S.O.S. Marienplatz ;-)

Der Darmstädter Marienplatz, Feuchtbiotope ohne Ende.

Dieser Grün-Schwarzen Stadtregierung ist auch nichts mehr heilig. Der Marienplatz soll saniert werden. Dabei sind auf dem Platz – besonders bei Regen – zig Feuchtbiotope, die Lebensraum für tausende Lebewesen bieten.

(PM Stadt Darmstadt) Die Wissenschaftsstadt Darmstadt beginnt ab dem kommenden Montag (18.) mit den dringend geforderten Reparaturarbeiten auf dem Marienplatz an der Darmstädter Hügelstraße. Weiterlesen

Frohe Weihnachten!

Der Baum war aus Stahl- sowie Schießbaumwolle und war feuriger Teil der Weihnachtsvorlesung der Chemiker an der TU Darmstadt.

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Weihnachtsvorlesung am Fachbereich Chemie der TU Darmstadt

„Chemie ist, wenn es knallt und stinkt“, geht der Spruch, aber besonders gilt das zur Weihnachtsvorlesung. Dann aber richtig. Das letzte Bild zeigt den nicht mehr ganz so freien Blick nach der Weihnachtsvorlesung am Fachbereich Chemie der TU Darmstadt.

Echo online: Gummibärchen lösen sich mit einem Brummen auf

Die Professoren Michael Reggelin und Reinhard Meusinger gucken mal nach. Magnesium zwischen zwei Trockeneisblöcken (gefrorenes Kohlendioxid) wurde angezündet. Unter Luftabschluss reagiert das Magnesium mit dem Kohlendioxid, wobei weißes Magnesiumoxid und schwarzer Kohlenstoff (Kohle) entsteht.

Fluoreszierende Flüssigkeiten fließen durch zusammengesteckte Glasröhren und Kühler. Angetrieben wird das ganz einfach über eine Vakuumpumpe.

Wenn Chemiker den Weihnachtsbaum anzünden, dann den ganzen Baum – der hier war aus Schießbaumwolle (wegen dem Fumpp!-Effekt bei der Zündung) und Stahlwolle (glüht dann schön durch).

In den Flüssigkeiten sind verschieden Salze, die in unterschiedlichen Farben abbrennen.

Nach der Veranstaltung. Das andere Ende des Saals ist im Dunst und Rauch verschwunden.

Kranichsteiner Erich Kästner-Schule wird 2016 erweitert

Das Modell des Anbaus der Erich Kästner-Schule in Kranichstein.


Die Kranichsteiner Erich Kästner-Schule (EKS) wird 2016 um einen rund 1300 Quadrat-
meter großen, einstöckigen Neubau mit Mensa, Multifunktionsraum, Atrien, Klassen-, Fach- und Gruppenräumen erweitert. Das neue Gebäude ist der Siegerentwurf eines Architekturwettbewerbs der Stadt Darmstadt und stammt vom Stuttgarter Büro „dasch zürn architekten“. Die Projektkosten werden zur Zeit auf 4,2 Millionen Euro geschätzt.

Wahlversprechen gehalten

Manchmal lohnt sich ja ein Blick ins Archiv. „Wir machen regelmäßig Bürgerversammlungen“, versprach der Stadtrat, „jedes halbe Jahr rotierend in den Stadtteilen.“

Das war der Sozialdezernent Jochen Partsch im Wahlkampf 2011. Nun, wenn ich mich nicht ganz verzählt habe, waren es in Darmstadt seit 2011 neun Bürgerversammlungen. Also: Wahlversprechen gehalten.

Von wegen, ich würde die grün-schwarze Stadtregierung nur kritisieren.

Prozess um Geldautomatensprengung

Das Haus in der Braunshardter Georgenstraße blieb trotz Geldautomatensprengung stehen. Zur Zeit wird es saniert.

Im Sommer 2013 war der Geldautomat in der Braunshardter Georgenstraße gesprengt worden. Die Polizei ermittelte einen jungen Mann als Täter, der seit November vor dem Amtsgericht Darmstadt steht.

Am Mittwoch erläuterte einer der Ermittler ausführlich, warum die Polizei anhand von Indizien den 27 Jahre alten Angeklagten für den Täter hält. Der Mann aus Weiterstadt bestreitet die Tat.

Echo online: Brandexperten erläutern möglichen Ablauf der Automatensprengung in Braunshardt

Unnötige grüne Halbheiten im Westwald

Im Darmstädter Westwald muss wegen gesunkener Grundwasserspiegel – kahle Kronen sind eine der Folgen – streckenweise neu aufgeforstet werden. (Archivbild vom 21. März 2015)

„Die Koalitionsfraktionen der Grünen und der CDU Darmstadt starten die heutige Baumpflanzaktion im Westwald“, meldeten die Darmstädter Grünen am 31. Oktober auf ihrer Facebookseite.

300 Kiefern und Hainbuchen – gespendet von den Grü­nen Darm­stadt und der CDU Darm­stadt – setzten Stadtverordnete, Parteifreunde und Sympathisanten. Das Forstamt unterstützt solche Aktionen, weil viel aufgeforstet werden muss und das auch ins Geld geht, ansonsten müsste Hessen Forst die Bäume kaufen. Außerdem kann man über den Westwald informieren.

Auf meine Frage in den Facebook-Kommentaren, ob Forstamtsdirektor Hartmut Müller etwas zur von der Koalition befürworteten Erschließungsstraße Gewerbegebiet Südwest gesagt habe (die Westwaldbäume kosten wird), hieß es kurz: „Dazu gab es keinen Anlass.“ Ich hatte gefragt, weil Hessen Forst Eingriffe in den Westwald kritisch sieht.

Screenshot von der Facebook-Seite der Darmstädter Grünen vom 31. Oktober.

Jetzt lese ich aber im Echo, dass die Westwald-Allianz auch da war und sogar mit einem Transparent gegen diese Straße protestiert hat.

Echo online: 300 junge Kiefern im Darmstädter Westwald gepflanzt – Begleitet wird ihr Tun von Mitgliedern der Westwald-Allianz, die am Rande stehen und diese Initiative kritisch beäugen: „Es geht nicht“, sagt Werner Krone, „dass man auf der einen Seite Bäume pflanzt, auf der anderen, eine sogenannte Erschließungsstraße zum Gewerbegebiet Süd-West mit durch den Wald ziehen will.

Alles klar. Der Forstamtsdirektor hat nichts dazu gesagt. Aber: Dazu gab es keinen Anlass? Haben die Koalitionäre die Demonstranten nicht gesehen?

Die Darmstädter SPD hatte sich jedenfall mit solchen Halbheiten bei der Kommunalwahl 2011 (zurecht) kommunalpolitisch disqualifiziert. Aber die Grünen müssen sich erstmal keine Sorgen machen, bei der SPD hatte das bis zur Verbannunung in die Opposition schließlich 60 Jahre gedauert.

Und jetzt ohne Ironie: Da frage ich nach der Erschließungsstraße und dann kommt so eine Antwort? Warum gibt man nicht zu, dass es eine (kleine?) Protestaktion der Westwald-Allianz gab? Und nennt ggf. sachlich die Gründe, warum man das mit der Straße anders als die Allianz sieht. Warum wird da in der Kommunikation so unnötig rumgeeiert? Wurde darauf gehoft, dass das Echo das mit der Westwald-Allianz übersieht?

Schwarzes Pedelec für roten Bürgermeister

„Wir wollen das Fahrrad für die kurzen Dienstwege“, erklärten Ralf Möller und Jürgen Merlau von der städtischen Abteilung für Wirtschaftsförderung. „Es wird für jeden in der Verwaltung unbürokratisch zur Verfügung stehen“, sagte Möller. Man prüfe wie das dann ankomme und ob noch weitere Pedelecs sinnvoll seien.

Ein Dienst-Pedelec komme aber nicht nur deswegen in die kommunale Fahrzeugflotte, weil sie selber viel Rad fahren, versicherten der Bürgermeister und sein Wirtschaftsförderer. Vor der Anschaffung stand eine Mitarbeiter-Umfrage, die Akzeptanz für ein Pedelec ergab. „Und es ist deutlich günstiger als ein weiterer Dienstwagen“, so Möller.

Das „Stadtrad“ ist ein Modell mit Mittelmotor. Weiterlesen

Jazzinstitut wird 25

Samstag (19.9.) feierte das Jazzinstitut seinen 25. Geburtstag, unter anderem schauten auch Daniela Wagner (Vorsitzende der hessischen Grünen) und OB Jochen Partsch bei Institutsdirektor Wolfram Knauer (links) vorbei.

Insgesamt spielten elf Gruppen zum Geburtstag auf, unter anderem habe ich Bilder von den „The swinging Tuxedos featuring Petra Bassus“ gemacht.

Zum 20. Jubiläum hatte ich übrigens „Wie das Jazzarchiv nach Darmstadt kam“ geschrieben.