Wicki Weißwas: Deutsche Worte in anderen Sprachen

Klar, es gibt deutsche Worte in anderen Sprachen. „Kindergarten“ ist da der Klassiker, den es auch auf Englisch gibt. Nur bei uns heißt diese Einrichtung nun Kindertagesstätte (Kita). Ok, ok, da habe ich etwas übertrieben, es gibt viele Kindergärten, die genau deswegen so heißen, weil es ein historischer Begriff ist.

Aber es gibt viel mehr deutsche Worte in der Welt. Die „kahvipaussi“, ja die Kaffeepause, klingt und ist Finnisch. „le waldsterben“ oder „le kirsch“ (Kirschwasser) ist Französisch, wie auch „Zeitnot„, ein Begriff aus dem Schach. Den gibt es auch auf Russisch. Die Russen kennen auch „buterbrod“ und „fejerwerk“.

„fogsvans“ ist schwedisch für die Fuchsschwanz-Säge und „wallraffa“ bedeutet verdeckt recherchieren, wie eben Günter Wallraff. „bakfis“ ist Backfisch (heranwachsendes Mädchen) und „vekker“ ist Wecker auf Ungarisch.

Übrigens gibt es den „besserwisser(i)“ auch im Finnischen.

Das neue Böllenfalltorstadion kommt 2006 … 2015 … 2016 … zur Saison 2017/2018 … zum Saisonstart 2018/2019

Die Geschichte des neuen Böllenfalltorstadions ist eine Geschichte voller Missverst… äh … voller Termine. Der gestern genannte „Saisonstart 2018/2019“ ist ein Datum von vielen. Eine Internetsuche zeigt, dass mindestens ab 2003 Termine für ein neues Stadion am Böllenfalltor herumgeisterten.

Ein neues Stadion steht im Jahr 2006. Das sagt jedenfalls die Frankfurter Rundschau, die 2012 mal in ihr Archiv guckte:

FR-Online, 12. Mai 2012: Neues Stadion zur WM 2006 – 2003 kündigte Darmstadts damaliger OB an, ein brandneues Stadion mit 17.000 Plätzen werde zur WM-Vorbereitung fertig sein – er meinte die WM in Deutschland.

Ok, das sollte man jetzt mal nicht so ernst nehmen, der SV 98 spielte damals nicht mal in der zweiten Liga. Ernst wird es also erst mit den ganzen Aufstiegen und so wurde 2013 erklärt:
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Was so an Arbeit dahintersteckt

Es steckt ja immer mehr Arbeit dahinter als man sieht. Hier mal ein Text, dem man etwas Recherche beim Lesen ja auch nicht so eben ansieht. Ich habe mal gelb markiert, was ich außerhalb des Termins zusammensuchte.

Mein Artikel vom FDP-Neujahrsempfang am Dienstag (9.2.2016). Gelb marktiert ist das nach- und gegenrecherchierte. (Da das Echo eine Paywall hat, ist der Text unscharf.)

Beim FDP-Neujahrsempfang (Echo online: „Fünf Jahre Stillstand sind genug“) habe ich zum Beispiel noch in die von Leif Blum erwähnte Bürgerumfrage geguckt und die Zahlen rausgesucht. Und zu der Landesgartenschau 2014 in Gießen (Darmstadt bewirbt sich für 2022) habe ich auch erstmal suchen müssen. Allerdings fand ich nichts richtiges zum Gießener Defizit außer den Zahlen, die von der Stadt Gießen selbst kommen.

FTL – Nur noch Fiction

Ok, das wird jetzt etwas nerdig: Mit der Entdeckung bzw. der Bestätigung der Gravitationswellen und dass diese sich mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten, bleibt von der FTL-Kommunikation in den Science-Fiction-Romanen der „Honor Harrington“-Reihe nur noch die Fiction.

In den Büchern ist die Gravitation schneller als Licht und somit kann man mit speziellen Geräten in Echtzeit über große Distanzen im Weltkaum kommunizieren.

Der „straffe Zeitplan“ beim Nordbad: Demzufolge wird seit März 2015 gebaut

Gestern ging es ja hoch her ums Böllenfalltorstadion. Echo: Enger Zeitplan für Neubau am Böllenfalltor vs. Stadt: „Konstruierte Berichterstattung“. Vor allem weist der OB darauf hin, dass alle Beteiligten den Stadionumbau „bis Saisonstart 2018/19 schaffen wollen“.

Den Willen glaube ich gerne, aber man hat ja mit dem neuen Nordbad ein anderes Projekt, das zeigt, wie Wille und Wirklichkeit auseinandergehen.

Ein neues Nordbad steht mindestens seit 2008 an. Da gab es ein Gutachten, das von einem „außerordentlich maroden baulichen und technischen Zustand“ sprach.
2010 wurde dann diskutiert, ein neues Nordbad zu bauen, in dem auch eine Spaßkomponente sein sollte.

FR-Online, 1. Juli 2010: Spaß statt nur Bewegung – Ein modernes Schwimmzentrum soll das marode Nordbad im Bürgerpark ersetzen. 18 Millionen Euro will die Stadt investieren.

Das mit den 18 Millionen Euro wurde dann deutlich weniger, weil man mehr auf Schwimm- als auf Spaßbad Wert legt. Und Darmstadt auch kein Geld hatte. Aber dann sollten die 13 Millionen Euro nicht reichen …
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Star-Orakel bei GMX

Es gibt mal wieder eine Aufzählung künftiger Stars. Damit das auch in einem Jahr mal geprüft wird, tippe ich mal die GMX-Vorhersagen (bzw. die der Agentur, die das geschrieben hat) ab.

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Wicki Weißwas zu Montesquieu

Heute starb 1755 die Gewaltenteilung, naja, der Mann der das Prinzip postulierte, dass Richter, Gesetzgeber und Regierung nicht ein und diesselben sein sollten. Das war der Baron de Montesquieu (1689-1755).

Montesquieus Buch zur Gewaltenteilung heißt Vom Geist der Gesetze.

In der Schule klang Gewaltenteilung immer kompliziert, weil man da gleich klugscheißend mit Fremdwörtern um sich werfen konnte und dann von Exekutive (Regierung, Verwaltung, Polizei, Armee), Judikative (Gerichte) und Legislative (Parlamente, die Gesetze beschließen) sprach.

„DREIst“ in Bessungen gezeichnet

Bilder, Fotos und Illustrationen fallen ja nicht einfach so aus der Cloud, sie werden von Menschen gestaltet. Ende Januar war ich auf der „Illustre Gestalten“-Ausstellung in der Centralstation, Illustratoren aus Darmstadt und der Umgebung stellen dort einmal im Jahr sich vor und ihre Arbeiten aus. Da traf ich auf Martina Hillemann aus Bessungen, die das jetzt erschienene Kartenspiel „DREIst“ illustriert hat. Und die unter anderem auch Bücher und Kalender illustriert hat.

Echo online: Mit Waschbären und Wortwitz

Ein Hinweis: Mit solchen Arbeiten kann man gut Weiterlesen →

Nichts hält so lange wie ein Provisorium – Klappacher Straße

Die Klappacher Straße in Richtung Süden. Rechts das Querparken, links Längsparken – und der Angebotsstreifen für Fahrräder ist verschwunden.

Dieses Jahr haben die Senkrechtparkplätze in der Klappacher Straße zwischen Karlstraße und Wittmannstraße Jubiläum, sie werden zehn Jahre alt. Sie wurden provisorisch eingerichtet, während der Sitz der Schader-Stiftung an der Ecke Karl- und Goethestraße gebaut wurde. Wo nebenbei auch ein „wilder Parkplatz“ verschwand.

Aber die Stelle (59 verschiedene Unfälle in knapp zehn Jahren) ist kein Weiterlesen →