Es kommen ein neuer Verkehrs- und Stadtentwicklungsplan

Es gibt nächste Woche in der Centralstation zwei größere Veranstaltungen zur Stadt-und Verkehrsentwicklung.

Die Auftaktveranstaltung am Donnerstag (4.2.), 19 Uhr, ist ein „Planner-Slam“ (da bin ich selbst ja gepannt, wie sich das Poetry-Slam-Format übertragen lässt) in der Halle der Centralstation, und am Samstag (6.2.), 10 Uhr, ist eine Planungswerkstatt im Saal der Centralstation.

Das ganze heißt offiziell etwas knackiger „Masterplan Darmstadt 2030+“ und „Mobilitätsplan Darmstadt 2030“. Der Mobilitätsplan soll die Ergebnisse des Verkehrsentwicklungsplanes von 2006 weiterentwickeln – was meiner Meinung nach auch wichtig ist, denn der Verkehrsentwicklungsplan von 2006 war eigentlich mit der grün-schwarzen Koalition 2011 schon in Teilen obsolet, er plant noch mit der Nordostumgehung, die aber nicht mehr kommen wird. Trotzdem wurden und werden – streng betrachtet ohne eine das Gesamte betrachtende aktuelle Datenbasis und Prognosen – Fahrradstraßen und eine neue Straßenbahntrasse (Lichtwiesenbahn) geplant.

Von der Stadt aus gibt es dazu die Website darmstadt.de/weiterdenken2030.

Darmstädter Flora im Umweltausschuss

Der Umweltausschuss am Dienstag (26.1.) in Darmstadt war ein bisschen Werner-Krone-Show. Kaum ein Tagesordnungpunkt, zu dem der Stadtverordnete der Linken keinen Vorschlag hatte.

Bei der Landesgartenschau 2022 will die Landesregierung vermutlich keine Wahlkampfmunition liefern, die Entscheidung kommt nun erst Mitte März – nach der Kommunalwahl.

Und Klaus-Dieter Jung vom Umweltamt gab einen Überblick zu seinen Kartierungen (1991 und 2015) der Darmstädter Flora.

Thesen rund um die Burg Frankenstein

Der Geschichtsverein Eberstadt-Frankenstein hat eine Broschüre herausgebracht in der er zusammen mit Professoren Thesen rund um die Burg Frankenstein widerlegt. PDF: Sechs Irrtümer zum Frankenstein. Hauptsächlich geht es dabei um Bücher des Journalistenkollegen Walter Scheele (z.B.: Burg Frankenstein – eine Zeitreise)

Das Echo hat nun in die Geschichtsverein-Broschüre geguckt und dazu kurz mit Walter Scheele gesprochen Weiterlesen →

Flüchtlinge in Darmstadt

Für diesen Artikel hatte ich bei der Stadt Darmstadt und beim Regierungspräsidium nach Zahlen gefragt.

Echo online: „Ein Versagen der Nationalstaaten“ – Der Europaabgeordnete Michael Theurer kritisierte bei einer FDP-Veranstaltung die Egoismen der EU-Staaten in der Flüchtlingskrise.

Offensichtlich war kein Platz im Blatt, also hier (denn Internet hat ja den Vorteil, man hat ja mal Platz). Die Zahlen sind vom Ende der vergangenen 3. Kalenderwoche (18.-24.1.2015): Weiterlesen →

Wicki Weißwas: „Soko 5113“ jetzt „Soko München“

Die „Soko 5113“ heißt seit diesem Jahr „Soko München“, um sich in die anderen „Sokos“ beim ZDF einzureihen.

Die Nummer 5113 war die Durchwahlnummer des Kripobeamten Dieter Schenk, auf dessen Roman „Der Durchläufer“ (1978) die Serie basiert. Die Nummer hatte er bei seiner Zeit beim LKA Hessen, später Weiterlesen →

Wicki Weißwas: Schwedischer Kalender und das verworrene Jahr

Dass man nach durchzechter Nacht einen Tag vergisst, ok, soll vorkommen. Noch mehr Tage gehen bei Kalenderreformen verloren, bei der Umstellung vom julianischen Kalender auf den gregorianischen Kalender 1582 waren es zehn Tage. Aber danach stimmten die Daten zum Frühlingsanfang und zur Osterberechnung wieder.

Gute Idee, leider war dieser Gregor mit seinem Kalender ein Papst und damit katholisch. Und so dauerte es , bis im protestantischen Schweden Weiterlesen →

Heute vor fünf Jahren: Trauerspiel bei Stadtteilbibliotheken

Am 22. Januar 2011 guckte ich auf die damals neuen Öffnungszeiten der Stadtteilbüchereien in Arheilgen, Bessungen, Eberstadt und Kranichstein:

Trauerspiel bei Stadtteilbibliotheken – Da haben wir also vier Stadtteilbüchereien, die die meiste Zeit der Woche geschlossen sind. Jede hat sieben Stunden die Woche offen. Besser als nichts, mag man sagen, aber das ist doch irgendwie Kappes. Es sei denn, man möchte die Außenstellen so unattraktiv machen, dass am Ende die Leser wegbleiben, und man sie endlich „leider, leider” schließen kann muss.

Und wie sieht es heute aus? Die Zweigstellen in Bessungen und Arheilgen wurden Weiterlesen →