Eine schlecht geführte Bar ;-)

„Quark’s Bar“ hatte diese Woche in der Bessunger Knabenschule geöffnet, die Linkspartei hatte dort zum Thema „Star Trek“ und Utopien eingeladen. (+) Echo online: Star Trek trifft Politik: Diskurs über Utopien in Darmstadt

Das „Quarks“ ist in der Star Trek-Serie „Deep Space 9“ ein Etablissement auf der Raumstation DS9. Dass es in der Knabenschule-Außenstelle keinen klingonischen Blutwein oder cardassianischen Kanar gab, okay, da will ich mal nicht so sein.

Aber es gab auch keinen Pflaumensaft. Und der wäre ja beschaffbar gewesen. Pflaumensaft und Star Trek? Ja, klar. „Ein Getränk für Krieger“, sagte dazu Lt Worf, nachdem er ihn mal probiert hatte.

Ein Raktajino wäre auch möglich gewesen, Raktajino ist in starker Espresso mit Zimt, Nelken und Muskatnuss, eigentlich ein klingonischer Kaffee. Und mit „Root Beer“ fange ich gar nicht erst an, das gibt es genauso wie Pflaumensaft.

Eigentlich war die AfD abgemeldet, damals 2015

Vor zehn Jahren sah die politische Landschaft laut „Sonntagsfrage“ so aus:

Forschungsgruppe Wahlen, 21.08.2015
CDU/CSU 42%
SPD 26%
Grüne 10%
FDP 4%
Linke 9%
AfD 3%

Und diese drei Prozent für die AfD waren kein Ausreißer, auch die anderen Institute ermittelten in der Zeit ähnliche Werte für die Partei, die 2013 bei der Bundestagswahl angetreten, es aber nicht in den Bundestag geschafft hatte und sich eher mit Streitereien in ihren Landesverbänden beschäftigte.

Insa, 26.08.15
AfD 3,5%

Forsa, 19.08.15
AfD 3%

Allensbach, 19.8.15
AfD 3,5%

Emnid/Verian, 16.8.15
AfD 3%

GMS, 27.8.15
AfD 3%

Infratest Dimap, 14.08.15
AfD 4%

Und dann kam im August 2015 die Flüchtlingslage.

Quelle: https://wahlrecht.de

„Es kam der Moment, da wollte ich so einer nicht mehr sein.“

Ein Theaterstück um Rausch, Drogen und Familie ist „High – Irgendwer hat immer Irgendwas“. Eine Zuschauerin fragte nach der Aufführung, ob das Schauspieler waren, denn es sei so authentisch gewesen.

Und die Antwort war „ja, aber“. Ja, es waren Schauspieler. Die Darstellerin der Mutter ist die Schauspielerin Susanne Schyns. Aber sie ist auch die Mutter des anderen Darstellers, Jonathan Schyns; der tatsächlich von 13 bis 19 – jetzt ist er 21 Jahre alt – multipel drogen- und medikamentenabhängig war.

Samstag war zudem eine Premiere es eine Premiere für das Theaterstück des Frankfurter „Theaterhaus Ensemble„, es wurde zum ersten Mal Open Air gegeben – in Darmstadt auf dem Aktivspielplatz im Herrngarten. Dort gab es Lob und Bestätigung.

(+) Echo online: Drogen, eine „Dunkle Zeit“ für die Mutter, „spannend und geil“ für den Sohn

„Tour der Hoffnung“ in Weiterstadt

Eine Radtour ohne „Wusch“-Bild (hier vorm Weiterstädter Rathaus) ist keine Radtour.

Die „Tour der Hoffnung„, die am Samstag in Weiterstadt ihre dritte Etappe begann, hieß mal „Tour Peiper“ (1983-1993). „Peiper“ war mir irgendwie ein Begriff, wahrscheinlich aus der Hessenschau in den 80ern und 90ern.

Nur weiß ich erst jetzt, dass „Peiper“ so und nicht wie das Flugzeug (Piper) geschrieben wird (das war damals im TV ja nur mündlich). Weil die Kinderkrebsstation der Uniklinik Gießen (wo die Idee zu dieser Spendensammeltour entstand) nach dem Kinderarzt Prof. Dr. Albrecht Peiper (1889-1969) benannt ist. Der praktizierte zwar nicht in Gießen, aber die Station wurde so benannt, um an ihn zu erinnern.

Bundesweit einmalige Basketballplätze

Die Basketballplätze im Bürgerpark bekommen Flutlicht.

Ich muss ja zugeben, als ich Anfang 2023 die Gruppe traf, die eine Sanierung der Basketballplätze im Bürgerpark wollte, gab ich dem wenig Chancen. Nebenan wurde noch an der Brecht-Schule gebaut, die Haushaltslage war da auch schon schwierig, sodass ich vermutete, dass da erst was passiert, wenn die Brecht-Schule fertig ist. Nun, ich habe mich geirrt.

(+) Echo online: Bundesweit einmalig: Basketballplätze mit Sensor-Flutlicht

„Schwammige Verwendung juristischer Terminologie in der Berichterstattung kann gravierende Folgen haben.“

Wenn im Fernsehkrimi juristische Sachen durcheinander kommen, ist das zwar ärgerlich (für die, die es merken), aber es ist Fiction, und es wird wenig Folgen haben. Wenn es allerdings bei der Berichterstattung über echte Gerichtsverfahren zu Unschärfen und Fehlern kommt, kann das ärgerlich sein und Folgen haben.

newsroom.de: Juristische Fallstricke umgehen