Bielefeldtag

Ich war am 19. Mai 2014 ja zum Arbeiten bei einer Podiumsdiskussion beim DGB in Darmstadt. Als der Termin (es ging um die Griechenlandkrise) im Februar gemacht worden war, hatte keiner an den SV 98 und die Relegation gedacht.

Und so viele saßen dann im Publikum:Auf einem Karoblock steht die mit schwarzem Kugelschreiber geschriebene Ziffer 3, die zudem eingekreist ist.

Autobahnbau am Darmstädter Kreuz kommt voran

Die Autobahnbrücke über die A5 beim Darmstädter Kreuz wird neu gebaut. Bei der Brücke durfte man 2015 online abstimmen, ob sie rot, blau oder grün werden soll. Und dann machten Fans aus der harmlosen Frage eine Entscheidung zwischen SGE und Lilien …

(€) Echo online:Spannende Stunden an der Großbaustelle der A5 am Darmstädter Kreuz

„Fußball ist anders“-Festival mit Musik, Literatur und Filmen

Das „Fußball ist anders“-Programm in Kurzform. Die Stadionführungen für Sonntag (20.) sind leider ausgebucht.

„Fußball sind nicht nur die 90 Minuten“, sagt die Fan- und Förderabteilung des SV Darmstadt 1898. Und hat – mit Blick auf eine Aktion des FC St. Pauli – für dieses Wochenende ein Festival mit Musik, Literatur, Diskussion und Filmen rund um Fußball organisiert.

Echo online: Musik, Literatur, Debatten und Filme

Als man die Idee aufgriff, habe einem keiner gesagt, Weiterlesen

Förderverein Liberale Synagoge startet ins Erinnerungsarbeitsjahr 2016

(PM FLS) Der Förderverein Liberale Synagoge (FLS) hat 2016 zwei zentrale Projekte: Das 140 Jahre Liberale Synagoge-Jubiläum und das Karl Heß-Projekt. Karl Heß war Vorsitzender des SV 98, musste aber vor den Nazis nach Frankreich und später nach Brasilien fliehen.

Der FLS wird das ganze Jahr über mit Veranstaltungen an den runden Geburtstag der Liberalen Synagoge erinnern – das Jüdische Gotteshaus feiert 2016 seinen 140. Geburtstag.
Die Liberale Synagoge, ein eindrucksvoll-prachtvoller Sakral- und Monumentalbau von 24 Metern Höhe, der die Dächer Darmstadts überragte, war am 23. Februar 1876, vor genau 140 Jahren, im Beisein der versammelten Stadt und großherzoglichen Landesprominenz eröffnet worden. Erbaut wurde sie durch den Stadtbaumeister Eduard Köhler, vor allem von dessen Assistenten Stephan Braden. „Diese Liberale Synagoge war, wie es damals hieß, eine ‚Zierde unserer Stadt‘, gehörte bis zur Zerstörung im November 1938 während der Darmstädter Novemberpogrome zu den bedeutenden Wahrzeichen unserer Stadt“, erklärt der Vorsitzende des Fördervereins Liberale Synagoge, Martin Frenzel.

Zum 140. Geburtstag am Dienstag 23. Februar, 14.30 Uhr, wird der Förderverein Liberale Synagoge gleich in zweifacher Weise an die Geschichte des verschwundenen, heute vergessenen Gotteshauses an der Friedrich-/Fuchsstr. erinnern: Zum einen wird es – wie jedes Jahr seit Gründung des Vereins im Januar 2011 – einen kostenlosen Spezial-Rundgang „140 Jahre Liberale Synagoge Darmstadt. Auf den Spuren des Jüdischen Darmstadts und eines NS-Verbrechens“ in der Gedenkstätte Liberale Synagoge Klinikumsgelände geben.

Am gleichen Tag wird es abends um 19.30 Uhr einen Bildvortrag des Fördervereins Liberale Synagoge im Rüdiger Breuer-Saal der Jüdischen Gemeinde (Wilhelm-Glässing-Str.) geben: Dort erinnert der Historiker und Buchautor Martin Frenzel an das Gotteshaus. Titel des Vortrags: „Eine Zierde unserer Stadt. 140 Jahre Liberale Synagoge (1876 – 1938 – 2003)“. Der Vortrag schlägt einen Bogen von der Einweihung vor 140 Jahren 1876 durch den Großherzoglichen Rabbiner Dr. Julius Landsberger über die Schändung und Zerstörung des Sakralbaus während der NS-Novemberpogrome 1938 bis zur scheinbar wundersamen Wiederkehr der Fragmente des Gotteshauses im Oktober 2003, vor dreizehn Jahren. Weiterlesen

Eins, zwei, drei. Fertig.

In der Regel zähle ich ja die Teilnehmer auf einer Veranstaltung durch und schreibe die auch in den Artikel. Am 19. Mai 2014 hatte ich das dann mal gelassen. Denn ich hatte die Gäste (mit mir aber ohne Podium) auf einen Blick durchgezählt:

Eins, zwei drei. Fertig. Mehr kamen an dem Abend nicht zum DGB.

Ja, damit hatte keiner gerechnet. Am 19. Mai war das zweite Relegationsspiel zwischen SV 98 und Arminia Bielefeld. Da konnte natürlich der DGB nicht wissen, als er im Januar die Veranstaltung geplant hatte.

Die Fußball-WM hat man ja auf dem Schirm, aber wie eine Ligatabelle aussieht, kann ja keiner ernsthalt vorhersagen.