Das böse Internet?

Jetzt ist dieser Test schon zehn Jahre alt, aber so richtig wird er immer noch nicht angewandt.

Stefan Niggemeier: Es gibt eine ganz einfache Methode, aus Texten über das schlimme Internet die Luft herauszulassen. Man ersetze in ihnen einfach „digital“ durch „analog“ und „Netz“ durch „Welt“ und schaue, ob die Aussagen trotzdem stimmen.

Weiterstadt: Die Politik soll zum Bürger kommen

Im Weiterstädter Rathaus tagen das Stradtparlament und die Ausschüsse.

Wenn die Weiterstädter ihre Kommunalpolitiker im Parlament in Aktion sehen wollen, müssen sie ins Rathaus im Stadtteil Riedbahn kommen. Dort tagen die Ausschüsse und die Stadtverordnetenversammlung. Die SPD-Fraktion will das künftig ein wenig umkehren; die Politik soll zum Bürger kommen.

Echo online: Aus der Sitzung direkt ins Netz

Mittwoch …

… will die Online-Tageszeitung “Heinertown.de” starten. Mal sehen, denn die Ankündigung weckt bei mir (und bestimmt auch bei ein paar Medienschaffenden in Darmstadt und Deutschland) mittlere bis große Erwartungen:

Mehr als sechs Monate lang waren Redakteure und IT-Experten, Grafiker und Marketing-Fachleute damit beschäftigt, den Start der neuen Online-Tageszeitungs-Community für Darmstadt vorzubereiten – jetzt geht es am Mittwoch dieser Woche endlich auch offiziell los. Mit einer spannenden, mehrfach täglich aktualisierten Darnstadt-Berichterstattung, mit kostenlosen privaten Kleinanzeigen und vielen weiteren interessanten Inhalten.

Na, dass die Inhalte spannend und interessant sind, will ich doch mal schwer hoffen. Schließlich gibt es eine Mitgliedschaft ab 4,16 Euro im Monat.

Neuer Echo-Online-Auftritt

Seit heute sieht die Internetseite des Darmstädter Echos anders aus, und Chefredakteur Jörg Riebartsch sagt auch etwas dazu. Unter anderem auch etwas zur Finanzierung:

Die notwendigen Einnahmen, um die Internetauftritte von Zeitungen zu finanzieren, sind ausgeblieben. Deshalb versuchen die Kaufleute nun weltweit umzudenken, wollen Geld auch im Internet für das nehmen, was man Leistung des Geistes nennt. Ob das klappt?


Auch neu: Die Artikel können kommentiert werden.

Stefan Niggemeiers Spiegelprobe

Stefan Niggemeier hat einen schönen Schnelltest beschrieben, den man anwenden kann, wenn das Internet als Reich des Bösen und Wurzel allen Übels dargestellt wird:

Es gibt eine ganz einfache Methode, aus Texten über das schlimme Internet die Luft herauszulassen. Man ersetze in ihnen einfach „digital” durch „analog” und „Netz” durch „Welt” und schaue, ob die Aussagen trotzdem stimmen.

Anlass war der dieswöchige Spiegel-Titel, aber der Test (“Niggemeiers Spiegelprobe” klingt so schön nach Chemie) funktioniert auch mit Polizei fordert 2000 “Cyber-Cops” für das Internet.

Nebenbei: Die Wurzel allen Übels ist natürlich was ganz anderes.