GWH-Neubau in Kranichstein vorgestellt

Neue Mietwohnungen in Kranichstein im Wickopweg. Das Foto zeigt beide Neubauten von der Kranichsteiner Straße aus.

Die GWH hat im Kranichsteiner Wickopweg in zwei fünfstöckigen Gebäuden 67 Mietwohnungen gebaut. Der Bestandsbau dazwischen wurde saniert und bekam u.a. einen kleinen Spielplatz.

Echo online: „Eine Bereicherung für Kranichstein“

Das Bestandsgebäude zwischen den beiden Neubauten wurde saniert.

Laubengänge im westlichen Neubau.

Sozialwohnungsbau in Weiterstadt, die SPD und das Win-Win für die Kreiskommunen

Im 2014 vollendeten Bauprojekt „Seniorenwohnen am Dalles“ – die Gebäude rechts im Bild – hat die Stadt Belegrechte für günstige Wohnungen.

Es ist ja Wahlkampf in Weiterstadt, denn am 26. Mai ist Bürgermeisterwahl.

Die SPD hat nun mit einer Anfrage im Stadtparlament einen Entlastungsangriff gestartet bzw. vorsorglich sich in Sachen sozialen Wohnungsbau aufmunitioniert.

Denn der soziale Wohnungsbau in Weiterstadt ist seit 2015 ein wiederkehrender Zankapfel im Stadtparlament. 2015 war das Jahr in dem die Kooperation zwischen SPD und Alternativer Liste aus verschiedenen Gründen zerbrach. Grob gesagt verläuft eine Debatte zu dem Thema so: Die inzwischen oppositionelle Alternative Liste Weiterstadt (ALW) mahnt sozialen Wohnungsbau an, wenn die Stadt eine Fläche verkaufen will oder ihre Wohnungen saniert. Im Gegenzug sagen der seit 2014 regierende SPD-Bürgermeister und die SPD-Fraktion, dass sich auch in Zeiten des ALW-Bürgermeisters (1995 bis 2013) und der mitregierenden ALW-Fraktion wenig beim sozialen Wohnungsbau getan habe. Und dann wird darauf verwiesen, dass die Kommune selbst nicht kostengünstig bauen könne und man daher auf Investoren setze und diese gerne unterstütze.

Letztes ist richtig, aber mit der Anfrage hat sich die SPD meiner Meinung nach dennoch ins Knie geschossen. Denn die Antwort zeigt, dass seitdem die SPD in Weiterstadt wieder mitregiert (seit 2011) keine Sozialwohnungen und keine Initiativen* dafür dazu kamen. Ok, 2014 kamen Wohnungen dazu, bei denen die Stadt das Belegrecht hat, aber das sind Projekte, die noch vom ALW-Bürgermeister angeschoben worden waren. Und der hatte bis 2011 mit ALW und CDU regiert und dann bis Ende 2013 mit ALW und SPD.

Als Darmstädter könnte man auf die Idee kommen, dass sich die Kreiskommunen sich um das Thema Sozialwohnungen herumdrücken, weil sie das lieber der benachbarten Großstadt Darmstadt überlassen. Die kommt weniger um Sozialwohnungen herum. Und die Kreiskommunen freuen sich über mehrere Effekte: Weniger „heikle“ Bewohner, weniger ALG II- und Sozialhilfebezieher, „gute“ Wohnquartiere und keine Kosten für die unrentablen Sozialwohnungen.

*Nachtrag: Nach einem Hinweis aus der Weiterstädter SPD sollte ich zu den Initiativen noch etwas schreiben: 2015 wollte die Griesheimer ESG Flüchtlingsunterkünfte in Weiterstadt bauen, die später idealerweise Sozialwohnungen oder zumindest günstige Mietwohungen werden sollten. Nur ging es dabei eben nicht primär um günstige Wohnungen, sondern um eine Flüchtlingsunterkunft, deren Wohnungen nach zehn Jahren dann zu günstigen Mieten (idealerweise als Sozialwohnungen) vermietet werden sollten. Dass das nicht klappte, lag zwar am Kreis, und an der ESG, die dann nicht mehr auf die Stadt Weiterstadt reagierte, aber am Ende stand halt keine einzige Wohnung da. Und am Ende zählt halt was da ist.

Totschlag in Kelsterbach, Prozessauftakt in Darmstadt

„Sein Gesicht war voller Blut“, beschreibt die 23 Jahre alte Frau im Darmstädter Landgericht wie sie im April 2018 ihren Vater in seinen Hobbykeller antraf. Vor dem 71-Jährigen lag seine 63 Jahre alte Ehefrau, die Mutter der 23-Jährigen. Der Rettungsdienst konnte die tödlich verletzte Frau nicht mehr retten.

Der Vater steht seit Montag vor der Schwurgerichtskammer des Landgericht, er ist wegen Totschlags angeklagt.

Frankfurter Rundschau (dpa): Kelsterbach: Frau im Streit um Steuern getötet?

Pulse of Europe – „Man kann mal für etwas demonstrieren“

„Pulse of Europe“ ist wieder auf der Gass‘, nachdem die Pro-Europa-Bewegung vor einer Woche in der Schader-Stiftung war. Dafür, dass das Wetter eher kühl und der Himmel bedeckt war, waren meiner Meinung nach mit 70 Teilnehmern doch recht viele Menschen auf den Karolinenplatz gekommen. Mit dem Satz „Man kann mal für etwas demonstrieren“ hatte mir vor zwei Jahren mal einer erklärt, warum er bei „Pulse of Europe“ dabei sei.

Echo online: Kundgebung von „Pulse of Europe“ in Darmstadt

Die Kundgebung endete mit der traditionellen ringförmigen Menschenkette zur Toto Cutugnos „Insieme“ (italienisch für „zusammen“). Dass das Lied 1990 den Eurovision Song Contest gewonnen hat, hatte ich entweder nie gewusst oder schon vergessen.

Bauverein sucht Mieter für die Lincoln-Siedlung

Im Darmstadtiumfoyer stellte der Bauverein Wohnungen „auf Lincoln“ vor.

Am Samstag stellte die Bauverein AG im Darmstadtium 176 frei finazierte Mietwohnungen in der Lincoln-Siedlung vor. Ich war fürs Echo da und sprach mit Menschen, die ins Darmstadtium gekommen waren.

Eventuell hatte ich mit den falschen Leuten gesprochen (statistisch betrachtet ist so eine Befragung mit so wenigen Leuten ja nicht aussagekräftig), aber den meisten waren die aufgerufenen Mieten zu hoch. Dabei würden sie sich nach dem Mietspiegel richten, sagte mir eine Bauvereinmitarbeiterin.

Echo online: Bauverein AG informiert über Neubauwohnungen

Aber was mir beim nachschauen für die Box wieder auffiel war, wie lange das gedauert hat, bis in das ehemalige Wohngebiet der US-Army wieder Menschen einziehen. 2007 hatten die Amerikaner angekündigt, dass sie 2008 abziehen. Die erste „Neubesiedlung“ der Lincoln-Siedlung war dann 2015 mit Studierenden und ab Anfang 2016 dann mit „normalen“ Mietern.

Nur war das mit den Studentenwohnungen war ja nichts neues. Die grün-schwarze Stadtregierung war kalt erwischt worden, als „Uffbasse“ im Stadtparlament studentisches Wohnen als Zwischennutzung angesichts der Wohnungsnot vorgeschlug. Woraufhin Grüne und CDU es ablehnten über einen Antrag zu beraten, mit dem der Magistrat aufgefordert werden sollte, unverzüglich mit der Bima über kurzfristige Zwischennutzungen zu sprechen. Öffentlicher Druck brachte die Stadt schließlich zu einer 180-Grad-Wende. Nur: „Uffbasse“ hatte das am 3. November 2011 vorgeschlagen.

Wilheminenpassage, mal wieder

Der Gebäudekomplex Wilheminenpassage ist inzwischen sanierter als er vor einigen Jahren war, aber es wird immer noch darin gebaut.

Im Gebäudekomplex, in dem die Wilheminenpassage ist, sind auch Wohnungen. Aber die Mieter berichten immer mal wieder, dass es Schwierigkeiten mit dem Vermieter gebe.

Aktuell beschreibt Uffbasse einen Fall, das Echo kann was berichten und ich erinnere mich auch an eine Amtsgerichtsverhandlung vor drei Jahren:

Uffbasse: Wilhelminenpassage Darmstadt – Menschenverachtung pur!

Echo online: Mieter des Wilhelminenkomplexes beklagen Umbaudauer

Echo online (Januar 2016): Streit um Kündigung wegen Eigenbedarf

Echo online (Februar 2016):Mieterbund Darmstadt erhebt schwere Vorwürfe gegen Investor

„Pulse of Europe“ trifft Wissenschaft

Schader-Stiftung.

Am Sonntag (27.) ging es in der Schader-Stiftung zusammen mit „Pulse of Europe“ darum die Sinne zu schärfen, dass man nicht Populisten auf den Leim geht“. Dazu gehörte auch, zu überlegen, was man für eine populistische Bewegung braucht.

Jörg Mattutat von „Pulse of Europe“-Darmstadt freute sich, dass am Sonntag die Bewegung „Pulse of Europe“ über die Schader-Stiftung auch Kontakte zur Wissenschaft bekam.