Parkhäuser in Darmstadt getestet

Eines der günstigsten Parkhäuser in Darmstadt. Das Parkhaus in der Landwehrstraße gegenüber dem Schenck Industriepark.

Der ACE hat Parkhäuser getestet. Auffällig fanden die Tester, dass es in Darmstadt so viele Q-Park-Parkhäuser gibt. Das sei in keiner anderen hessischen Kommune so. Tja, da konnte man als alter Darmstädter etwas aufklären. Die Parkhäuser gehörten mal dem Baulöwen Mengler und der hatte sie 2002 alle an Q-Park verkauft.

Auch gestestet wurde das Parkhaus in der Landwehrstraße gegenüber vom Schenck-Industriepark. Das Weiterlesen

Ein Todschlag, drei Einlassungen, zwei Protestaktionen

Vor einem Jahr und zwei Tagen wurde im Faulbruch bei Münster im Landkreis Darmstadt-Dieburg eine Frauenleiche gefunden. Der mögliche Täter war schon festgenommen worden. Gestern wurde der Mann nun wegen Totschlag zu zwölf Jahren Haft verurteilt.

Echo online: Totschlag, zwölf Jahre Haft

So. Und jetzt erwähne ich noch, dass der Angeklagte Kurde war und es während des Prozesses zwei Protestaktionen gab. Nein, natürlich nicht von AfD & Co., die Getötete war doch auch eine Kurdin. Nein, kurdische Frauengruppen hatten zweimal gegen die patriachialischen Strukturen protestiert, die Männer immer davonkommenlassen würden.

Und so wird es nächste Woche auch laufen. Dann ist ein Mord in einer Offenbacher Kneipe angeklagt. Da wird auch keiner blaue Fahnen mit roten Haken vorm Gericht schwenken. Der Täter stammt aus Bosnien-Herzegowina und das Opfer war aus Serbien.

Vom Bohren und Nachbohren beim Turmbau im Gräfenhäuser Ohlystift

Der Turmbau im Ohlystift in Gräfenhausen ist saniert, aber jetzt ist der Keller so sehr isoliert, dass es dort schimmelt. Eine Idee ist, Löcher für eine Lüftung zu bohren.

Der Turmbau in Gräfenhausen ist seit seiner Sanierung das Heimatmuseum der Stadt, es wird ehrenamtlich vom Heimatverein Gräfenhausen und Schneppenhausen betreut. Aber seit der Sanierung ist der Keller so luftdicht, dass es dort muffig riecht und ins Treppenhaus hochzieht.

Im September 2017 hatte die Stadt Maßnahmen angekündigt, nun habe ich mal nachgefragt, inwieweit die umgesetzt werden oder wurden.

Echo online: Feuchter Keller sorgt für muffige Luft

Dritte Einlassung, nun ein Geständnis

Erneute Überraschung beim Indizienprozess um den Tod einer Frankfurterin, deren Leichnam vor bald einem Jahr im Wald bei Münster (Hessen) gefunden worden war. Hatte der Angeklagte vor zwei Wochen im Darmstädter Landgericht seine Ehefrau als Täterin beschuldigt, räumte er gestern nun ein, die Frankfurterin erwürgt zu haben.

Echo online: Neuerliche Wende im Totschlagsprozess

Und dann ist da noch die Einlassung vom ersten Verhandlungstag, da hatte der Angeklagte erklärt, die Frau wieder zuhause abgesetzt zu haben.

Kochen und Dreharbeiten auf dem Filmfest Weiterstadt

Was ist das wichtigste beim Weiterstädter Filmfest?

Essen und Getränke für die Besucher.

Denn die Einnahmen aus diesem Catering tragen deutlich zur Filmfestfinanzierung bei. Daher habe ich am Filmfestsamstag bei den Köchen am Veggie-Stand vorbeigeschaut. Und nebenbei drehte Filmemacher Manuel Francescon einen der sehr selten gewordenen Super-8-Filme.

Echo online: Hinter den Kulissen des Weiterstädter Filmfests

Garten- und Genussfest im Schlosspark Braunshardt

„Wann erscheint denn der Artikel?“, fragte mich am Samstag ein Aussteller auf dem „Garten- und Genussfest“ im Schlosspark Braunshardt. „Montag“, sagte ich. „Dann ist das zu spät“, fand er. Ja, aus seiner Sicht, denn der Artikel wird nicht mehr auf die Veranstaltung hinweisen können.

Nein, wenn der Artikel so geplant war, wie er dann erschien. Denn ich habe ja mit Besuchern gesprochen, wie sie die Veranstaltung finden. Das geht erst vor Ort. Und die Besucher hatten eine entscheidende Sache bei dem „Garten- und Genussfest“ vermisst …

Echo online – Zuwenig Pflanzen beim „Garten- und Genussfest“

Nachdem der Artikel erschienen war, rief mich eine Leserin an, die fand, dass der Artikel viel zu nett sei. Auch sie hatte die Gartenthemen vermisst, fand die Getränke zu teuer und hätte sich Sitzgelegenheiten gewünscht.

Zwölf Jahre Haft nach acht Jahren auf der Flucht

OP-Online (dpa): Zwölf Jahre Haft nach Mordversuch in Offenbach

Die Verletzungen stammten nach dem rechtsmedizinischen Gutachten von einem großen Messer, beispielweise einer Machete, da auch Knochen gebrochen waren. Der Angeklagte hatte von einem Klappmesser gesprochen und erklärt, vorher insgesamt etwa einen Liter Wodka und Whiskey getrunken zu haben.

Dazu sagte selbst die Verteidigerin: „Im Rahmen einer Einlassung wird das Tatwerkzeug immer kleiner und die getrunkene Alkoholmenge immer größer.“

Und der Rechtsmediziner, der ausgerechnet hatte, dass der Angeklagte auf 2,8 bis 4,4 Promille gehabt haben muss, sagte: „Diese Trinkmenge kriegen sie eigentlich nur als Schwerstalkoholiker rein.“ Der Alkohol spielte auch keine große Rolle beim Urteil.

Der Angeklagte war nach der Tat im Jahr 2009 geflohen und Ende 2017 bei der Einreise nach Deutschland festgenommen worden.

Nach neun Jahren wegen Mordversuchs vor Gericht

Fast tödlich hätte am 1. Mai 2009 ein Konzertbesuch in Offenbach für einen heute 40 Jahre alten afghanischstämmigen Ingenieur geendet. Der Dietzenbacher war in einer Pause auf einem Parkplatz vor dem Veranstaltungsort niedergestochen und lebensgefährlich verletzt worden. Der damals als Täter benannte Mann war bis Ende 2017 in Tschechien und Frankreich untergetaucht und steht jetzt vor dem Darmstädter Landgericht.

Echo online: Mann in Offenbach niedergestochen