Mal rumspinnen vor 18 Uhr: Was, wenn SPD, CDU und Grüne in Darmstadt nur um die 22 Prozent bekommen?

Die geschätze mögliche Sitzverteilung im künftigen Stadtparlament. Basiert natürich nur auf Überlegungen, nicht auf prognostischen Daten – soviel Geld ist hier nicht über.

Bei Jörg im darmundestad-Blog gibt es ja einen Kommunalwahl-Tipp, mit Prozenten und so. Ich war mit Zahlen-Voodoo auf ähnliche Überlegungen gekommen – sonst hätte ich mir diesen Blogeintrag gespart.

Denn eigentlich bin ich ja nicht so der Prognosenfreund, ich halte es ja lieber mit „erfahrene Propheten warten den Gang der Ereignisse ab“ ;-), aber die mögliche Darmstädter Koalitionen bei Jörgs Ergebnis sind Weiterlesen →

Eine (lange) Bilanz für Grüne und CDU in Darmstadt, mit Blick in den Koalitionsvertrag von 2011

Diese Waage ist die erste Version eines Kunstwerks von Susanne Auslender im Orangeriepark. Allerdings wurde das Werk beschädigt und in neuer Form an der Stelle wieder aufgestellt.

Auf den letzten Drücker habe ich meine Bilanz für Grün-Schwarz in Darmstadt nochmal überarbeitet. Ich sehe es doch einiges anders als der Kollege meines Auftraggebers Echo, nutze aber auch mal den Vorteil des Internets: Man hat auch mal Platz (ja, das ist ein richtig langer Blogeintrag mit fast 10.000 Zeichen). Und mache was ganz gemeines: Ich gucke (im Text hier ganz unten) in den Koalitionsvertrag, also das was sich CDU und Grüne ganz freiwillig vorgenommen hatten. Aber so gemein ist die Idee gar nicht. Weiterlesen →

Wicki Weißwas über die 72er-Regel

Dreisatz und Prozentrechnung ist ja nicht jedermanns Sache, und wenn es um Zinseszinsen geht („das achte Weltwunder“ wie der damalige Wirtschaftsweise Bert Rürup sagt) wird es nochmal komplizierter. Aber es gibt eine Faustformel, die bei Zinssätzen zwischen 2 und 10 Prozent ganz gut funktioniert: Die 72er-Regel.

Laut der Regel teilt man 72 durch den Zinssatz den man bekommt und das ist dann die Zeit in Jahren, bis sich das Kapital verdoppelt hat.

Ok, ist auch wieder ein Dreisatz am Ende, aber die Anwendung ist doch sehr praktisch, so dass man seine Abneigung überwinden könnte.

„Blaupause“ – Nicht meine Wortwahl

„Blaupause“ scheint ein Modewort zu sein, sagt jedenfalls welt.de:

welt.de: Hört doch auf, „Blaupause“ zu sagen, ihr Angeber! – Der Eindruck, dass Blaupause ein Lieblingswort der Medien ist, lässt sich statistisch belegen. Google News wirft knapp 19.000 Belege aus – bis hinein in die Berichterstattung über Volleyball und Tischtennis.

Ich habe mal meine Artikeldatenbank durchgeguckt: Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Job

Wilheminenpassage in der Presse

Die Wilheminenpassage wird zum Wilheminenquartier umgebaut. Die Liegenschaft steht teilweise leer.

Echo online: Mieterbund Darmstadt erhebt schwere Vorwürfe gegen Investor

Echo online, 24. Januar 2016: Streit um Kündigung wegen Eigenbedarf

Echo online, 8. Mai 2015: Auch der zweite Entwurf zur Wilhelminenpassage fällt im Gestaltungsbeirat durch

Das Tagblatt hatte 2015 mit dem Investor gesprochen: Weiterlesen →

Wicki Weißwas über einen Papst, der lange der letzte war

Papst Hadrian VI. (*2. März 1459, †14. September 1523) war der letzte Papst aus dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Er war auch bis zur Wahl Johannes Pauls II. (im Jahr 1978) für lange Zeit der letzte nichtitalienische Papst.

Da Hadrian VI. aus Utrecht war, könnte man ihn auch als niederländischen Papst sehen. Aber die Niederlande gibt es als Staat erst seit ihrer Proklamation 1581. Und anerkannt wurden sie erst mit Ende des Dreißigjährigen Krieges.

State of the City 2016 – Ein Blick auf Einnahmen, Ausgaben und Schulden


Beim kommunalen Haushalt gibt es immer zwei Haushalte. Einen sogenannten Ergebnishaushalt (i.d.R. ist der mit „Haushalt“ gemeint), in dem stehen die laufenden Einnahmen und Ausgaben, was inzwischen Erträge und Aufwendungen heißt. Und dann gibt es noch den Finanzhaushalt, in dem werden die Investitionen abgebildet.

Der Ergebnishaushalt muss ausgeglichen sein. Das ist eigentlich nichts neues, das steht so als Vorgabe in der Hessischen Gemeindeordnung. Aber inzwischen gucken die Kommunalaufsichten den Kommunen dabei mehr auf die Finger und machen Druck. Beispielsweise hat der hessische Innenminister
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Pallaswiesenstraße 45: „Ein planerisches Luftschloss der siebziger Jahre“ wird überplant

Auf der Brache neben der Pallaswiesenstraße steht ein Bagger. Wenn die Fläche bebaut ist, habe ich gar kein Thema mehr für die Stadtteilseite.


Jahrelang hatte ich einmal im Jahr für die Stadtteilseite Johannesviertel im ECHO ein Thema: Das Haus Pallaswiesenstraße 45 und die westlich angrenzende Freifläche. Auf der wog der Wind tagein taugaus das Gras. Irgendwann, ich glaube 2006, hatte ich angefangen nachzufragen, ob sich da mal was tut. (Nur so als Hinweis: Da war regierte noch die SPD und der Baudezernent war auch von der SPD.)

Irgendwann kamen vom Besitzer Weiterlesen →