Grüne aus Stadt und Kreis mit Verkehrskonzept

Die Grünen scheinen etwas Gestaltungshoheit zurückgewinnen zu wollen. Was eine gute Sache ist, denn sonst hat man keine Ideen in der Schublade, wenn das nächste Konjunkturprogramm kommt. Und ich kann nicht wieder schreiben, dass die grün-schwarze Stadtregierung nur reagiert und nicht agiert.

Grüne aus Stadt und Kreis haben ein Programm zur Sicherung der urbanen und regionalen Mobilität vorgestellt, wobei sich einige Punkte ergänzen, weswegen ich hier nicht alle aufzähle:
– Start für die Planung der Straßenbahn nach Groß-Zimmern
– Straßenengpass am Ostbahnhof aufweiten
– Höhere Leistungsfähigkeit für die Odenwaldbahn

– On-Demand-Verkehre – Neue Chancen der Vernetzung
– Umweltverbund geht nur mit dem Fahrrad
– Tarifhindernisse abbauen – reale Kosten der Umweltbelastung abbilden
– Die Prüfung eines Modellprojekts Seilbahn

Sanierungsstau bei Darmstädter Schulen

Eine Fassade des Berufschulzentrums am Bürgerpark im Mai 2019.

Ich hatte übrigens wochenlang ganz vergessen, dass ich wegen meiner „Grünen-Feindlichkeit“   eigentlich mehrmals täglich was böses über die Stadtregierung schreiben muss.   Also gut, fange ich mal an das nachzuholen:

„Der chronische Sanierungsstau hält an. Gerade mal an sechs Schulen meldet die Stadt auf ECHO-Anfrage sichtbaren Baufortschritt bei den Erneuerungen. Einige der größten Brocken schiebt man weiter vor sich her, Schuljahr um Schuljahr.“

Oh, Moment, das ist ja gar nicht von mir, der Artikel ist von Thomas Wolff.

Echo online: Der ewige Sanierungsstau für Darmstädter Schulen

Tempo 30 auf dem Darmstädter Cityring

Hier weiß ich gar nicht was ich machen soll mit meiner „Grünen-Feindlichkeit“   – ich bin nämlich innerorts generell für Tempo 30. Und jetzt wurde Tempo 30 in Darmstädter Kirchstraße eingeführt.   Nur „sehr gut“ kann ich jetzt ja nicht schreiben, das wäre ja loben, und das würde ja total verwirren … .

Prozess um mutmaßlichen Missbrauch in Mörlenbach und Oberzent fortgesetzt

Am zweiten Tag war der angeklagte Fall von 2016 Thema. Wie beim Fall aus dem Jahr 2005 ging es um ein elf Jahre altes Mädchen. Der Angeklagte sagt bislang nichts zu den Vorwürfen. Da daher unklar ist, ob die angeklagten Fälle stattgefunden haben, muss man bis zum Urteil natürlich von „mutmaßlich Geschädigten“ und „mutmaßlichen Missbrauch“ schreiben, es sei denn man zitiert die Staatsanwaltsschaft oder die Zeugen.

Echo online: Ein Satz, den keiner hören will

Bauprojektkosten in Darmstadt – das teuerste ist der FAIR-Beschleunigerring

Das Echo blickt auf die Kosten laufender Bauprojekte. Darunter ist auch das FAIR-Projekt, der Beschleunigerring der die GSI-Anlagen deutlich ergänzen wird. Diese Großforschungsanlage baut nicht die Stadt Darmstadt. Die Kosten tragen zu 70 Prozent Deutschland und zu 30 Prozent internationale Partner.

Was allerdings auf die Stadt zukommen wird, sind die 3000 Mitarbeiter, die bei FAIR beschäftigt sein werden. Für die werden Wohnungen oder Gästewohnungen benötigt.

2011 und 2012 hatte ich mal über das Projekt geschrieben:

Insgesamt sind eine Million Kubikmeter Aushub zu erwarten (ein Einfamilienhaus hat zwischen 500 und 1000 Kubikmeter Aushub). Weiterhin werden 519.000 Kubikmeter Beton, 34.000 Tonnen Betonstahl und 500.000 Tonnen andere Stoffe verbaut. Ab 2018 oder 2019 sollen dann hochenergetischen Ionenstrahlen unter anderem der Urknall simulieren und untersuchen welche Kräfte zwischen den Elementarteilchen wirken.

Damals hieß es, FAIR koste 1,1 Milliarden Euro und werde 2018 oder 2019 fertig sein. Dass das nicht zu halten war, war schon 2015 klar, aber nun der neueste Stand: Kostenexplosion – Ein Blick auf Darmstadts große Baustellen (€)

Kühlschrankverbot, Strom abstellen und Kindesmissbrauch?


Prozesse um sexuellen Kindesmissbrauch kenne ich ja seit einigen Jahren. Was das aktuelle Verfahren aber etwas bizarr für mich macht, sind die weiteren – nicht angeklagten – Vorwürfe. Denn die Brüder, der 2005 laut Anklage in Oberzent missbrauchten Schwester und die Mutter, sagten im Gericht aus, dass der Angeklagte den damals jugendlichen Brüdern irgendwann fast alles verboten habe.

Hausarrest hat ja jeder schonmal gehört, aber Kühlschrankverbot, Küchenverbot, Wohnzimmerverbot, nichts zu essen, Stillegebot im Kinderzimmer und Strom abstellen?

Echo online: Sexueller Missbrauch elfjähriger Mädchen angeklagt (€)

Bürgerentscheid Lichtwiesenbahn?

Hier am Lichtwiesenweg würde die Straßenbahn zur Lichtwiese losgehen. (Foto vom Februar 2016.)

Es gibt eine Online-Petition gegen die Lichtwiesenbahn. Und der Oragnisator überlegt, ggf. einen Bürgerentscheid anzustreben, um das Projekt zu stoppen.

Den Bürgerentscheid finde ich interessant. Was wäre, wenn der wie folgt ausgeht?

54,7% gegen die Lichtwiesenbahn (25.874 Stimmen)
45,3% für die Lichtwiesenbahn (21.386 Stimmen)
Aber das gesetzlich vorgeschriebene Quorum (25 % von 104.309 Stimmberechtigten) wurde nicht erfüllt, der Bürgerentscheid wäre somit abgelehnt.

Ja, das ist das Ergebnis des Bürgerentscheids zur Nordostumgehung von 2009 (PDF). Da war war eine Mehrheit gegen die NOU, das Quorum wurde aber nicht erreicht. Was die NOU-Gegner – darunter die Grünen – aber nicht davon abhielt, weiter gegen die NOU zu sein und auf die Ablehung im Bürgerentscheid zu verweisen.

Wie würde also die grün-schwarze Stadtregierung bei so einem Ergebnis gegen die Lichtwiesenbahn reagieren?

Gutachter im Prozess um den tödlichen Unfall beim „Fuchsbuckel“

Im Landgerichtsprozess um die tödliche Kollision auf dem A5-Parkplatz „Fuchsbuckel“ waren diese Woche zwei Gutachter dran, einmal ein Ingenieur zum Unfall, dann ein Facharzt für Neurologie und Psychiatrie zur Psyche und Schuldfähigkeit des Angeklagten. Allerdings musste der forenische Psychiater dabei auf Akten und das zurückgreifen, was in der Hauptverhandlung gesagt worden war. Denn der Angeklagte hatte sich nicht explorieren lassen.

Echo online: Die Stunde der Gutachter (€)

Echo online: Tiefer Blick in die Psyche (€)

Racheaktion wird zum Inferno – auch finanziell

Im September brannte es in einer Tiefgarage in Arheilgen. Weil der Brandstifter Streit mit einem Nachbarn hatte, zündete er dessen Auto an. Was weitere Autos beschädigte und auch das Gebäude. Über 500.000 Euro Schaden, allein an der Garage.

Echo online: Feuer im Auto des Nachbarn gelegt (3. Verhandlungstag)

Echo online: Bekannten zu Unrecht beschuldigt (2. Verhandlungstag)

Echo online: Erst mit Gas, dann mit der Flex (1. Verhandlungstag)

Der etwas ungewöhnliche Verein

Weil Feuerwehrleute bei ihrem Jubiläum mehr als die Stadt Darmstadt wollten, wurden 1994 20 Feuerwehrmänner aktiv.

Echo online: Der Feuerwehrverein hilft, wenn’s mal etwas mehr sein soll

Und das Andere bei so einem Feuerwehrförderverein ist: Man kann so die Feuerwehr unterstützten ohne gleich in die Einsatzabteilung zu gehen – kann ja auch nicht jeder.