Zebrastreifen, Querungshilfe und ein Landeszuschuss

Mit Zebrastreifen ist es ja immer ein wenig kompliziert. Die Menschen wollen sie, aber es gibt Bedingungen, dass einer auf die Straße kommt. So auch in Gräfenhausen.

Echo online: Wenig Begeisterung für ein Provisorium

Die Richtlinien über die „Anlage und Ausstattung von Fußgängerüberwegen“ schreiben Mindestfahrzeug- und Mindestfußgängerzahlen vor. Fußgängerüberwege können eingerichtet werden ab 50 Fußgängern die Stunde und über 200 Fahrzeugen in der sogenannten Spitzenstunde. Andere Bedingungen sind: Innerhalb geschlossener Ortschaften und ein Straßenabschnitt mit maximal Tempo 50. Die Richtlinie geht zudem davon aus, dass in einer Tempo 30-Zone ein Zebrastreifen nicht notwendig ist. Und wenn die Verkehrsplaner den Eindruck haben, dass ein bestimmter Zebrastreifen nur Scheinsicherheit vermittelt, wird er auch eher nicht eingerichtet.

Kita- und Krippenpläne für Gräfenhausen

Der ehemalige, leerstende Hort “Villa Regenbogen” in der Turmstraße 21 in Gräfenhausen. Das Gebäude soll abgerissen werden.

Angeblich ist die Antwort auf eine Frage in der Überschrift stets “Nein” (Betteridge’s law of headlines). Aber hier ist es eher ja.

Echo online: Wird die neue Kita aus Holz gebaut?

Gelbe Säcke in Gräfenhausen

Die Fischerhütte am Steinrodsee – Gastronomie mit Parkplatz.

Mülltrennung ist ja prima, aber auch die Entsorgung muss klappen. Vor allem wenn sie, wie bei den Gelben Säcken, nur alle vier Wochen stattfindet. Der Steinrodsee in Gräfenhausen liegt außerhalb, aber dort sind ein Campingplatz und Gastronomie. Deren Gelben Säcke wurde Mitte März nicht abgeholt. Und die Lösung, die am Schluss des Artikels steht, hat sich wirklich erst ergeben, als ich den Text geschrieben hatte. Da rief mich noch einer an …

Echo online: Müllbergpanorama am Steinrodsee

Einblicke in die Online-Welt in Gräfenhausen

Der Sozialpädagoge Moritz Becker erklärt im Bürgerhaus Gräfenhausen, warum wie in den sozialen Netzwerken kommuniziert wird.

Sozialogisch scheint das, was in den sozialen Netzwerken so passiert, nichts neues zu sein. Wurden früher Schülerinnen oder Schüler “fertig gemacht”, heißt es heute “Cyber-Mobbing.

Am Mittwoch waren der Medienpädagoge Peter Holnick und der Sozialpädagoge Moritz Becker in Gräfenhausen und vermittelten, dass online nicht alles neu sei.

Echo online: Einblicke in die Online-Welt

Zwei Punkte, die auch gut waren, es aber leider nicht mehr in den Artikel schafften. Moritz Becker erinnerte daran, dass Eltern oft den Kindern sagten, dass sich nicht darauf hören sollten, was andere denken. Nur bringe das bei Jugendlichen, die sich und die Welt gerade entdecken, wenig. “Für die gibt es nichts wichtigeres, als das was andere von ihnen denken.” Viele Likes unter einem Selfie vermittelten daher Stabilität und Orientierung.

Und Peter Holnick wies darauf hin, dass die Grenzen zwischen online und offline immer mehr verwischen. “Die jungen Leute wachsen in einer Mischwelt auf.” Rein und raus aus dem Internet – weil jede Minute Geld kostete – wie anfangs in den 90ern, gebe es nicht mehr.

Was Jugendliche prägt und antreibt ist 2018 nicht so viel anders als zum Beispiel 1978.

Vom Bohren und Nachbohren beim Turmbau im Gräfenhäuser Ohlystift

Der Turmbau im Ohlystift in Gräfenhausen ist saniert, aber jetzt ist der Keller so sehr isoliert, dass es dort schimmelt. Eine Idee ist, Löcher für eine Lüftung zu bohren.

Der Turmbau in Gräfenhausen ist seit seiner Sanierung das Heimatmuseum der Stadt, es wird ehrenamtlich vom Heimatverein Gräfenhausen und Schneppenhausen betreut. Aber seit der Sanierung ist der Keller so luftdicht, dass es dort muffig riecht und ins Treppenhaus hochzieht.

Im September 2017 hatte die Stadt Maßnahmen angekündigt, nun habe ich mal nachgefragt, inwieweit die umgesetzt werden oder wurden.

Echo online: Feuchter Keller sorgt für muffige Luft

Grundstücksverkauf und Wohnungsbau in Weiterstadt

Die Stadt will die Brache an der Ecke Wixhäuser und Ostendstraße in Gräfenhausen verkaufen.

Echo online: Weiterstadt trennt sich von Grünanlage

Die Stadt will die 700 Quadratmeter große Fläche nicht mehr nutzen und sie verkaufen, die ALW hätte es besser gefunden, dass die Stadt das Grundstück behält.

In der gleichen Sitzung beschloss das Stadtparlament einstimmig einen Bebauungsplan für eine private Liegenschaft in Braunshardt.

Am Kirchpfad 8/8a sollen die bislang landwirtschftliche genutzen Gebäude (links und mittig im Bild) abgerissen und an deren Stelle Wohnungen gebaut werden.

“Die Hard” in Gräfenhausen

Der Heimatverein Gräfenhausen-Schneppenhausen hat seit vergangenem Jahr seine Räume im Turmbau im Hof des Gräfenhäuser Ohlystifts.

Auch der Heimtverein Gräfenhausen-Schneppenhausen schaut wie er seine Ausstellung ausrichten kann. Zur Zeit ist er in seinem Jubiläumsjahr, denn der Verein wurde vor 40 Jahren gegründet.
Echo online: Heimatverein Gräfenhausen-Schneppenhausen präsentiert seine Räume

Und nun zu “Die Hard” in Gräfenhausen …

Ein Ausschnitt aus der Gräfenhausenkarte, die im Heimatmuseum hängt.

“Die Hard” und ihre Lage in Gräfenhausen.

Preis für Architekten der Hessenwaldschule

Die Hessenwaldschule liegt im Weiterstädter Stadtteil Gräfenhausen und ziemlich genau zwischen Erz-, Gräfen- und Wixhausen. Bei der Gebietsreform 1977 war nämlich zunächst geplant diese drei Orte zur Gemeinde Hessenwald zusammenzulegen. Dann aber kamen Wixhausen zu Darmstadt, Gräfenhausen zu Weiterstadt und Erzhausen blieb selbstständig. Die Schule ist eine Gesamtschule für diese drei Orte.

Die Hessenwaldschule in Weiterstadt-Gräfenhausen hat einen weiteren Archirekturpreis gewonnen. Die Schule – genauer, das Stuttgarter Architekturbüro “Wulf Architekten” – hat den Fritz-Höger-Preis in der Kategorie Energieeffizienz gewonnen. Wobei “Büro” recht bescheiden klingt, “Wulf Architekten” hat rund 100 Mitarbeiter.

Echo online: Hessenwaldschule erhält Auszeichnung

Der Fritz-Höger-Preis wird für gute Lösungen bei Backsteinbauten vergeben. Das hatte mich im ersten Moment etwas iritiert, aber wenn man genauer hinguckt (und nachfragt) sieht man das Mauerwerk (und erfährt, dass es grau geschlämmt ist).

Der etwas bearbeitete Bildausschnitt zeigt, dass die Hessenwaldschule außen tatsächlich gemauert ist.

Und dank diesem Artikel habe ich wieder mal was gelernt: Fritz Höger hatte unter anderem das Hamburger Chilehaus geplant.