Die gekalkten Sandsteinlöwen vom Mathildenplatz

Der Löwenbrunnen auf dem Mathildenplatz hieß früher Luisenbrunnen. Er stand auf dem Luisenplatz, bis da der Lange Ludwig gebaut wurde.

Ein Bauzaun umschließt den Löwenbrunnen auf dem Mathildenplatz schon länger. Ich habe mal nachgefragt, warum die Sanierung nicht vorankommt. Es ist jedenfalls kompliziert.

Echo online: Löwenbrunnen muss weiter warten

Was wie abgeplatzt aussieht, ist eine Kalkschicht, die eigentlich auf dem Sandsteinlöwen nicht sein sollte.

Flüchtlingswohnungsbau in Weiterstadt

Weiterstadt, Klein-Gerauer-Weg: Wo noch der Wind den Mais wiegt, sollen ab November zwei bis vier Häuser mit Wohnungen für Flüchtlinge gebaut werden.

Ich wurde von Weiterstädtern angesprochen, wann denn die Bauarbeiten für die Flüchtlingswohnungen im Klein-Gerauer-Weg beginnen und ich habe nachgefragt.

Zu Recht, schließlich war das Projekt 2015 als dringend adressiert gewesen und hatte – so mein Eindruck – Anfang 2016 die wankende SPD-ALW-Kooperation endgültig beendet, als sich SPD und ALW über Details (nicht das Projekt an sich) nicht einig waren und die ALW am Ende mit der Opposition stimmte, was ein neues Konzept mit dem Bauträger nötig machte.

Echo online: Weiterstadt schafft Wohnraum für 180 Menschen

Heinrich Metzendorf baute auch in Braunshardt

Heinrich Metzendorf, der „Baumeister der Bergstraße“, hat auch in Braunshardt ein ansehnliches Haus entworfen. Also fing ich an zu recherchieren, warum das Haus da steht. Schön war, dass ich beim Recherchieren auch mit Frank Oppermann, dem Vorsitzenden der Metzendorf-Gesellschaft, sprechen konnte. Das Haus wird ab und an /auf Immobilienportalen) als Jugendstilvilla beschrieben. „Es ist aber weder eine Villa noch Jugendstil“, sagt mir dazu Frank Oppermann, Architekturprofessor an der Hochschule Darmstadt.

Echo online: Ein Haus für gefallene Mädchen

Die Bäume auf dem Foto im verlinkten Artikel lassen das Haus als zwei Häuser erscheinen. In alten Architekturbüchern kann man das Haus noch ohne Bäume sehen.

Die Rheinstraße und ihr Ende

Ein Architekt über Darmstadt: „Ich war von der Magistralen und dem Blick auf den Langen Ludwig begeistert. Ich war erschrocken wie das endet – mit dem Loch vor dem Langen Lui.“


Echo online: Lob und Tadel für Rheinstraße bei einer Diskussion des Arbeitskreises „Stadtentwicklung und Mobilität“ der Darmstädter Grünen in der Mainhall am Osthang der Mathildenhöhe.

Nachgefragt: Sanierung Albrecht-Dürer-Schule

Die Weiterstädter Albrecht-Dürer-Schule wird bis 2018 saniert.

Wer vor der Weiterstädter Albrecht-Dürer-Schule steht wird sehen, dass das alte Gebäude noch nicht so ganz saniert ist. 2014 war man davon ausgegangen in zwei Jahren fertig zu sein, aber es kam einiges dazwischen.

Echo online: Sanierung dauert länger und wird teurer

Ende des Provisoriums Klappacher Straße

Die Klappacher Straße in Richtung Süden. (Archivfoto, 9.2.2016)

Beim Parken an der Klappacher Straße tut sich was (war ja nur ein Provisorium – für zehn Jahre). Im Februar klang das bei einem Punkt noch anders:

Echo online, 9. Februar 2016: Vom Provisorium zum Dauerzustand – „Der Planungsprozess ist weitestgehend abgeschlossen, die Gremien werden sich damit beschäftigen“, teilte Pressesprecher Daniel Klose mit. Allerdings sei nicht daran gedacht, die Parkplätze auf der Westseite anders auszurichten.

Und jetzt:

Echo online, 10. Juli 2016 Neugestaltung der Klappacher Straße in Bessungen ab 2017 – Dabei werden die Quer- in Schrägparkplätze umgewandelt und solche auch auf der anderen Straßenseite zwischen Wittmann- und Jahnstraße eingerichtet.

Schwarzes Triple für die Stadtregierung

Der 7. Juli war nicht so der Tag der Darmstädter Stadtregierung. Eigentlich ist alles, was gestern ärgerlich war, nicht so richtig neu, aber dass es so geballt an einem Tag zusammenkam, ja, da könnte man von einem Schwarzen Donnerstag sprechen.

Am Morgen schlug das ECHO mit „Nordbad-Neubau wird fast doppelt so teuer“ auf. Das hätte die Stadt zwar schon vor etwa zwei Wochen verkünden können, aber dann war der Pressetermin abgesagt worden. Also hat sich die Redaktion die Sachen selbst zusammengesucht. Nebenbei ist das Nordbad auch so ein Thema, das seit Jahren nicht vorankommt.

Dann wurde beim Böllenfalltorstadion zurückgerudert: Kein neues Stadion für Darmstadt: Böllenfalltor wird saniert. Die Gründe waren eigentlich schon lange bekannt, Donnerstag wurden aber die Konsequenzen daraus gezogen. Aber eine Alternativplanung hatte grün-schwarz ja abgelehnt.

Damit lag die Machbarkeitsstudie von 2013 nun bei einem weiteren Punkt daneben. Erste Fehleinschätzung war: Die Studie hatte den Standort Böllenfalltor empfohlen, weil man dort keinen Bebauungsplan brauche. Aber weil neben Fußball noch andere Dinge dort stattfinden sollen (Zusatzeinnahmen), entschloss sich die Stadt, doch einen Plan aufzustellen. Zweite Fehleinschätzung: Das was der Stadtregierung jetzt beim Stadion mit Lärmschutz und Stellplätzen auf die Füße gefallen ist, steht auch als Problem in der Machbarkeitsstudie drin. Nur wird das mit dem Tenor „Wir ergreifen geeignete Maßnahmen“ als leicht lösbar abgetan.

Und zuletzt ging am Donnerstag die Stadträtin Cornelia Zuschke verloren, die Parteien im Düsseldorfer Stadtparlament hatten sie am Donnerstag zur neuen Baudezernentin ihrer Stadt gewählt. Jetzt müssen die Grünen einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin finden. Und da hatte ich zur Kommunalwahl ja schon geunkt, dass man die damalige Wahl Zuschkes auch so interpretieren könnte, dass vor Orte keiner will oder keiner da ist.

Gut, dass die Kommunalwahl vor vier Monaten war und jetzt Sommerpause ist.

Pflaster und Verkehr

Die Darmstädter Straße in Weiterstadt wird diese Tage ganz bewusst asphaltiert und nicht gepflastert.

In Weiterstadt wird zur Zeit die vielbefahrene Darmstädter Straße im Westen neu asphaltiert. Und ganz bewusst wird nur die weniger (und nicht vom Bus) befahrene Einfahrt in die Kirchstraße gepflastert. Denn:

Echo online, 9. Juni 2016: Arbeiten an Darmstädter Straße – „Die Erfahrungen aus anderen Kommunen zeigen, dass Pflaster auf viel befahrenen Straßen eher schwierig ist“, erklärte Anette Jung vom Umweltamt, das Teil der Tiefbauabteilung im Rathaus ist.

Und elf Tage später tritt Darmstadt mit dem Pflaster in Arheilgen den Beweis an:

Echo online: Schönes Pflaster hält nicht viel aus

Nebenbei: Roter Asphalt wurde in Weiterstadt auch verworfen. Zum einen sind die Pigmente nicht lichtecht, zum anderen wird rot schneller schmutzig als schwarzgrau. Und bei Reparaturen bekommt man den roten Asphalt so nicht wieder hin.

Schlaglöcher im neuen Eberstädter Kreisel

Diese dunklen Stellen auf dem Eberstädter Kreisel sind keine Flecken …

… sondern Schlaglöcher.

Und wieder zwei Rätsel gelöst. Warum sind in nur einem Viertel des Eberstädter Kreisels Schlaglöcher? Und warum so schnell, der Kreisel ist noch kein Jahr alt?

Echo online: Fehlerhafte Asphaltmischung sorgt für Löcher im Eberstädter Kreisel