Neue Musik und das alte Gehirn

Früher wusste ich was in den Hitparaden läuft. Heute weiß ich das nicht mehr, aber es stört mich nicht. Vermutlich gibt es sowas wie Hitparaden auch gar nicht mehr und ich habe es nichteinmal bemerkt.

Und dann tue ich mich mit den neuen Songs schwer, die finde ich selten gut. Neue Lieder, bei denen das anders ist, nehme ich nur alle zwei oder drei Jahre wahr. Nur bin ich mit diesem Musikgeschmack nicht alleine (in meiner Altersgruppe).

Der welt.de-Artikel „Wieso wir irgendwann aufhören, neue Musik zu hören“ gibt Hinweise, warum das so ist.

Je unbekannter ein Song ist, desto anstrengender ist es für uns, ein neues Muster zu katalogisieren und je älter wir werden, desto weniger Lust hat das Gehirn darauf.

Und wenn einem doch ein neuer Song gefällt? Dann liegt das nur daran, dass das Gehirn in dem ein bekanntes Muster entdeckt hat.

Parken für drei Euro am Tag in Darmstadt

Man sieht in der oberen Bildhälfte ein P-Schild an einer Ziegelmauer. Unter dem P (für Parkplatz) steht drei Euro pro Tag. Darunter ist die ganze Zeppelinhalle mit Blick auf die Ecke an der das P hängt.

Parken für 3 Euro pro Tag in der Landwehrstraße 52 in Darmstadt.

Man kann sein Auto in Darmstadt auch günstig in ein Parkhaus stellen. Für drei Euro pro Tag. Ok, nicht in der Innenstadt, 550 Meter von einer Bushaltestelle und 1100 Meter vom Luisenplatz entfernt: In der Landwehrstraße 52 gegenüber vom Schenck-Industriepark.

Das Parkhaus ist in einer ehemaligen Zeppelinhalle, die nach dem Ersten Weltkrieg in Allenstein in Ostpreußen ab- und 1923 in Darmstadt wieder aufgebaut wurde. Wobei der damalige Architekt Jan Hubert Pinand die Fassade veränderte.

Wer sich wundert, dass in so eine Halle ein Luftschifft passte, liegt richtig. Sie wurde niedriger und schmaler wiederaufgebaut, weil Deutschland damals ja keine Luftschiffe haben durfte.

Ursprünglich standen dort zwei solche Hallen in denen Eisenbahnen repariert wurden, aber eine brannte 1977 ab (an den Brand kann ich mich auch noch erinnern), die andere wurde ein Lager, das Parkhaus wurde 1999 in das Gebäude eingebaut.

Spieleabend „American Heiner“

Einen Spieleabend zur Ausstellung „American Heiner“ gibt es am 1. Juni, 17-19.30 Uhr, im Hessischen Landesmuseum Darmstadt. Der HLMD-Kooperationspartner „Spielekreis Darmstadt“ bringt unter anderem „Lewis & Clark“ (das war eine damalige Expedition, bei der auch nach noch lebenden Mastodons geguckt wurde) und „Paleo“ mit. Allerdings muss man sich anmelden unter: https://www.hlmd.de/neuigkeiten/detail/news/komm-vorbei-und-spiel-mit.html

Merck vergibt Wissenschaftspreis an den US-Chemiker John F. Hartwig

Einer der Wissenschaftspreise den die Darmstädter Merck KGaA vergibt, ist die „Emanuel Merck Vorlesung“. Vor einigen Jahren hatte das Unternehmen mit der Ehrung der Chemikerinnen Frances Arnold (2013) und Jennifer Doubna (2018) den richtigen Riecher gehabt. Denn Frances Arnold bekam dann 2018 den Nobelpreis für Chemie; und Jennifer Doubna wurde zwei Jahren später, also 2020, Chemie-Nobelpreisträgerin.

Nun ging der Wissenschaftspreis an den US-Chemiker John F. Hartwig. Mal sehen, ob und wann er einen Nobelpreis bekommt.

t-online (dpa): Merck zeichnet US-Chemiker für Syntheseforschung aus

Und warum heißt das „Emanuel Merck Vorlesung“? Weil die Preisträger an der TU Darmstadt auch eine Vorlesungen halten. Emanuel Merck (1794-1855) war derjenige, der in den 1820er Jahren zusätzlich zu der Apotheke, die die Familie seit 1668 in Darmstadt hatte, das chemische Unternehmen Merck aufbaute.

Und zur Sicherheit: Hier geht es um Merck in Darmstadt und nicht um Merck in den USA (was zwar ein Ableger aber seit 1917 ein eigenständiges Unternehmen ist)

Merck präsentiert das Schullabor „Curiosity Cube“

Ein roter, an einer Seite offenern Container steht bei Merck in Darmstadt, im Hintergrund sieht man den Pützerbau, vorne rechts steht dekorativ ein großes M in der merck-eigenen Schriftart.

Bei Merck in Darmstadt steht bis auf weiteres das neue Schülerlabor „Curiosity Cube“. Das Labor in einem ehemaligen Schiffscontainer ist eine Merck-Entwicklung.

(€) Echo online: Europapremiere bei Merck für "Curiosity Cube"

Schulen können sich auf www.thecuriositycube.com und unter der Mail-Adresse curiositycube@merckgroup.com für das Schullabor anmelden.Drei kleine rote Spiezeug-Container stehen auf einem Tisch, dahinter steht ein echter Container, auf dem "Neugier" steht und in dem ein Merck-Schullabor drin ist.

Bielefeldtag

Ich war am 19. Mai 2014 ja zum Arbeiten bei einer Podiumsdiskussion beim DGB in Darmstadt. Als der Termin (es ging um die Griechenlandkrise) im Februar gemacht worden war, hatte keiner an den SV 98 und die Relegation gedacht.

Und so viele saßen dann im Publikum:Auf einem Karoblock steht die mit schwarzem Kugelschreiber geschriebene Ziffer 3, die zudem eingekreist ist.