
Kerzen wiesen den Weg zu Feierstunde in Rohbau der Hessenwaldschule.

So sieht es zur Zeit in der neuen Hessenwaldschule aus.

Kerzen wiesen den Weg zu Feierstunde in Rohbau der Hessenwaldschule.

So sieht es zur Zeit in der neuen Hessenwaldschule aus.
Wer hat nicht schon unterwegs ein tolles Motiv gesehen und war dann mit der Kamera zu langsam? Aber mit Kamera kann man zwar schnell genug gewesen sein, hat ein tolles Bild aber dann andere Probleme.
Mal eben jemanden auf offener Straße fotografieren, kann teuer werden. Weil es ein Recht am eigenen Bild gibt. Schwierig für das Genre Straßenfotografie. Weil dort nicht leere Straßen, sondern Menschen auf der Straße fotografiert werden. Für Unbeteiligte und im Rückblick eine vielleicht einmalige Dokumentation, für die Fotografierten aktuell vielleicht eher doof.
Der Fotograf Espen Eichhöfer will nun ein Grundsatzurteil erreichen, um zu klären, ob Kunstfreiheit oder Persönlichkeitsrechte mehr wiegen.
Um das Geld für die Prozesskosten bis zur letzten Instanz zusammen zu bekommen, wurde nun das Crowdfundingprojekt „Streetphotography Now“ gestartet.
Nachtrag: Straßenfotografie ist Kunst, hatte das Bundesverfassungsgericht 2020 entschieden. Aber wie so oft bei juristischen Themen gilt: Es kommt auf den Einzelfall an, ob Persönlichkeitsrechte oder Kunstfreiheit überwiegen. www.rechtambild.de: Bundesverfassungsgericht erkennt Street Photography als Kunstform an
Da hat sich doch mal gelohnt, einfach so in die Machbarkeitsstudie zur Lichtwiesenstraßenbahn zu gucken, gestern konnte ich es für einen Zeitungsartikel verwenden.
Echo online: Uwiga warnt vor Trasse am Lichtwiesenweg – Verlängerung der Straßenbahnlinie 2 und Parkraum-Modell-Test im Bauausschuss – Anschluss an Odenwaldbahn?
Leider kann ich nur Zahlen addieren und nicht subtrahieren. Denn ansonsten wäre der nachgerückte Grünen-Stadtverordnete Oliver Stienen auch im Artikel 53 Jahre alt (und nicht 49).
Der Weiterstädter Gewerbeverein und der Bürgermeister erleben die Tage ein deja vu mit der „Allianz für einen freien Sonntag“ in der Gewerkschaften und Kirchen organisiert sind. Der Gewerbeverein hatte für die Weiterstädter Automobilausstellung (15. WAA am 21. und 22. März) einen verkaufsoffenen Sonntag beantragt, die Stadt hat Sonntagsöffnung (22.) für zwei Gewerbegebiete und die Darmstädter Straße erlaubt. In den Gewerbegebieten Weiterstadt West und Riedbahn liegen zahlreiche Geschäfte wie Segmüller oder das Einkaufszentrum „Loop 5“.
Nun legt die Sonntagsallianz Widerspruch ein, bekräftigt von den Mitgliedern Verdi und dem evangelischen Dekanat Darmstadt-Land.
Echo Online: Widerspruch gegen Sonntagsöffnung – Weiterstädter Gewerbe will zur Autoschau öffnen – Nur in der Innenstadt?
Echo Online: Auch Dekanat gegen Sonntagsöffnung – Kirche schließt sich Widerspruch gegen Weiterstädter Genehmigung an
Das hesssische Ladenöffnungsgesetz
Die Allianz hat seit einigen Jahren einen Hebel gegen die von ihr ungeliebten Sonntagsöffnunge gefunden. Weiterlesen
Dienstag (27.) waren in Darmstadt historische Rundgänge zum Gedenken an die Befreiuung des KZ Auschwitz.
OB Jochen Partsch erwähnte nur kurz den Darmstädter SS-Mann, Gestapo-Führer und Juristen Werner Best. Er ist ein deutliches Beispiel für „Man konnte Bescheid wissen“. Werner Best hatte Weiterlesen
Deutschlandradio Kultur über den Darmstädter Bürgerhaushalt:
Mitmachen lohnt sich – In manchen Städten der Republik funktioniert das Mitmach-Konzept richtig gut, wie der Blick ins hessische Darmstadt zeigt.
Naja, da muss doch beim DLF mehr drin sein als so ein einseitiger Beitrag. Der Beitrag beim „Qualitätsradio“ „mit viel Sendeplatz für den zweiten Gedanken“ scheint mir nicht tagesaktuell sein, also sind meiner Meinung auch etwas mehr zweite Gedanken mit Hintergrund und Kontext möglich – es geht ja auch nur um Darmstadt, es ist kein Bürgerbeteiligungsquerschnitt durch Hessen oder Deutschland. Weiterlesen

Der Weiterstädter Rathaussturm ist ein Sturm auf die Stadtbibliothek – das Rathaus liegt nicht so schön zentral. Mit der Eroberung des Gebäudes beginnt in Weiterstadt die Sitzungsphase der Karnevalsvereine.

Das Molekül Dihydroxyaceton ist in Selbstbräunern. Es reagiert mit Proteinen in der Hornschicht der Haut, was diese braun färbt.
Da wird noch prinzipiell der Selbstbräuner verwendet, den ich aus den 80ern kenne und dessen Wirkung in den 50er Jahren eher zufällig entdeckt wurde. Aber Weiterlesen
… Marxist. War angeblich beim Griechen John Milios so, dem Syriza-Chefökonomen.
NOZ: Syrizas wirtschaftspolitischer Kopf promovierte in Osnabrück – Zuvor hatte er in Darmstadt Maschinenbau studiert – um dann seine wahre Berufung zu entdecken, die „Kritik der politischen Ökonomie“, begründet von Karl Marx.
Schreiben im Lokalteil bedeutet die drei K: Kaninchenzüchter, Karneval und Kommunalpolitik. Alles klar.
Nur ein Stück wie diese wunderbare Reisereportage über südafrikanische Weingüter will wohlüberlegt sein – nein, nicht weil es Wein und nicht Kein heißt. Nein, auch nicht, weil es hier keine Weingüter gibt, nein … Ach, erstmal was zum lesen:
FAZ: Weine aus Stellenbosch – Vergesst den Spatzendreck! – Das erste Weingut, das wir besuchen, heißt Delaire-Graff. Gut, dass es dransteht, man hätte es sonst nicht geglaubt. (…) An übermannshohen Gasfackeln flackern ewige Flammen sinnlos in den hellen Vormittag, dahinter der architektonisch ambitionierte Eingang in etwas, was auch bestens als Museum für moderne Kunst funktionieren würde, stünden nicht ab und an ein paar Flaschen in Wandnischen und erinnerten an den Zweck des Baus. (…) sichtlich patinierte Holzplanken, die uns alle paar Meter ins Gedächtnis rufen, dass es nicht um die monströsen Fauvisten geht, (…) sondern schließlich und endlich um vergorene Trauben.
Kaninchenzüchter sind auch Karnevalisten und Kommunalpolitiker. Oder Kleinunternehmer. Oder umgekehrt. Oder alles gleichzeitig. Lokalteil bedeutet nämlich: „Man sieht sich zwei drei vier fünf Mal im Leben dauernd.“
Und da muss man sich ab und an mal eben entscheiden, was auszuhalten.