Robin Williams †

Wenn Fernsehserien gleiche Darsteller haben, verknüpfe ich manchmal zum Spaß die Serien miteinander.

So auch bei „The Crazy Ones“. In der Serie hat – in meiner Verknüpfung – Dämonenjägerin Buffy nachdem sie die Welt gerettet hat, wieder ein normales Leben, hat ihren Vater wiedergetroffen und arbeitet mit ihm in seiner Werbeagentur.

In der Serie „The Crazy Ones“ spielt Sarah Michelle Gellar die Rolle der Sydney Roberts, die die Tochter des Werbemanagers Simon Roberts ist. Simon Roberts spielte Robin Williams.

Das war die letzte Rolle in der ich Robin Williams gesehen hatte.

Weiterstädter Wohn- und Quartierzentrum wird bezogen

Die Ostseite des Wohn- und Quartierzentrums in der Weiterstädter Freiherr-vom-Stein-Straße. Der Weg hinterm Haus ist öffentlich.

Echo online: Eigene Möbel und ein Stück Vertrautheit – Im Wohn- und Quartierzentrum in Weiterstadt wird eine Demenz-Wohngemeinschaft eingerichtet

Die Eröffnung war ursprünglich für August 2013 geplant, es wurde dann November 2013 – bis wegen eines Wasserschadens, der sich durchs ganze Haus zog, alle Bewohner nochmal bis Juli 2014 warten mussten.

3.8.1914 – Deutsche auf Mallorca

Auf der Mittelmeerinsel Mallorca (Spanien) kommen die Krisenmeldungen immer etwas später an. So meldet damals die Zeitung „Ultima Hora“ für den 3. August: „Gestern hatten wir die Gelegenheit, mit dem deutschen Konsul zu sprechen, der uns sagte, dass ihm die deutsche Kriegserklärung an Russland offiziell noch nicht bestätigt sei, sehr wohl aber die allgemeine Mobilmachung der deutschen Truppen.“ Und dann wurde fernrekrutiert: „Die Untertanen des deutschen Reichs, die zum Militärdienst verpflichtet sind, haben sich unverzüglich zu diesem Zwecke zu präsentieren, im Kaiserlichen Deutschen Konsulat in dieser Stadt, Calle Concepción 82.“

Aus: Mallorca Magazin: Mallorca und der Erste Weltkrieg

31.7.1914 – Geldprobleme in Russland

Der russische Außenminister Sergej Sasonow telegrafiert am 31. Juli 1914 an die Botschaft in Paris. Die aktuelle Lage sei für die russischen Banken wegen Devisenmangels sehr schwierig. Französischen Banken sollten wenn möglich ihre Forderungen aufschieben.

450, 525 oder 615 Jahre Kranichstein

Gläser mit Kranichsteinwappen zum Andenken an den Darmstädter Grenzgang von 2014

Gläser zum Andenken an den Darmstädter Grenzgang von 2014

Beim diesjährigen Darmstädter Grenzgang in Kranichstein hatte ich mich zwar schon ein wenig gewundert, dass Kranichstein erst vor 450 Jahre erwähnt worden sein soll (aber das konnte ich an dem Wochenende nicht klären). Mit Jörgs Anstoß und etwas mehr Zeit habe ich das nun mal etwas ausgeleuchtet, woher die 450 Jahre kommen, wo der Ort doch schon im Jahr 1399 erwähnt wird.

Echo-online: Wie alt ist Kranichstein? Stadtgeschichte – Auf der Suche nach einem Jubiläum gibt es verschiedene Daten

Ich war dazu auch im Hessischen Staatsarchiv und dort gibt es unter anderem eine Urkunde von 1564, die die 450 Jahre erklärt: Es ist das Jubiläum für den Namen, damals „Cranigstein“ geschrieben (13. Zeile, erstes Wort.) Aber der Ort wurde schon viel früher erwähnt.

Citytunnelsanierung und -technik – Hintergründe zur Tunnelkunst

(PM Grüne/CDU und eigenes) Der Arbeitskreis Bauen und Verkehr der grün-schwarzen Koalition hat sich Dienstag (22.) mit der neuen Baudezernentin Cornelia Zuschke und dem Bauausschussvorsitzenden Ctirad Kotoucek (CDU) vor Ort über die umfangreichen Citytunnel-Sanierungen informiert.

Dabei wurde am Rande auch geschildert, wie das mit der „Tunnelkunst“ Helmut Landers gelaufen war, die Ende Oktober 2013 entfernt worden war. Echo online: Dekorationen von Helmut Lander entfernt. So wie sich das damals las, konnte man glauben, die mit Mustern bemalten Wände wären entweder aus Unkenntnis oder aus Banausentum grau angelegt worden.

Tatsächlich war es aber so – wie gestern von der Verwaltung geschildert – dass die Wände zuvor fotografiert worden waren. Aber man wusste nicht, dass die Muster als Kunst galten und von wem die waren. Eine farbkorrekte Rekonstruktion wäre allerdings schwer möglich gewesen, da die damals verwendeten Farben (auf Kunststoffbasis) heute nicht mehr verwendet werden dürften. So dass man sich entschlossen habe, die Wand grau anzulegen. Die Verwaltung war also nicht so wurschtig damit umgegangen, wie ich damals nach dem Echo-Artikel den Eindruck hatte. Dass das nach meinen Quellen auch kein Thema im Magistrat war, kommt noch dazu.

Im Inneren des rund 500 Meter langen Tunnels wurden bereits rund 1,2 Millionen Euro in die Sicherheitseinrichtungen investiert, beispielsweise die Erneuerung Brandmeldeanlage, die Videoanlage sowie gut sichtbar die Leiteinrichtungen in Form grüner LED-Leuchten.

Die Arbeitskreismitglieder erfuhren von Reinhold Schuster vom Straßenverkehrs- und Tiefbauamt, dass der Tunnel insgesamt über 7 Notausgänge verfügt. Derzeit wird für weitere 1,2 Millionen Euro die gesamte Leitzentrale des 1977 und 1978 erbauten Tunnels erneuert. Von dieser aus wird die gesamte Lichtsteuerung, Lüftung sowie im Brandfall die Entrauchung des Tunnels gesteuert.

Weithin sichtbar war die vor kurzem fertiggestellte Betonsanierung der Tunnelein- und ausfahrten. Der alte Beton war stellenweise völlig marode, die verrostete Stahlarmierung sichtbar. Nicht selten platzten Betonstücke ab und fielen herunter. Bei der Sanierung der Betonwände wurde das alte Betongeländer mit den Pflanzkübeln durch ein neues, pflegeleichteres ersetzt.

Zugleich erfuhren die Arbeitskreismitglieder, dass das alte Geländer teilweise nur 70 bis 90 Zentimeter hoch war – nach aktuellen Sicherheitsrichtlinien deutlich zu niedrig.

Dazu kommt, dass das neue Geländer gesichert ist gegen (einfaches) Überklettern (der vermeindtliche „Handlauf“ auf der Tunnelinnenseite. Und so massiv ist es, damit es auch hält, wenn ein Auto, die ja teilweise über den Luisenplatz fahren dürfen, nicht die Geländer durchbrechen kann.

Insgesamt wurden für die Betonsanierung, die auch die Notausgänge umfasste, rund 1,4 Millionen Euro investiert, in Summe also gut 3,8 Millionen Euro für das größte innerstädtische Bauwerk. Der Arbeitskreis mit den beiden Sprechern Stefan Opitz (B 90/Grüne) und Ludwig Achenbach (CDU) machte bei dieser Gelegenheit deutlich, dass die Sanierung der Verkehrsinfrastruktur große Bedeutung habe und mit deutlich mehr Mitteln im Haushalt etatisiert sei, als in früheren Jahren. Zusätzlich zu Einzelmaßnahmen, die gesondert im Haushalt eingestellt sind, hat die Koalition ein 20-Millionen-Euro-Sonderprogramm aufgelegt, aus dem im gesamten Stadtgebiet Straßensanierungen finanziert werden.

Sanierung Christoph-Graupner-Schule kommt ins Stadtparlament

Die Christoph-Graupner-Schule in der Vogelsbergstraße soll saniert werden. Aber was wird aus ihrem Therapiebad?

Jetzt kommt auch die Graupnerschule ins Schulbausanierungsprogramm.

Echo online: Standort des Schul-Therapiebades weiter offen – Die Sanierung der Christoph-Graupner-Schule steht am Donnerstag (23.) auf der Tagesordnung des Stadtparlaments. Über den Verbleib des Therapiebads in der Schule soll aber später entschieden werden.

Manchmal lohnt es sich doch die Anhänge zu einer Magistratsvorlage zu lesen. Da zeigt sich dann, dass nach meiner Einschätzung, kurz vor dem Beschluss noch schnell was geänderte wurde.

So legt sich der Magistrat auf Maximalkosten (7,7 Millionen Euro) bei der Sanierung der Christoph-Graupner-Schule (Förderschwerpunkt geistige Entwicklung mit einer Abteilung körperliche und motorische Entwicklung) fest, was nur noch eine der vier Varianten zulässt. Die Stadtregierung entscheidet aber nicht über das Therapiebad und dessen Verbleib in der Schule – nur kommt das in der, wegen der Kosten einzig möglichen Variante 2, nicht vor

3. Juli: Die Christoph-Graupner-Schule will das Therapiebad behalten

19. Juli 1914 – „Die bevorstehende diplomatische Aktion gegen Serbien“

Während in Österreich-Ungarn noch beraten wird wie das Ultimatum zu formulieren ist, sind die k.u.k-Absichten auch in Serbien bekannt. Ministerpräsident Pasic schriebt an seine Gesandschafgten mit Blick auf die kommende Post aus Wien:

Wir können diese Forderungen nicht akzeptieren, die kein anderes Land, das die eigene Unabhängigkeit und Würde achtet, akzeptieren würde.

Wobei das Österreich-Ungarn natürlich in die Kriegspläne spielt, andererseits weiß Serbien Russland an seiner Seite und kann was riskieren.

In Wien treffen sich am 19. Juli einige Minister, um das Ultimatum zu beraten. Die Gruppe trifft sich in Berchtolds Palais Strudelhof, um laut Christopher Clark, unauffällig zu bleiben. Über den Text beraten mit Berchtold, der österreichische Ministerpräsident Graf Stürgkh, der ungarische Ministerpräsident Graf Tisza, der gemeinsame Finanzminister Dr. Ritter von Bilinski, der Kriegsminister Ritter von Krobatin, der Chef des Generalstabes Freiherr Conrad von Hötzendorf, der Stellvertreter des Marinekommandanten Konteradmiral von Kailer und als Schriftführer Legationsrat Graf Hoyos.

18. Juli 1914 – Russland weiß vom Ultimatum

Am 18. Juli haben der deutsche Kaiser und der russische Außenminister etwas gemeinsam: Sie erfahren was über die k.u.k Ultimatumspläne an Serbien. Nur für den aus dem Urlaub kommenden Sasonow ist das neu und für den noch urlaubenden Kaiser ein Update.

Der Staatssekretär des Auswärtigen an den Gesandten im kaiserlichen Gefolge: Nach Mitteilung der Botschaft Wien wird österreichisch-ungarische Demarche in Belgrad am 23. d. M. erfolgen.

Sasonow spricht mit dem k.u.k.-Botschafter Graf Friedrich von Szápáry. Szápáry telegrafiert noch am 18. Juli an seinen Außenminister, den Grafen Berchtold. Nach dem was Szápáry schreibt, hatte der russische Außenminister durchblicken lassen, dass er was weiß. Weiterlesen →

18. Juli 1914 – Nibelungentreue mangels besserer Verbündeter?

Gottlieb von Jagow schreibt am 18. Juli 1914 an den deutschen Botschafter Max von Lichnowsky in London einen langen Brief. Tenor: Man habe gerade keinen anderen Verbündeten mehr als die sieche („das sich immer mehr zersetzende Staatengebilde“) Donaumonarchie. Österreich-Ungarn müsse mit Blick auf den russischen Einfluss auf den Balkan aber jetzt unterstützt werden. Und dann kommen die strategischen Überlegungen zur wachsenden militärischen Stärke Russlands, das jetzt noch keinen Krieg brauchen könne, sowie dass die Entente auch keinen Krieg wolle.

Zu einem vollen Erfolg bietenden Verhältnis zu England sind wir leider noch immer nicht gekommen, konnten nach allem, was vorausgegangen, auch gar nicht dazu kommen – wenn wir überhaupt je dazu kommen können. (…)

Österreich, welches durch seine mangelnde Aktionskraft mehr und mehr Einbuße an seinem Ansehen erlitten hat, zählt schon jetzt kaum mehr als vollwertige Großmacht. Die Balkankrise hat seine Stellung noch geschwächt. Durch dieses Zurückgehen der österreichischen Machtstellung ist auch unsere Bündnisgruppe entschieden geschwächt worden. (…)

Dann würde der Prozeß seines Dahinsiechens und inneren Zerfalls noch beschleunigt. Seine Stellung im Balkan wäre für immer dahin. Daß eine absolute Stabilisierung der russischen Hegemonie im Balkan indirekt auch für uns nicht admissibel ist, werden Sie mir wohl zugeben. Österreichs Erhaltung, und zwar eines möglichst starken Österreichs, ist für uns aus inneren und
äußeren Gründen eine Notwendigkeit. Daß es sich nicht ewig wird erhalten lassen, will ich gern zugeben. Aber inzwischen lassen sich vielleicht Kombinationen finden. (…)

Je entschlossener sich Österreich zeigt, je energischer wir es stützen, um so eher wird Rußland still bleiben. Einiges Gepolter in Petersburg wird zwar nicht ausbleiben, aber im Grunde ist Rußland jetzt nicht schlagfertig. Frankreich und England werden jetzt auch den Krieg nicht wünschen. In einigen Jahren wird Rußland nach aller kompetenten Annahme schlagfertig sein. Dann erdrückt es uns durch die Zahl seiner Soldaten, dann hat es seine Ostseeflotte und seine strategischen Bahnen gebaut. Unsere Gruppe wird inzwischen immer schwächer. In Rußland weiß man es wohl, und will deshalb für einige Jahre absolut noch Ruhe. (…)

Ich hoffe und glaube auch heute noch, daß der Konflikt sich lokalisieren läßt. Englands Haltung wird dabei von großer Bedeutung sein. Ich bin vollständig überzeugt, daß die öffentliche Meinung dort sich nicht für Österreichs Vorgehen begeistern wird, und erkenne alle ihre Argumente in dieser Hinsicht als richtig an. Aber man muß tun, was irgend möglich ist, daß sie sich nicht zu sehr für Serbien begeistert, denn von Sympathie und Antipathie bis zur Entfachung eines Weltbrandes ist doch noch ein weiter Weg (…)