Sieben Tage, sieben Bilder in schwarz-weiß – Tag 5


Bei Facebook geht ein Stöckchen herum und ich bin “getroffen” worden: Sieben Tage, sieben Bilder in schwarz-weiß von meinem täglichen Leben. Keine Leute und keine Erklärung.

Und jeden Tag einen neuen Freund herausfordern. Ich nominiere jemandem mit einem O in seinem Namen (ich bin nicht so der Stöckchenweiterwerfer).

Keinen Winter mehr mit starkem Frost und viel Schnee

Sagte vor zwölf Jahren Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie:

SpOn: Nie wieder Schnee? – „Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben.“

Was hatte ich dann zehn Jahre später, im Winter 2010/2011, bloß immer morgens vom Gehweg geschippt? Und woher kam dieser Eispanzer auf dem Bürgersteig, den ich weghämmern musste?

Andererseits, die Meldung trägt das Datum 1.4.2000 …

Nachtrag, 29.10.2019: Natürlich gibt es einen Klimawandel – man braucht ja nur auf die Pole und die Gletscher zu gucken – und CO2 hat auch was damit zu tun. Weil die drei- und mehratomigen Gase Wärme reflektieren und die zweiatomigen wie N2 und O2 nicht.

Winterwunderland Darmstadt

Schnee, schon wieder. Und so richtig nass und schwer. So schwer, dass es in Garten nebenan das Bäumchen in unseren Hof runterdrückte. Ich stand erstmal im Wald und mein Fahrrad im Gestrüpp. Aber so verschneit wie das war, war es eh besser zu laufen. Darmstadt ist eben keine Schneestadt.

Schnee!

Da es hier tatsächlich schneit, habe ich mal das Schnee-Widget von WordPress.com aktiviert. (Wenn ich es vergesse zu deaktivieren, läuft es bis 4. Januar. Dann ist automatisch Schluss.)

Darmstadt erinnert an die Regeln für den Winterdienst

(Pressemitteilung) Wegen der anhaltenden Winterwitterung und nach einer ganzen Reihe von Anfragen weist die Stadt Darmstadt darauf hin, dass die Schnee- und Eisbeseitigung auf den Gehwegen Sache der Anlieger der jeweiligen Grundstücke ist.

Wunderbar. Nur die Stadt selbst, die scheint sich davon ausnehmen zu können. Oder wie soll ich sonst solche Schilder, wie die im Herrngarten, verstehen:

Die Stadt kann sich im Herrngarten von der Räumpflicht befreien.

Für Normalbürger jedenfalls gilt:

Befestigte und unbefestigte Gehsteige sind zwischen 7 Uhr und 21 Uhr in der meist begangenen Fläche auf einen Meter Breite von Schnee und Eis frei zu halten. Fußsteige mit starkem Verkehr und Fußgängerstraßen müssen auf zwei Meter Breite freigehalten werden.

Und nebenbei bitte mal eben die Quadratur des Kreises:

Salzstreuung darf nur bei Glatteis oder Eisregen erfolgen. Gleiches gilt für andere Streustoffe, die chemische Auftaumittel wie Harnstoffe, Ammonium-Salze, Phosphate oder Stoffe vergleichbarer Art enthalten.

Abstumpfende Streustoffe wie Splitt oder Sand sollten lediglich in den notwendigen Mengen zum Bestreuen von Schneerückständen verwendet werden, da sie sonst die Geh-, Fahrrad- und Überwege sowie die Kanäle verschmutzen.

Aber wenn’s einen hinlegt, haften die Grundstücksanlieger, die im Zweifelsfall mal doch besser Salz und tonneweise Split gestreut hätten. Schon klar.

Schnee!

Hieß es früher “es hat geschneit”, heißt es heutzutage “Schneechaos”.

Ich bekam es heute morgen um 5 Uhr früh mit. Da wachte ich nämlich auf, als der erste Schneeräumer über die Straße schrappte.

Dann habe ich den Schnee weggefegt und das den Tag über dreimal.