S.O.S. Marienplatz ;-)

Der Darmstädter Marienplatz, Feuchtbiotope ohne Ende.

Dieser Grün-Schwarzen Stadtregierung ist auch nichts mehr heilig. Der Marienplatz soll saniert werden. Dabei sind auf dem Platz – besonders bei Regen – zig Feuchtbiotope, die Lebensraum für tausende Lebewesen bieten.

(PM Stadt Darmstadt) Die Wissenschaftsstadt Darmstadt beginnt ab dem kommenden Montag (18.) mit den dringend geforderten Reparaturarbeiten auf dem Marienplatz an der Darmstädter Hügelstraße. Weiterlesen →

Gestern im Gericht: Ermittlungsgruppe „Belgische Praliné“ und ein „Bürgermeister von Eberstadt“

Echo online: Prozess um Drogenhandel: Drei Eberstädter auf der Anklagebank
Der Landgerichtsprozess, der zur Zeit läuft basiert auf monatelagen Ermittlungen. Denen zufolge hatte es einen großen Rauschgiftring in Eberstadt gegeben. Gestern ging es im Gericht um Verdeckte Ermittler (VE).

Die Pressemitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft vom 13. November 2014:

Einunddreißig festgenommene Personen, vierzig durchsuchte Wohnungen und die kiloweise Sicherstellung von Rauschgift sind nur ein kleiner Teil dessen, was Polizei und Staatsanwaltschaft im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens gegen eine international agierende Rauschgiftbande vorzuweisen haben. Die vier Hauptverdächtigen sitzen in Untersuchungshaft, darunter ein 29-Jähriger der sich selbst als „Bürgermeister von Eberstadt“ titulierte. Weiterlesen →

Darmstadts Oberbürgermeister ist ein Alien

In Darmstadt läuft es super zur Zeit. Nun hat „Futurama“ hat das Geheimnis der aktuellen Erfolge aufgedeckt: Der Oberbürgermeister ist ein Alien. Und er kam mit Ufos. Glaubt ihr nicht? Die Dinger liegen (getarnt) auf so Säulen
Weiterlesen →

Chaos in Darmstadt

DIe Kuppel in der Kirche St. Ludwig. Wunderschön, aber draußen ist das Chaos. Denn die von Georg Moller geplante Kirche ist nicht am Ludwigsplatz oder in der Mollerstraße oder am Mollerplatz, sie ist am Wilheminenplatz.

Für den Heiner ist Darmstadt eine fein übersichtliche kleine Großstadt. Für den Zu- oder Durchreisenden  weniger. Auf dem Luisenplatz geht’s schon los. Dort steht keine Lange Luise, sondern der Lange Ludwig. Und benannt ist der Platz nicht nach der Königin Luise von Preußen (die immerhin in Darmstadt aufgewachsen war), sondern nach einer Luise, die Großherzogsgattin war.

Auf dem Ludwigsplatz hingegen steht das Bismarckdenkmal, aber die Bismarckstraße ist wieder woanders, ebenso der Bismarckturm auf dem Domersberg. Bei den Kirchengemeinden ist es ähnlich unübersichtlich. St. Ludwig ist am Wiheminenplatz, die Kirche St. Elisabeth steht in der Schlossgartenstraße im Martinsviertel. Die evangelische Michaelskirche steht in der Liebfrauenstraße aber die katholische Liebfrauenkirche in der Klappacher Straße.

Dass sich Darmstadts Schüler auf dem Schulweg nicht verlaufen, muss ein Lokalwunder sein. Wer die Georg-Büchner-Schule an der Georg-Büchner-Anlage sucht, steht vorm Staatstheater. Und so geht das munter weiter: Die Wilhelm-Leuschner-Straße führt an der Eleonorenschule vorbei, die Wilhelm-Leuschner-Schule hingegen liegt in der Bessunger Straße. Die Bessunger Schule ist nicht in der Bessunger Straße sondern in der Ludwigshöhstraße, die Mornewegschule liegt in der Hermannstraße und in der Mornewegstraße ist die Peter-Behrens-Schule.

Die Goetheschule ist eine Grundschule in der Viktoriastraße, aber die Viktoriaschule ist ein Gymnasium in der Hochstraße. Und die Hochschulen liegen wieder woanders und gut verteilt im Martinsviertel, auf der Lichtwiese, im Verlegerviertel und am Hauptbahnhof.

Die Frankenstein-Schule liegt natürlich nicht in der Frankensteiner Straße, sondern in der Heinrich-Delp-Straße und die Straßenbahnhaltestelle Frankenstein liegt in der Seeheimer Straße. Und zudem liegt die Burg Frankenstein gar nicht in Darmstadt, sondern auf Nieder-Beerbacher Gemarkung.

Dann die Verwirrung um den Darmstädter Baumeister Georg Moller. Die Mollerstraße und der Mollerplatz sind im Martinsviertel. Das Mollerhaus ist in der Sandstraße, die Mollerstadt ist nicht das Martinsviertel, nein, dass ist der Bereich zwischen Landgraf-Philipps-Anlage, Hügelstraße, Grafenstraße und Bleichstraße. Und der Moller-Bau ist das alte Theater am Karolinenplatz in dem inzwischen das Staats-, Stadt- und andere Archive drin sind. Wobei auch der Lange Ludwig, St. Ludwig und das alte Mausoleum auf der Rosenhöhe Bauten des Architekten und Stadtplaners sind.

Die Chemie stimmt auch nicht. Die Merckstraße mündet zwar in den Merckplatz, aber das Merck-Haus steht am Luisenplatz und die Pharmafirma dazu ist in der Frankfurter Straße. Darmstadts großer Chemiker Justus Liebig ist über die Stadt verteilt. Sein Denkmal steht auf dem Luisenplatz, das Justus-Liebig-Haus ist in der Großen Bachgasse; weit ab von der Liebigstraße oder der Liebigschule. Und in dieser Bachgasse fließt nicht einmal ein Bach.

66 völlig unbedeutende Orte in Darmstadt
66 völlig unbedeutende Orte in Darmstadt:
Darmstadt abseits der Reiseführer

(Amazon-Affiliate-Link)

Weihnachtsvorlesung am Fachbereich Chemie der TU Darmstadt

„Chemie ist, wenn es knallt und stinkt“, geht der Spruch, aber besonders gilt das zur Weihnachtsvorlesung. Dann aber richtig. Das letzte Bild zeigt den nicht mehr ganz so freien Blick nach der Weihnachtsvorlesung am Fachbereich Chemie der TU Darmstadt.

Echo online: Gummibärchen lösen sich mit einem Brummen auf

Die Professoren Michael Reggelin und Reinhard Meusinger gucken mal nach. Magnesium zwischen zwei Trockeneisblöcken (gefrorenes Kohlendioxid) wurde angezündet. Unter Luftabschluss reagiert das Magnesium mit dem Kohlendioxid, wobei weißes Magnesiumoxid und schwarzer Kohlenstoff (Kohle) entsteht.

Fluoreszierende Flüssigkeiten fließen durch zusammengesteckte Glasröhren und Kühler. Angetrieben wird das ganz einfach über eine Vakuumpumpe.

Wenn Chemiker den Weihnachtsbaum anzünden, dann den ganzen Baum – der hier war aus Schießbaumwolle (wegen dem Fumpp!-Effekt bei der Zündung) und Stahlwolle (glüht dann schön durch).

In den Flüssigkeiten sind verschieden Salze, die in unterschiedlichen Farben abbrennen.

Nach der Veranstaltung. Das andere Ende des Saals ist im Dunst und Rauch verschwunden.

Kranichsteiner Erich Kästner-Schule wird 2016 erweitert

Das Modell des Anbaus der Erich Kästner-Schule in Kranichstein.


Die Kranichsteiner Erich Kästner-Schule (EKS) wird 2016 um einen rund 1300 Quadrat-
meter großen, einstöckigen Neubau mit Mensa, Multifunktionsraum, Atrien, Klassen-, Fach- und Gruppenräumen erweitert. Das neue Gebäude ist der Siegerentwurf eines Architekturwettbewerbs der Stadt Darmstadt und stammt vom Stuttgarter Büro „dasch zürn architekten“. Die Projektkosten werden zur Zeit auf 4,2 Millionen Euro geschätzt.

Offen recherchiert zum Semesterticket

Ich sehe die geplante Lichtwiesenbahn ja etwas kritisch, 16 Millionen Steuergelder für 1,3 Kilometer Straßenbahntrasse zum Campus Lichtwiese der TU Darmstadt? Zwei Fragen gab es bei mir: 1. Warum zahlt die TU die Bahn nicht, die GSi zahlt doch auch ihren Bus?

Zu einer TU-Kostenbeteiligung sagte mir die Dadina, dass die Lichtwiesenbahn kein Werksverkehr sei (das ist tatsächlich die Buslinie zur GSI) zudem sei es nicht vorgesehen, dass Unis und Schulen als Teil der Daseinsvorsorge für den ÖPNV bezahlen.

Meine zweite Überlegung war: Und was wenn es das Semesterticket irgendwann nicht mehr gibt? Dann wird doch die Lichtwiesenbahn – ohne Studies – zur Geisterbahn? Wieso, mag man im ersten Moment denken. Aber nur mal kurz googlen nach ‚Semesterticket vor dem Aus‘ ergibt drei Treffer. Weiterlesen →

Wahlversprechen gehalten

Manchmal lohnt sich ja ein Blick ins Archiv. „Wir machen regelmäßig Bürgerversammlungen“, versprach der Stadtrat, „jedes halbe Jahr rotierend in den Stadtteilen.“

Das war der Sozialdezernent Jochen Partsch im Wahlkampf 2011. Nun, wenn ich mich nicht ganz verzählt habe, waren es in Darmstadt seit 2011 neun Bürgerversammlungen. Also: Wahlversprechen gehalten.

Von wegen, ich würde die grün-schwarze Stadtregierung nur kritisieren.