Fuchsbuckel-Prozess: Befangenheitsantrag


Beim Fuchsbuckelprozess kam es, wie es am Montag schon angekündigt worden war. Die Verteidigung stellte einen Antrag die Berufsrichter wegen der Besorgnis der Befangenheit abzulehnen. Damit war die Verhandlungsam Donnerstag schneller vorbei als ich erwartet hatte. Ich hatte vermutet, dass wir gegen 13 Uhr oder 15 Uhr erfahren, wie über den Befangenheitsantag entschieden wurde. Aber es kam anders.

Echo online: Fuchsbuckel-Prozess: Kurzer Verhandlungstag

Die Verteidiger lehnten die Richter unter anderem ab, weil sie befürchten, dass die Richter eher ein ergebnisorientiertes und schnelles als ein sorgfältigen Verfahren wollen. Nun, wenn ich so zurückblicke, wie viele Pausen und Unterbrechungen es in dem Verfahren gab, dann kann man nicht sagen, dass da einer besonders auf die Tube drücken würden.

Ich erinnere mich zum Beispiel an die eine Unterbrechung nach einem Antrag der Verteidigung, die bis 14 Uhr gehen sollte. Wir waren also alle wieder nach der recht langen Mittagspause wieder im Saal und da teilte der Richter mit, dass man über den Antrag noch nicht habe entscheiden können. Womit wir nach Hause gehen konnten.

Gutachter im Prozess um den tödlichen Unfall beim „Fuchsbuckel“

Im Landgerichtsprozess um die tödliche Kollision auf dem A5-Parkplatz „Fuchsbuckel“ waren diese Woche zwei Gutachter dran, einmal ein Ingenieur zum Unfall, dann ein Facharzt für Neurologie und Psychiatrie zur Psyche und Schuldfähigkeit des Angeklagten. Allerdings musste der forenische Psychiater dabei auf Akten und das zurückgreifen, was in der Hauptverhandlkung gesat worden war. Denn der Angeklagte hatte sich nicht explorieren lassen.

Echo online: Die Stunde der Gutachter (€)

Echo online: Tiefer Blick in die Psyche (€)

Nicht nur Mord, auch Urkundenfälschung ist angeklagt

Der Prozess um den tödlichen Unfall auf einem Autobahnparkplatz bei Heppenheim geht heute weiter. Da die Anklage eigentlich etwas umfangreicher ist, habe ich mal nachgefragt und was dazu geschrieben.

Echo online: Tod am „Fuchsbuckel“: Anklage wirft 18-jährigem Autoraser nicht nur Mord sondern auch Urkundenfälschung und weiteres vor

„Fuchsbuckel“-Prozess, zweiter Verhandlungstag


Ein junger Mann fährt mit einem Ford Focus mit abgelaufenen Nummerschild über die Autobahn A5. Eine Polizeistreife entdeckt ihn. Er flüchtet wor ihr und rast auf auf den Parkplatz „Fuchsbuckel“ bei Heppenheim in einen Mazda. Ein Junge wird schwer verletzt, seine Mutter getötet. Die Staatsanwaltschaft klagt Mord an, Freitag war der zweite Verhandlungstag:

Echo online: Im Fuchsbuckel-Prozess geht es um die möglichen Suizidabsichten des Angeklagten.

Flucht vor der Autobahnpolizei führt zu tödlicher Kollision


Eine Familie macht Pause auf einem Autobahnparkplatz an der Autobahn A5. Da rast ein grauer Ford Focus Kombi in den blauen Mazda der Düsseldorfer. Der Ford-Fahrer war mit abgelaufenen Nummernschild und ohne Führerschein unterwegs und flüchtete vor der Autobahnpolizei. Sieben Tage vorher war er schonmal ohne Führerschein in seinem Auto mit abgelaufenen Kennzeichen erwischt worden. Seit dieser Woche ist der Prozess vor dem Darmstädter Landgericht, die Staatsanwaltschaft hat Mord angeklagt.

Echo online (€): Prozess gegen Autobahnraser beginnt am Darmstädter Landgericht

Westdeutsche Zeitung: Düsseldorferin stirbt auf Parkplatz bei Heppenheim