Flüchtlinge, Milliarden, Steuerhinterziehung und Fehler

Gerade bin ich über ein Mem gestolpert, das auf die niedrigen Kosten durch Flüchtlinge und die hohen Verluste durch Steuerhinterziehung hinweist. Ich frage mich nur, warum die Verfasser die Zahlen nicht mal kurz recherchieren? Zumal ja auch Sachen rauskommen können, die einem in den Kram passen.

Ich habe mal nach den Zahlen gegooglet, es ist also kein Hexenwerk, das können tumbere Zeitgenossen auch:

2017 hat Deutschland für Flüchtlinge rund 20 Milliarden Euro aufgewendet. Vier Milliarden waren die Kosten für minderjährige Flüchtlinge. Und gerade bei dieser Zahl wäre es schlau – mit Blick auf das Anliegen dieses Mems – dass die auf jeden Fall stimmt.

Dafür können die hinterzogenen Steuern sogar bei 40 Milliarden liegen.

Die 55 Milliarden durch Cum-Ex sind eine Summe aus mehreren Jahren und mehreren europäischen Ländern und nicht aus dem Jahr 2017 und nicht nur aus Deutschland.

Im weiteren gibt es zu Cum-Ex leider noch kein höchstrichterliches Urteil, das sagt, dass das strafbar ist. Bislang ist das tatsächlich ein Geschäftsmodell und darauf können sich die berufen. Von strafbar reden nur wir, die Staatsanwaltschaft und das Bundesfinanzministerium.

Die 160 Milliarden Euro pro Jahr stimmen, die Zahl ist aber von 2014.

Von 9 auf 22,5 Millionen Euro – Kosten für die neue Hessenwaldschule

Kerzen wiesen den Weg zu Feierstunde in Rohbau der Hessenwaldschule.

Mit den Halbjahreszeugnissen am Freitag (30.1.) gab es an der Gräfenhäuser Hessenwaldschule auch einen Ausstand. Schulleiterin Ute Simon-Nadler wurde in den Ruhestand verabschiedet. Gefeiert wurde erst in der Neubaubaustelle, dann in der Schulmensa im Altbau nebenan. (Eine Feier ohne große Reden) Für Ute Simon-Nadler ist es ein wenig schade, dass sie nicht mehr im Neubau, der im Herbst 2015 fertig werden soll, arbeiten wird, da sie die Anforderungen an die neue Schule intensiv mit einem Team ausgearbeitet hatte.

So sieht es zur Zeit in der neuen Hessenwaldschule aus.

Der Neubau hat eine längere Geschichte, wie ein Blick ins Echo-Archiv zeigt. Und er kostete anfangs auch nicht die aktuell veranschlagten 22,5 Millionen Euro. Weiterlesen