Alan Rickman †

Es ist schon einige Jahre her – ich war noch jung genug, um in der „Sneak Preview“ (Überraschungsvorpremiere) des örtlichen Kinos nicht einzuschlafen – da sah ich 1988 Alan Rickman als Hans Gruber im ersten „Stirb langsam„-Film (wobei man das damals noch nicht wusste, dass die nächsten Jahre bis 2013 weiter und härter gestorben werden soll.)

Ja, der war schon ein fieser Schurke, aber mit Stil. Und schlau durfte er auch sein. Zum Stil gibt es eine Anekdote: Dass Gruber Anzug trägt und sich als Geisel ausgibt, soll Alan Rickmans Idee gewesen sein.

Und noch eine: Damit Alan Rickman bei Hans Grubers finalem Sturz auch schön erschrocken guckt, ließ ihn der Stuntman etwas früher los als abgesprochen.

Tja, und nach dem Sturz vom Hochhaus landete nach einer Zeitreise in Nottingham und war der Sheriff im Kevin Costner-Robin Hood. Da war er als Schurke ja so präsent auf der Leinwand, dass angeblich ein paar seiner Szenen rausgeschnitten wurden – sollte ja keiner Haupt- und Nebendarsteller verwechseln. (Angeblich wollte das Kevin Costner, schreibt die Süddeutsche in einem gut geschriebenen Nachruf.)

Überraschen konnte Rickman mich später in Sinn und Sinnlichkeit, denn da war er ja mal nicht der Böse.

Nun ist Alan Rickman mit 69 Jahren gestorben, ich denke die Melodie, die seine Rolle Hans Gruber pfiff, passt zum Abschied: Die Ode an die Freude.

Neulich im Ausschuss in Weiterstadt

Der Weiterstädter Bürgermeister hatte eine magische Kristallkugel, beim Haushalt für 2016 sind sich alle einig und vier von zehn Stimmen reichen beim Investitionsprogramm für eine positive Beschlussempfehlung. Und ein von Jugendlichen ausgearbeites preisgekröntes Projekt – der Skaterpark – wird seit Jahren aufgeschoben.

Am Montag war ich im Weiterstädter Haupt- und Finanzauschuss. Echo online: Kritik am Investitionsprogramm und Hallenbadeintritt in der Diskussion.

„Marvel’s Jessica Jones“ ist mir zu horizontal

Neulich habe ich den Probemonat beim Streamingdienst Netflix genutzt, um die hochgelobte Serie „Jessica Jones“ zu gucken. Jessica Jones – die Alitteration legt nahe, dass es eine Figur aus dem Marvel-Universum ist – ist eine Superheldin mit nicht ganz so überragenden Kräften, die zudem nur als Privatdetektivin arbeitet. Tough Girls mag ich ja, ich fand auch „Buffy“ und „Veronica Mars“ gut.

Krysten Ritter spielt Jessica Jones und Weiterlesen →

Reaktionsgeschwindigkeit

Wo Leidensdruck und/oder Interessen bei den Menschen liegen, zeigt sich vielleicht auch in deren Reaktionsgeschwindigkeit. Ich nehme für einen Artikel Kontakt mir der Politik und Anwohnern auf. Von wem habe ich wohl die erste Rückmeldung? Von den Anwohnern.

Veröffentlicht unter Job

Gestern im Gericht: Ermittlungsgruppe „Belgische Praliné“ und ein „Bürgermeister von Eberstadt“

Echo online: Prozess um Drogenhandel: Drei Eberstädter auf der Anklagebank
Der Landgerichtsprozess, der zur Zeit läuft basiert auf monatelagen Ermittlungen. Denen zufolge hatte es einen großen Rauschgiftring in Eberstadt gegeben. Gestern ging es im Gericht um Verdeckte Ermittler (VE).

Die Pressemitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft vom 13. November 2014:

Einunddreißig festgenommene Personen, vierzig durchsuchte Wohnungen und die kiloweise Sicherstellung von Rauschgift sind nur ein kleiner Teil dessen, was Polizei und Staatsanwaltschaft im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens gegen eine international agierende Rauschgiftbande vorzuweisen haben. Die vier Hauptverdächtigen sitzen in Untersuchungshaft, darunter ein 29-Jähriger der sich selbst als „Bürgermeister von Eberstadt“ titulierte. Weiterlesen →

„Grüne vom großen Erfolg berauscht“, „CDU, deutlich besonnener und kompromissbereiter“

Jörg vom Darmundestat-Blog überlegt, wie die Kommunalwahl in Darmstadt ausgehen könnte: Es wird weiter uffgebasst (ein Ausblick auf die Kommunalwahl).

Ein bisschen ist Grün-Schwarz in Darmstadt dasselbe in Grün findet er. Und er ist von sich selbst überrascht:

In Darmstadt selbst hat sich mit dem grün-schwarzen Magistrat nur wenig geändert, sieht man mal von ein paar “urgrünen” Themen wie Fahrradstraßen ab. Vor allem in der ersten Hälfte der Legislaturperiode scheinen so ein paar Grüne von dem großen Erfolg so berauscht gewesen zu sein, dass sie sich aufgeführt haben wie der Elefant im parlamentarischen Porzellanladen. Das hat sich mittlerweile gebessert. Sicherlich auch dank der CDU, die deutlich besonnener und kompromissbereiter vorgegangen ist, als man von ihr erwartet hat (dass ich so was mal schreiben würde!).

20 Schauspieler unter 30

Rachel Bloom aus der Dramedy-Serie „Crazy Ex-Girlfriend„ ist laut filmstarts.de eine von 20 kommenden Hollywoodstars. In der Serie spielt sie Rebecca Bunch, die sehr spontan von New York nach Californien, genauer West Covina, umzieht, weil dort ihre frühere Schulliebe wohnt. Das mit dem Star wird sich zeigen, jedenfalls hat sie aktuell einen Golden Globe bekommen. (Rachel Bloom wins, giving hope to CW’s Crazy Ex-Girlfriend). Wie auch Brie Larson, die auch in der Bildergalerie steht.

Andere der „20 Hollywoodstars unter 30, die man im Auge behalten sollte„, sind auch die Star Wars-Darsteller Daisy Ridley und John Boyega. Allerdings sind Vorhersagen ja schwierig, wenn sie die Zukunft betreffen. Denn wenn es 1977 oder 1978 eine solche Liste gegeben hätte, hätten bestimmt auch Carrie Fisher und Mark Hamill auf ihr gestanden.

Damit ich nächstes Jahr selbst leichter nachgucken kann, wie das für diese Leute weitergeht oder weiterging (und ob sich das mit „Hollywoodstars“ bestätigt), habe ich alle mal sturheil abgetippt. Und alphabetisch sortiert sowie mit ihren Wikipediaeinträgen verlinkt – was das „mal eben“ in der Idee „ach, das kann ich ja mal eben bloggen“ schon sehr relativ macht

Rachel Bloom, John Boyega, Jerrod Carmichael, Emilia Clarke, Xavier Dolan, Taron Egerton, Abby Elliott, Bryshere V. Gray, Corey Hawkins, O’Shea Jackson, Jr.., Dakota Johnson, Brie Larson (Golden Globe 2016), Zosia Mamet, Matt McGorry, Jason Mitchell, Shameik Moore, Daisy Ridley, Saoirse Ronan, Alicia Vikander und Zendaya.