Geflaggt für Klaus Heierhoff

Europa-, Deutschland-, Hessen- und Darmstadt-Flagge.

Wenn Bürger geehrt werden, wird im Magistratssaal geflaggt. Am Freitag hat Oberbürgermeister Jochen Partsch hat Klaus Heierhoff für sein langjähriges soziales und gesellschaftliches Engagement in zahlreichen Bereichen und Institutionen mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet

Der Darmstädter Magistratssaal mit Flaggen.

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Tierquälerei vor dem Amtsgericht

Echo online: Prozess wegen Tierquälerei eingestellt

Da es eine Geldauflage nach § 154a StGB gab, ist die Angeklagte nicht verurteilt worden. Fürs Schreiben finde ich das immer etwas unglücklich, weil das Gericht dann ja kein Urteil verkündet und auch keinen Sachverhalt aus den Beweismitteln herausdestilliert. Da steht dann gerne die eine Version und die andere Variante im Raum.

„Die Totengräber der Kommunalpolitik“

Auf der Feier zu 25 Jahre Stadtrechte für Weiterstadt sprach auch der ehemalige Landrat Hans-Joachim Klein, während dessen Amtszeit Weiterstadt auch offiziell zur Stadt wurde.

Er lobte in seinem Grußwort die konstruktive Kommunalpolitik vor Ort. „Die Stadtverordnetenversammlung von Weiterstadt bewegt was“, sagte er. Aber dann kritisierte er die Gemeindevertretung in Mühltal. „Da ist das anders“, sagte er und blickt auf Geschäftsordnungsdebatten. „Das sind die Totengräber der Kommunalpolitik.“

Ich weiß jetzt aber nichtinwieweit da die Parteipolitik mit reinspielte. In Weiterstadt regiert die SPD mit den Freien Wählern, es gibt einen SPD-Bürgermeister und der Landrat a.D. ist ja auch in der SPD.

Die Regelung wann das Land Hessen eine Kommune zur „Stadt“ machen kann, ist allerdings schwammig. Im § 13 der Hessischen Gemeindeordnung steht: „Die Landesregierung kann die Bezeichnung Stadt an Gemeinden verleihen, die nach Einwohnerzahl, Siedlungsform und Wirtschaftsverhältnissen städtisches Gepräge tragen.“

Süße Paella

Showkoch Micha Messermann kocht Paella im Darmstädter Hof in Weiterstadt.

Eigentlich hatte ich ja gedacht, dass der Koch mir fürs ECHO das Rezept der Paella gibt, die er am Samstag live kochte, aber dann wurde es eine „Süße Paella“:

Echo online: Alles in einer Pfanne

Student der TU-Darmstadt muss wegen Täuschungsversuchs 1500 Euro Geldauflage zahlen

Justizia im Sommer auf dem Darmstädter Justizzentrum am Mathildenplatz.

Das war so ein typischer Fall fürs Amtsgericht. Ein Student wollte vor einer Klausur an die Fragen kommen. Dazu hatte ein Drogenabhängiger versucht, die Klausur zu stehlen (und war dafür auch zu vier Monaten auf Bewährung verurteilt worden).

Für die Staatsanwaltschaft war der Student der Anstifter zu der Tat und klagte deswegen Anstiftung zum Diebstahl an.

Echo online: TU-Student wollte vorab Blick auf Klausuraufgaben werfen

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Mal was neues für mich: Prozess im Alten Darmstädter Landgericht

Das Alte Landgericht am Darmstädter Mathildenplatz.

Heute (und gestern) war ich mal im Alten Landgericht. Das Gebäude aus dem 19. Jahrhundert ist ja ein schönes Fotomotiv, aber die meisten Prozesse bei denen ich bin, sind Strafverfahren und die sind im Neubau (der wäre auf der linken Seite, ist aber nicht im Bild).

Westdeutsche Zeitung (via dpa): Gericht weist Klage zurück – Kein EM-Doppelstart von Pflieger

Das war ein Zivilverfahren, der Athlet klagte gegen den Deutschen Leichtathletikverband (DLV), der ja in Darmstadt seinen Sitz hat. Die mündliche Verhandlung war gestern – im Büro des Richters. Er in Robe hinter seinem Schreibtisch, die Anwälte (auch in Roben) und ich (es war ja eine öffentliche Verhandlung) auf Stühlen davor. Das war für mich ganz neu, bei andereren Verfahren sitzt man in einem Gerichtssaal mit eigenem Zuschauerraum. In der Regel kommen bei solchen Zivilverfahren auch nur die Anwälte und vielleicht ihre Mandanten. Vieles wird auch schriftlich erledigt.

Die Verkündung war dann heute auch im Büro. Diesmal war nur noch ich da, die Anwälte bekommen das Urteil mit der Post.

Schwierige Busverbindung zwischen Erzhausen und Schneppenhausen

Ein Leser hat sich über die unzuverlässige S-Bahn aus Frankfurt und den nur einmal die Stunde bestehenden Anschluss nach Schneppenhausen beschwert.

Denn die S3 kommt regelmäßig so spät aus Frankfurt in Erzhausen an, dass der Bus nach Schneppenhausen trotz sieben Minuten Puffer dann weg ist. Und auf die S-Bahn warten geht nicht so ohne weiteres, denn der Bus ist Teil des guten Bustaktes in der Weiterstädter Kernstadt. Zudem fährt er ab Darmstadt Luisenplatz als KU-Bus zur TU-Lichtwiese.

Echo online: Die Vertaktung von S-Bahn und Buslinie 5515 in Erzhausen ist knapp

Das Verhältnis zwischen Wissenschaft, Medien und Politik

Um Populismus und „Fake News“ ging es neulich in der Schader-Stiftung.

Es ist gar nicht so einfach auf Populismus und „Alternative Fakten“ zu reagieren, ist mein Fazit aus einem Podiumsgespräch bei der Schader-Stiftung. Beispielsweise sind Pseudonyme im Netz manchmal auch (überlebens)wichtig und dann gibt es ja auch noch die Meinungsfreiheit.

Und auch wenn sich Publikum und die Menschen auf dem Podium – Sylke Gruhnwald („Republik“), Prof. Dr. Andrea Rapp (Literaturwissenschaftlerin), Volker Stollorz (Science Media Center Köln), Karin Wolff (CDU-Landtagsabgeordnete und ehemalige Hessische Kultusministerin) und Moderator Prof. Dr. Jens Steffek, (Politikwissenschaftler an der TU) – einig waren, so vermute ich, dass der Grat zwischen Fakten und Fiktion sehr schmal ist, ich sage nur „Homöopathie„.