Boba Fett jetzt auf Disney+

Heute startet die Star Wars-Serie mit Boba Fett auf Disney+. Und sie fängt schonmal ungeschickt an: Ich werde nämlich daran erinnert, dass Boba Fett eigentlich tot ist, weil er in „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ vom Sarlak gefressen wurde. Aber damit kann man ja keine neue Serie machen und Disney+-Abonnenten gewinnen.

Wären die einfach mit einem lebendigen Boba Fett in eine Kopfgeldjägerstory eingestiegen, hätte ich mich nicht so dran erinnert.

Ich gucke „The Book of Boba Fett“ aber trotzdem, wegen der Macher Jon Favreau und Dave Filoni – die waren auch an „The Mandalorian“ schuld

Buchdruck und Internet – Zauberbücher und Verschwörungsmythen

Das Internet hat ja was von dem Buchdruck, den Johannes Gutenberg erfand. Beides verbreitet schnell – für die jeweilige Zeit – Informationen. Aber auch der Buchdruck hatte einen Nachteil, denn so konnte auch aller möglicher Unsinn viele besser verbreitet werden.

telepolis: Mit Magie gegen Kreationismus? – Durch die Aufklärung, so der Volkskundler Stephan Bachter, konnten mehr Leute lesen, der Buchdruck sorgte für die Verbreitung. Und so verbreitete sich im Schatten der Aufklärung der Glauben an Magie und das Okkulte.

Das ist jetzt nicht so neu, aber da ich immer wieder danach suche, verlinke ich mal auf einen Telepolis-Artikel (der inzwischen verschwunden ist, aber noch in der Wayback-Machine steht) über eine GWUP-Tagung 2008 in Darmstadt.

Waschbecken und Klassenräume

Die Braunshardter Astrid-Lindgren-Schule soll saniert und erweitert werden. Die Bauarbeiten beginnen erst im Sommer 2022. Trotzdem könnte es dort anders aussehen als auf dem Bild, denn das ist vom März 2021.

Ein Personalwechsel in der politischen Landkreisspitze kann auch praktische Veränderungen bringen. Gut, dass ich wegen der Waschbecken bei der Braunshardter Astrid-Lindgren-Schule nachgefragt habe.

(€) Echo online: Neuer Kreisbeigeordneter Lutz Köhler veranlasst Änderung der geplanten Ausstattung

Landgericht Darmstadt meldet landunter – Kapazitätsprobleme

Das Landgericht Darmstadt meldet ein Personalproblem und spricht in einer Pressemitteilung von einem langjährig wachsenden Personaldefizits „von zuletzt immer noch 25 Richterinnen und Richtern“. Durch Umverteilen sei das nicht mehr zu lösen, so das Gerichtspräsidium:

Angesichts der nicht ausreichenden Anzahl der dem Landgericht Darmstadt zur Verfügung stehenden Richterinnen und Richter kann die in vielen Bereichen bereits eingetretene erhebliche Verlangsamung der Rechtspflege nicht mehr durch Maßnahmen der Geschäftsverteilung abgewendet werden.

(€) Echo online: Gerichtspräsidium sieht ordnungsgemäßen Betrieb nicht gewährleistet. Ministerin widerspricht

So neu scheint mir das alles nicht. 2018 hatte das Landgericht zeitweise zwei „Hilfskammern“ für Wirtschaftsverfahren gebildet, um in dem Bereich hinterher zu kommen, eine davon hatte ehemalige Geschäftsführer der eines Fußballvereins unter anderem wegen Insolvenzverschleppung verurteilt. Ende 2018 wurden die Hilfstrafkammern aufgelöst, Anfang 2019 teile das Landgericht dazu mit, dass es zwar 75,5 Richterstellen habe, aber „„der errechenbare Bedarf liegt allerdings um über zehn Stellen höher“ (€)

Und Anfang 2019 hatte der hessische Richterbund hingewiesen, dass nach seinen Berechnungen „mindestens 300 Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte mehr benötigt werden, um den gegenwärtigen Arbeitsanfall zu bewältigen

Dass das Land Hessen meiner Meinung nach zuwenig Personal einstellt, ist das eine, das andere ist etwas Grundsätzliches was 2017 Juraprofessor Henning Ernst Müller von der Uni Regensburg in einer Bundestagsanhörung sagte:

BT-Drucksache 18/11161 – Stärkung des Schutzes von Vollstreckungsbeamten und Rettungskräften: „Eigentlich müsste in jedem neuen Gesetz, in dem höhere Strafe beziehungsweise neue Strafgesetze stehen, auch aufgenommen werden, dass in den Ländern entsprechend viele Stellen bei Staatsanwaltschaft und Richterschaft geschaffen werden, damit das umgesetzt werden kann. Sonst hat das alles keinen Sinn.“

Stellungnahme des Corona-Expertenrates der Bundesregierung

Ich sage mal, ab dem 27. Dezember haben wir einen Shutdown, Lockdown oder wie man es nennen will.
Aus der Stellungnahme des Expertenrates der Bundesregierung (PDF) vom 19.12:

Erste Stellungnahme des Expertenrates der Bundesregierung zu COVID-19 – Einordnung und Konsequenzen der Omikronwelle (PDF): Schnell steigende Inzidenzen bergen hohe Risiken für die kritischen Infrastruktur (KRITIS) in Deutschland. Hierzu gehören unter anderem Krankenhäuser, Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Telekommunikation, Strom- und Wasserversorgung und die entsprechende Logistik. (…) Aus dem geschilderten Szenario ergibt sich Handlungsbedarf bereits für die kommenden Tage. Wirksame bundesweit abgestimmte Gegenmaßnahmen zur Kontrolle des Infektionsgeschehens sind vorzubereiten, insbesondere gut geplante und gut kommunizierte Kontaktbeschränkungen.

Wobei ich jetzt nicht den Eindruck habe, dass der Einzelhandel jetzt Pandemietreiber war.

Spüli für den Autobahnbau

Die gesperrte Spur der A67, damit die Südrampe der A5 (oben) in ihre Position geschoben werden konnte.

Das Geschirrspülmittel Fit ist multifunktionell einsetzbar. Das Spülmittel verstärkt die Wirkung der Chemikalie Luminol, die man zum Nachweis von Blut an Tatorten verwendet. Am Wochenende war das Spülmittel aber auch wichtig für den Einbau einer 800 Tonnen schweren Autobahnbrückenrampe am Darmstädter Kreuz. Wobei es da eher wichtig war, dass das Spülmittel ein Schmiermittel ist und nicht, dass es die Marke Fit war.

(€) Echop online: Südrampe am Darmstädter zentimeterweise in Position gebracht

Seit Jahren Personalprobleme bei der CDU

Dass die CDU ein Personalproblem bei der Besetzung von Spitzenämtern hat, müsste die Partei eigentlich seit Oktober 2016 wissen. Da schlug die SPD Frank-Walter Steinmeier als Bundespräsident vor und die CDU war nicht in der Lage einen eigenen Kandidaten oder eine eigene Kandidatin zu benennen. Auch die CSU schien nicht aushelfen zu können.

Und dabei gab es schon 2012 einen Warnschuss von. Da musste die CDU Joachim Gauck als Christian Wulffs Nachfolger nehmen.

Schlossgrabenfest 2022 mit Tickets

Das Schlossgrabenfest stellt 2022 auf Tickets um. Ok, das ist natürlich nicht mehr das, was das Schlossgrabenfest mit ausgemacht hat, aber wenn ich ehrlich bin, mir ist das ganz recht. Denn ich war die letzten Jahre nicht mehr dort, weil es mir zu voll war.

schlossgrabenfest.de: Damit tragen wir den als Folge der Corona-Pandemie gestiegenen Anforderungen an das Einlassmanagement mit entsprechender Kapazitätskontrolle bei Großveranstaltungen Rechnung, als auch den erheblich gestiegenen Kosten für die Organisation.