs Mobiltelefon ist nicht gestellt, da kam tatsächlich ein Anruf.)

Widersprüche gegen Baupläne in Gräfenhausen

Eine ehemalige Mühle (der weiße Backsteinbau links) in Gräfenhausen soll abgerissen werden. Bürger sehen die Mühle aber als kulturhistorischen Ort.


Das Weiterstädter Stadtparlament hat im Juli einen Bebauungsplan für eine Gräfenhäuser Liegenschaft beschlossen. Der Plan liegt nun im Rathaus aus und Bürger können ihre Einwendungen anbringen. Zwei sind auch beim ECHO angekommen, die auf die Ortsgeschichte seit dem Jahr 1400 und den „Wormser Pfad“ hinweisen. Also habe ich beim Heimatverein Gräfenhausen-Schneppenhausen nachgefragt, sowie bei den Denkmalschutzbehörden.

Echo Online: Sorge um ein Stück Kulturgeschichte

Den „Wormser Pfad“ gab es tatsächlich, bestätigte mir der Heimatverein, er war ein mittelalterlicher Weg, der von Frankfurt über Langen, Egelsbach Erzhausen, Gräfenhausen, Weiterstadt, Gehaborn, Griesheim, Hahn, Bruchmühle, Klein- und Groß Rohrheim, Biblis und Hofheim nach Worms führte. Auf dem reisten auch Deutsche Kaiser, wie 872 Ludwig der Deutsche und zwischen 1065 und 1106 Heinrich IV. Eine Eigenart des Wormser Pfades sei gewesen, dass er Ortskern mied und an den Dorfrändern vorbeiführte. (Heinrich Egelhof (1967): Die Flurnamen von Gräfenhausen)

Von hinter der Rennbahn ganz nach vorne auf die Weltrangliste

Auf dem Damentennisturnier beim TC Bessungen werden Punkte für die Weltrangliste vergeben. „Wer hier aufschlägt, wird was“, sagt Turnierpressesprecher Frank Horneff.

In Darmstadt – ok, auch in Darmstadt – begannen unter anderem Steffi Graf und Andrea Petkovic ihre Profikarrieren.

Das Turnier ist im Juli und hat mit Roland Ohnacker einen neuen Direktor. Das Turnier ist auf der Anlage des Tennisclubs der in der Straße “Hinter der Rennbahn” liegt.

Echo online: Nach dem Heinerfest wird Bessungen international

Nebenbei: “Der Spanier hinter der Rennbahn” ist das Restaurant des Tennisvereins.