Die Hochtanner Brücke wird saniert

Die Hochtanner Brücke wird an ihrer Unterseite saniert. 2015 war die Oberseite erneuert worden.

Die Hochtanner Brücke verbindet die Weiterstädter Stadtteile Riedbahn und das Gewerbegebiet West. Die Brücke hat eine vier Meter breite Fahrspur, was zu schmal ist für PKW-Begegnungsverkehr. Und die Geländer sind nicht stabil gegnug für Unfälle mit PKW. Sie ist daher für Radfahrer und Fußgänger. Da die Querung über die Autobahn A5 vor einigen Jahren mal als Bypass bei einem Verkehrsinfarkt im Stadtteil Riedbahn ins Gespräch kam, habe ich bei Hessen Mobil gefragt, was die aktuellen Sanierungen und ein Brückenneubau kosten.

Echo online: Die Hochtanner Brücke wird saniert

Die Fahrspur der Hoctanner Brücke ist vier Meter breit – ich habe nachgemessen.

Nur die Grünen, die FDP und die SPD im hessischen Landtag beantworteten meine Frage

Im August kam im hr-Fernsehen ein Beitrag über eine Frau mit Schlaganfallsymptomen, die in einer hessichen Notaufnahme zweimal kommen musste, bis sie ernstgenommen wurde.

YouTube, hr-Fernsehen: Wenn bei der Schlaganfallversorgung aus Minuten Tage werden.

Ich hatte am 23. August ganz stumpf an die fünf Fraktionen im hessischen Landtag je eine E-Mail geschickt und die einfache Frage gestellt:

Was wird die Fraktion unternehmen, dass sowas nicht wieder passiert?

Ich hatte auch angekündigt, die Antworten in meinem Blog zu veröffentlichen.

Als erster hatte Markus Bocklet von den Grünen geantwortet. Und das auch schon am 28. August:

Hier wird ein schlimmer Einzelfall geschildert, der sicherlich so nicht akzeptabel ist.

Strukturell muss die Notaufnahme insgesamt in vielen Kliniken verbessert werden, es geht hier letztlich um das Zusammenspiel Ärztlicher Bereitschaftsdienst/Notaufnahme des KHs. Hierzu gibt es derzeit vielfältige Aktivitäten auf Bundes- und Landesebene. Der SVR Gesundheit hat ein aktuelles Gutachten vorgelegt, das BMG plant, noch in diesem Jahr eine neue bundesgesetzliche Regelung vorzulegen, die sowohl das Zusammenspiel ambulante/stationäre Notfallversorgung als auch die Frage, wer jeweils verantwortlich ist und wie der Rettungsdienst und die Leitstellen dabei eingebunden werden soll, regeln soll. Auch im Land läuft ein Gutachten der Uni Maastricht für den sektorübergreifenden Landesausschuss nach § 90a SGB V, mit dem internationale Best-Practice-Beispiele aufgezeigt werden sollen.

Wir werden die Sendung jedenfalls zum Anlass nehmen, das UKGM um eine Stellungnahme zu bitten.

MFG
Marcus Bocklet, MdL

Ich hatte die Mails dann nochmal abgeschickt, da ich Herrn Boddenberg von der CDU zufällig bei einem Termin traf. DIe CDU wird antworten wurde mir dann telefonisch zugesagt.

Aber erstmal kam die Antwort René Rocks (FDP):

Der Bericht im HR über die Vorfälle im Marburger Klinikum ist in der Tat unfassbar. Vor allem, weil es in diesem Bericht um den auch unter medizinischen Laien bekannten Schlaganfall geht, dessen Symptome fast jedem geläufig sind und der unbedingt schnellstmöglich behandelt werden muss. Nach unserer Einschätzung handelt es sich hier aber um Einzelfälle und nicht um einen landesweiten Missstand.

Gleichwohl haben wir ein Problem mit der ungesteuerten Inanspruchnahme der Krankenausambulanzen und dies nicht nur am Mittwochnachmittag und Wochenende/Feiertag sondern auch während der Woche.

Die Patienten kommen aus den unterschiedlichsten Gründen gerne direkt in die Notaufnahme eines Krankenhauses, wodurch die Kapazitäten der Krankenhäuser durch Bagatellfälle gebunden werden und wirkliche Notfälle länger warten müssen.

Die vorhandene Dreiteilung der Notfallversorgung in Deutschland (Rettungsdienst, ärztlicher Bereitschaftsdienst und stationäre Notfallversorgung) erschwert derzeit die bedarfsgerechte Versorgung der Patientinnen und Patienten. Zur künftigen Gestaltung der Notfallversorgung ist es daher sinnvoll, eine effiziente Koordination zwischen ärztlichen Bereitschaftsdienst, stationäre Notfallversorgung und Rettungsdienst herbeizuführen. Diese Koordination sollte sich unter der Einbindung des Rettungs- und ärztlichen Bereitschaftsdienstes sowie der Leitstellen, Krankenhäuser und Krankenkassen an einem strikten System der Ersteinschätzung orientieren. Die Überlegungen gehen dahin, eine gemeinsame Leistelle und Rufnummer für alle drei Notfallsysteme einzurichten und dort bereits eine fachkundige Ersteinschätzung am Telefon vorzunehmen. Eine weitere Ersteinschätzung und Zuweisung sollte in einem integrierten Notfallzentrum, in dem sowohl die Notaufnahme als auch der ärztliche Bereitschaftsdienst angesiedelt ist, stattfinden.

Das heißt, dass die Patientenströme bereits frühzeitig gesteuert werden müssen, damit das ganze Notfallsystem effizienter funktioniert.

Denn vieles, was im Bereich der Notfallversorgung Kritik würdig ist, ist auf eine Überlastung des ärztlichen und pflegerischen Personals in den Notaufnahmen zurückzuführen.

Allerdings erklärt dies nach unserer Ansicht aber nicht unbedingt auch das fachliche Defizit, Personen mit einem Schlaganfall wieder nach Hause zu schicken.

Freundlich Grüße

Ihr
René Rock

Die nächste Antwort kam von der SPD, per Brief, musste ich also erstmal einscannen – soviel also zur Digitalisierung (bei der SPD und bei mir).

Natürlich wäre es ein leichtes für mich gewesen, über meine Arbeit als Lokaljournalist die hiesigen Abgeordneten und Parteienvertreter darauf anzusprechen. Das hatte ich aber nicht gemacht, weil ich doch mal gucken wollte, wie eine normale Reaktion ausfällt.

Geflaggt für Klaus Heierhoff

Europa-, Deutschland-, Hessen- und Darmstadt-Flagge.

Wenn Bürger geehrt werden, wird im Magistratssaal geflaggt. Am Freitag hat Oberbürgermeister Jochen Partsch hat Klaus Heierhoff für sein langjähriges soziales und gesellschaftliches Engagement in zahlreichen Bereichen und Institutionen mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet

Der Darmstädter Magistratssaal mit Flaggen.

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Tierquälerei vor dem Amtsgericht

Echo online: Prozess wegen Tierquälerei eingestellt

Da es eine Geldauflage nach § 154a StGB gab, ist die Angeklagte nicht verurteilt worden. Fürs Schreiben finde ich das immer etwas unglücklich, weil das Gericht dann ja kein Urteil verkündet und auch keinen Sachverhalt aus den Beweismitteln herausdestilliert. Da steht dann gerne die eine Version und die andere Variante im Raum.

„Die Totengräber der Kommunalpolitik“

Auf der Feier zu 25 Jahre Stadtrechte für Weiterstadt sprach auch der ehemalige Landrat Hans-Joachim Klein, während dessen Amtszeit Weiterstadt auch offiziell zur Stadt wurde.

Er lobte in seinem Grußwort die konstruktive Kommunalpolitik vor Ort. „Die Stadtverordnetenversammlung von Weiterstadt bewegt was“, sagte er. Aber dann kritisierte er die Gemeindevertretung in Mühltal. „Da ist das anders“, sagte er und blickt auf Geschäftsordnungsdebatten. „Das sind die Totengräber der Kommunalpolitik.“

Ich weiß jetzt aber nichtinwieweit da die Parteipolitik mit reinspielte. In Weiterstadt regiert die SPD mit den Freien Wählern, es gibt einen SPD-Bürgermeister und der Landrat a.D. ist ja auch in der SPD.

Die Regelung wann das Land Hessen eine Kommune zur „Stadt“ machen kann, ist allerdings schwammig. Im § 13 der Hessischen Gemeindeordnung steht: „Die Landesregierung kann die Bezeichnung Stadt an Gemeinden verleihen, die nach Einwohnerzahl, Siedlungsform und Wirtschaftsverhältnissen städtisches Gepräge tragen.“

Nanu? Malcolm McDowell spielt Pierce Brosnans Vater

Trailer „Professor Love“ auf YouTube

In der ARD läuft gerade „Professor Love / How to make love like an Englishman“ mit Pierce Brosnan, Salma Hayek und Jessica Alba. Brosnan spielt einen Professor, der dauernd junge Freundinnen hat und den Vater des Professors spielt Malcolm McDowell.

Nur: Malcolm McDowell ist Jahrgang 1943 und Pierce Brosnan ist Jahrgang 1953 … Jetzt kann man sich fragen, ob Brosnan sich gut gehalten hat oder warum McDowell älter besetzt wird als er ist?

Süße Paella

Showkoch Micha Messermann kocht Paella im Darmstädter Hof in Weiterstadt.

Eigentlich hatte ich ja gedacht, dass der Koch mir fürs ECHO das Rezept der Paella gibt, die er am Samstag live kochte, aber dann wurde es eine „Süße Paella“:

Echo online: Alles in einer Pfanne