Stadtteilforum jetzt auch in Eberstadt

Bürgerbeteiligung war eines der Schlagworte im Kommunalwahlkampf 2011. Unter anderem wurden Stadtteilforen gefordert, deren Einrichtung die grün-schwarze Koalition auch im Koalitionsvertrag festschrieb: „Wir werden Quartiersforen/Stadtteilforen als Beteiligungsgremien initiieren, sofern noch nicht vorhanden.“

2012 wurde die neue Bürgerbeauftrage eingestellt, die dann den Auftrag bekam ein gesamtstädtisches Konzept für Stadtteilforen mit bürgerschaftlicher Beteiligung aufzustellen.

2015 ging es mit Stadtteilforen dann in Arheilgen los, jetzt war am 15. Februar das erste in Eberstadt.

Im Mai 2011 sagte mir der frisch gewählte Oberbürgermeister Jochen Partsch Weiterlesen →

Darmstadt, Düsseldorf und Cornelia Zuschke

Gestern bekam RP-Online bestimmt ein paar Klicks mehr: Baudezernentin von Darmstadt bald in Düsseldorf?

Was mich ja am meisten ärgert ist, dass meine Google Alerts da nicht angeschlagen haben, denn der Artikel ist vom 13. Februar 2016.

Echo online: Falsche Gerüchte um Cornelia Zuschke – Kein Wechsel von Darmstadt nach Düsseldorf

RP-Online: Aufregung in Darmstadt um Baudezernentin

Ok, das die Pressemitteilungen dazu. Die SPD hatte den RP-Online-Artikel entdeckt und machte den Aufschlag: Weiterlesen →

„Das Recht kann sich nicht der Innenarchitektur unterordnen.“

Vor Gericht gibt es ja immer wieder Episoden, die schaffen es nicht in einen Artikel, weil dafür am Ende kein Platz ist. Gestern aber kam zur Sache nichts bei den Prozessbeobachtern an, da die Öffentlichkeit ausgeschlossen worden war. Wir sollten – damit die Tarnung nicht auffliegt – einen verdeckten Ermittler nicht sehen, den aber einer der Angeklagten getroffen hat.

Jedenfalls eine Gelegenheit für die Dinge, die sonst unter den Tisch fallen, so schöne Sätze wie „Das Recht kann sich nicht der Innenarchitektur unterordnen.“ Die Tische im Saal sind fest montiert, so dass es Probleme gab, sich so hinzusetzen, dass man gut auf die Leinwand gucken konnte.

Echo online: Holperiger Verhandlungstag im Prozess um Drogenhandel in Eberstadt

Wicki Weißwie tief die Hölle ist

Bevor ich erzähle, wie tief es bis zur Unterwelt ist, hole ich aber etwas aus, denn bis zum Tartaros ist es eine lange Reise.

Die Unterwelt der griechischen Mythologie ist erstmal der Hades, und so heißt auch der Gott, der dort das Sagen hat. Der Fluss Styx trennt die Ober- von der Unterwelt, der Fährmann, der die Toten über den Fluss bringt ist Charon.

Andere Flüsse der Unterwelt heißen Kokytos („Fluss des Wehklagens“), Pyriphlegethon („feuerbrennend“) und Lethes („Fluss des Vergessens“) sowie der Acheron („Fluss des Stöhnens“), der den Acherusischen See bildet.

Unter dem Hades liegt dann noch der Tartaros, der Strafort der Unterwelt.Er liegt so irre tief, Weiterlesen →

Heringsessen der Weiterstädter CDU

„Die Kooperation zwischen SPD und ALW existiert de facto im Stadtparlament nicht mehr“, sagte der Weiterstädter CDU-Spitzenkandidat Lutz Köhler am Freitag (12.) in Gräfenhausen. Köhler blickte dabei auf Entscheidungen, die die SPD-Fraktion in den vergangenen zwei Jahren zusammen mit der CDU-Fraktion und nicht mit der ALW getroffen hatte. Beispielsweise das kommunale Investitionsprogramm im aktuellen Haushalt, den Abbau der Toilette am Marktlatz oder den Bau des Bürgerhaus‘ Braunshardt zu verschieben.

Beim traditionellen CDU-Heringsessen im SKG-Vereinsheim blickte Lutz Köhler auf die Kommunalwahl. Die Union ist in Weiterstadt seit 2011 in der Opposition. „Die SPD hat Weiterlesen →

Das Ende für die Geldwäscher

SpOn: EZB-Rat will offenbar 500-Euro-Schein abschaffen – Hintergrund der Pläne ist die Diskussion über eine Einschränkung von Bargeldzahlungen, um Korruption und Geldwäsche aber auch die Terrorfinanzierung zu bekämpfen.

Am besten wird auch noch der 200-Euro-Schein abgeschafft, dann platzen die ganzen illegalen Bargeldgeschäfte schlicht durch ihr Volumen. Wenn diese Gaunern mit fünf Geldkoffern statt einem herumlaufen müssen, fallen die nämlich sofort auf auf. Und fünfmal so oft laufen, bzw. fünf Kofferträger mehr bezahlen, da fehlt den Bossen die Zeit und das Geld.

Kritischer Blick auf die Lichtwiesenbahn

Die Lichtwiesenbahn hat nicht nur Freunde, Sonntag schauten sich Bürger die Trasse kritisch an.

Echo online: Trassenkritiker melden sich zu Wort – Kaum zahlende Fahrgäste, Stückwerk und ein unverhältnismäßiger Aufwand waren am Sonntag die Kritikpunkte bei einem Spaziergang über die Trasse der geplanten Lichtwiesenbahn.

Einige Teilnehmer vermissten bei der Lichtwiesenbahn dass diese eine größere Planung über das Quartier hinaus mit dem Umland eingebunden werden müsste. Allerdings plant der momentane Darmstädter Verkehrsentwicklungsplan (aus dem Jahr 2006) noch mit der ab 2011 – wegen der grün-schwarzen Koalitionsvereinbarung – obsolet gewordenen Nordostumgehung. Ein neuer Verkehrsentwicklungsplan ist Teil des „Masterplans 2030“, dessen Planungsprozess Anfang Februar gestartet wurde.

Im Verkehrsentwicklungsplan von 2006 steht die Trasse nicht ausdrücklich drin. Es wird der Bahn-Haltepunkt TU-Lichtwiese erwähnt, damit ist aber der Haltepunkt der Odenwaldbahn gemeint. Oder Fahrradabstellanlagen. Oder mehr Busse zur Lichtwiese. Bei der Bestandsanalyse taucht der Bereich Böllenfalltor bis Lichtwiese in einer Aufzählung zwar als nicht ausreichend erschlossen auf; wird zusammen mit anderen Quartieren wie Bürgerparkviertel, Edelsteinviertel, Teile der Weststadt oder Eberstadt West aufgezählt.

Die Trasse der Lichtwiesenbahn soll inzwischen rund 16 Millionen Euro kosten. Weiterlesen →

Tortenschlacht: Darmstädter halten neues Rathaus für „nicht wichtig“

Die Stadt Darmstadt befragt regelmäßig die Bürger. Die jüngste „Bürgerumfrage zur Lebensqualität in der Wissenschaftsstadt Darmstadt“ war 2015. 9655 Fragebögen wurden im Frühjahr verschickt, 3429 kamen zurück, vorgestellt wurden die Ergebnisse im November 2015. Unter anderem konnten sie sieben Projekte bewerten.

Die Ultrakurzfassung:

Ok etwas hektisch, dann lieber so:

Die Projekte sind (so formuliert stehen sie in der Tabelle der Stadt): Umbau des Merck-Stadions am Böllenfalltor, Entwicklung der Konversionsflächen (Kasernengelände), Bau eines zentralen und bürgerfreundlichen Rathauses, Bau eines Schwimmzentrums (Nordbad), Bewerbung der Mathildenhöhe zum Weltkulturerbe, Abkopplung des Darmbachs vom Kanalnetz und Sanierung der Berufsschulzentren.

Die Bürger konnten die Projekte mit „sehr wichtig“, „wichtig“, „unwichtig“ und „weiß ich nicht“ bewerten.

Gut, ein Balkendiagramm gibt zwar einen Überblick, aber besser finde ich hier dann doch die einzelnen Tortendiagramme.
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