Nie selbst in die Notaufnahme gehen

YouTube, hr-Fernsehen: Wenn bei der Schlaganfallversorgung aus Minuten Tage werden


Klare Schlaganfallsymptome, neun Stunden ohne Untersuchung in der Notaufnahme warten und am nächsten Tag nochmal kommen? Ja, das schildert ein Betrag aus der hr-Sendung defacto.

Der Eindruck, der bei mir entsteht – auch durch Erzählungen anderer: Nie selbst in die Notaufnahme gehen, dann scheinen die zu glauben, dass wer laufen kann, auch nicht ernsthaft krank sein kann. Unglaublich und erschütternd. Ich hätte das von Kliniken in Deutschland nicht erwartet. Klar, dann kann man auch gleich Notfalltropfen nehmen. Die wirken zwar nicht, aber man stirbt wenigstens mit der Gewisseheit das was getan wurde. Ob man das als Pflegefall noch realisieren kann, weiß ich nicht.

Kochen und Dreharbeiten auf dem Filmfest Weiterstadt

Was ist das wichtigste beim Weiterstädter Filmfest?

Essen und Getränke für die Besucher.

Denn die Einnahmen aus diesem Catering tragen deutlich zur Filmfestfinanzierung bei. Daher habe ich am Filmfestsamstag bei den Köchen am Veggie-Stand vorbeigeschaut. Und nebenbei drehte Filmemacher Manuel Francescon einen der sehr selten gewordenen Super-8-Filme.

Echo online: Hinter den Kulissen des Weiterstädter Filmfests

Grundstücksverkauf und Wohnungsbau in Weiterstadt

Die Stadt will die Brache an der Ecke Wixhäuser und Ostendstraße in Gräfenhausen verkaufen.

Echo online: Weiterstadt trennt sich von Grünanlage

Die Stadt will die 700 Quadratmeter große Fläche nicht mehr nutzen und sie verkaufen, die ALW hätte es besser gefunden, dass die Stadt das Grundstück behält.

In der gleichen Sitzung beschloss das Stadtparlament einstimmig einen Bebauungsplan für eine private Liegenschaft in Braunshardt.

Am Kirchpfad 8/8a sollen die bislang landwirtschftliche genutzen Gebäude (links und mittig im Bild) abgerissen und an deren Stelle Wohnungen gebaut werden.

Wenn die Primärpersönlichkeit sich frei entfalten kann

Alkohol, Reichtum aber auch Macht legen meiner Erfahrung nach die Primärpersönlichkeit frei. Das heißt, mit wirtschaftlicher Unabhängigkkeit und/oder nicht kontrollierbaren Einfluss fallen die Hemmungen, wie sie auch unter Alkohol fallen, und man zeigt, wie man wirklich ist.

„Geld verdirbt den Charakter“, lautet ein Sprichwort, aber für mich sieht es eher so aus, dass es einem eher ermöglicht, so zu sein, wie er ist. Tja, und nun die Überleitung: Es gibt Berichte über Machtmissbrauch in der Forschung durch Wissenschaftlerinnen. Denn so manche Führungsposition in der Forschung ist recht sicher und mit vielen Möglichkeiten ausgestattet. Da fehlt meiner Meinung nach Kontrolle, unsägliche Professorenauftritte kennt nahezu jeder.

Buzzfeed nennt in seinen Artikeln jetzt auch Namen.

buzzfeed.com: Eine Star-Wissenschaftlerin der Max-Planck-Gesellschaft soll über Jahre ihre Mitarbeiter schikaniert haben

buzzfeed.com: Sie ist die bekannteste Empathie-Forscherin der Welt – und soll jahrelang Mitarbeiter gemobbt haben

spiegel.de: „Ihr Verhalten war unvorhersehbar, und ich hatte Angst und Stress“

spiegel.de: Tatort Universität

Wenn man jetzt noch darauf guckt, dass es auch Forschungsbetrug gibt, bleibt nur die Erkenntnis, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nicht automatisch die besseren Menschen sind.

Garten- und Genussfest im Schlosspark Braunshardt

„Wann erscheint denn der Artikel?“, fragte mich am Samstag ein Aussteller auf dem „Garten- und Genussfest“ im Schlosspark Braunshardt. „Montag“, sagte ich. „Dann ist das zu spät“, fand er. Ja, aus seiner Sicht, denn der Artikel wird nicht mehr auf die Veranstaltung hinweisen können.

Nein, wenn der Artikel so geplant war, wie er dann erschien. Denn ich habe ja mit Besuchern gesprochen, wie sie die Veranstaltung finden. Das geht erst vor Ort. Und die Besucher hatten eine entscheidende Sache bei dem „Garten- und Genussfest“ vermisst …

Echo online – Zuwenig Pflanzen beim „Garten- und Genussfest“

Nachdem der Artikel erschienen war, rief mich eine Leserin an, die fand, dass der Artikel viel zu nett sei. Auch sie hatte die Gartenthemen vermisst, fand die Getränke zu teuer und hätte sich Sitzgelegenheiten gewünscht.

Zwölf Jahre Haft nach acht Jahren auf der Flucht

OP-Online (dpa): Zwölf Jahre Haft nach Mordversuch in Offenbach

Die Verletzungen stammten nach dem rechtsmedizinischen Gutachten von einem großen Messer, beispielweise einer Machete, da auch Knochen gebrochen waren. Der Angeklagte hatte von einem Klappmesser gesprochen und erklärt, vorher insgesamt etwa einen Liter Wodka und Whiskey getrunken zu haben.

Dazu sagte selbst die Verteidigerin: „Im Rahmen einer Einlassung wird das Tatwerkzeug immer kleiner und die getrunkene Alkoholmenge immer größer.“

Und der Rechtsmediziner, der ausgerechnet hatte, dass der Angeklagte auf 2,8 bis 4,4 Promille gehabt haben muss, sagte: „Diese Trinkmenge kriegen sie eigentlich nur als Schwerstalkoholiker rein.“ Der Alkohol spielte auch keine große Rolle beim Urteil.

Der Angeklagte war nach der Tat im Jahr 2009 geflohen und Ende 2017 bei der Einreise nach Deutschland festgenommen worden.

Nach neun Jahren wegen Mordversuchs vor Gericht

Fast tödlich hätte am 1. Mai 2009 ein Konzertbesuch in Offenbach für einen heute 40 Jahre alten afghanischstämmigen Ingenieur geendet. Der Dietzenbacher war in einer Pause auf einem Parkplatz vor dem Veranstaltungsort niedergestochen und lebensgefährlich verletzt worden. Der damals als Täter benannte Mann war bis Ende 2017 in Tschechien und Frankreich untergetaucht und steht jetzt vor dem Darmstädter Landgericht.

Echo online: Mann in Offenbach niedergestochen