Wicki Weißwas zum Ende des Mittelalters

Das Mittelalter endete am 30. April 1453.

Ok, so genau kann man das eigentlich nicht sagen, zumal man das damals ja nicht wusste oder so eingeteilt hatte. Aber an den Tag wurde Byzanz von den Osmanen erobert. Und damit war es mit letzten antiken Großmacht vorbei.

Man könnte das Mittelalter natürlich auch mit um 1450 herum mit Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern oder Columbus’ Entdeckung Amerikas 1492 enden lassen. Aber es ist irgendwie in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, und das kann man sich ja gut merken.

Wicki Weißwas über den ersten Alpinisten, der eine dreiste Fälschung entlarvte

Als erster Alpinist – also Bergsteigen, weil es schön ist und Spaß macht – gilt der Humanist Francesco Petrarca. Am 26. April 1336 beschrieb er in einem Brief, wie er zusammen mit seinem Bruder den Mont Ventoux in der Provence bestieg. Die Beschreibung gilt als kulturhistorischer Moment ab dem sich die Sicht auf die Natur änderte.

Francesco Petrarca entlarvte auch das Privilegium Maius des Hauses Habsburg als eine Fälschung. Weiterlesen

Wicki Weißwas über Yperit

Yperit, Lost, Gelbkreuz und Senfgas sind verschiedene Namen für Bis(2-chlorethyl)sulfid, was als Giftgas eingesetzt werden kann.

Yperit heißt es, weil es zuerst am 2. Juli 1917 in Ypern (Belgien) von den Deutschen als Giftgas eingesetzt wurde.

Lost sind die Anfangsbuchstaben der beiden Chemiker Weiterlesen

Wicki Weißwas: Kaiser Wilhelm II. und Audrey Hepburn

Kaiser Wilhelm II. (1859-1941) dankte im November 1918 ab und floh vom Heereshauptquartier im belgischen Spa gleich in die neutralen Niederlande ins Exil. 1919 erwarb er ein Landhaus mit Park, das Haus Doorn. Er kaufte es einer Wilhelmina Cornelia van Heemstra ab, einer Tante der Schauspielerin Audrey Hepburn (1929-1993).

Bis Wilhelm II. in seinem neuen Heim Hof (oder das was davon übrig war) halten konnte, dauerte es bis zum 15. Mai 1920. Haus Doorn wurde teilweise umgebaut und saniert.

Wicki Weißwas & sein nutzloses Wissen: Eisenbahner erfanden die Zeitzonen

Die Zeitzonen und damit die mitteleuropäische Zeit (MEZ) wurde von Eisenbahnern erfunden. Denn mit der Eisenbahn wurde Reisen so „schnell“, dass das mit den Ortszeiten (12 Uhr ist wenn die Sonne am höchsten steht) und den Fahrplänen nicht mehr klappte. Vor allem, wenn Züge aus verschiedenen Ländern Anschluss haben sollten, aber deren Fahrpläne nach der Ortszeit der jeweiligen Hauptstadt ausgerichtet waren.

zeit.de: Eisenbahner erfanden Europas Zeit – Der kanadische Eisenbahningenieur Sandford Fleming hatte schon 1879 ein weltweites Zeitzonensystem vorgeschlagen. Doch erst 1884 teilte die Internationale Meridiankonferenz in Washington die Erde in 24 noch heute gültige Stundenzonen von je 15 Längengraden auf, deren Zeit sich jeweils um 60 Minuten unterschied.

Am 1. April 1892 legten Baden, Bayern und Württemberg fest, dass die Eisenbahnuhrzeit auch im Rest ihrer Länder die gültige Zeit war. Und am 1. April 1893 kam das ganze Deutsche Reich in die gleiche Zeitzone.