Fridays for Future-Demo in Darmstadt

Ein Demonstrationszug von Friday for Future- Darmstadt in der oberen Rheinstraße, man sieht im Hintergrund das Darmstädter Schloss.

Der Darmstädter Ableger von Fridays for Future hat gegen Neokolonialismus und für das Pariser Klimaschutzabkommen demonstriert.

Auf der Fridays for Future-Demo gestern in Darmstadt wurde die Deutsche Bank als eine der Banken genannt, die die„East African Crude Oil Pipeline“ finanzieren.

Das habe ich dann doch mal nachgeguckt. Das mit der Finanzierung und warum die Pipeline beheizt werden soll.

(€) Echo online: Darmstädter Klimaaktivisten gegen Neokolonialismus

Eine Notiz von 2019 im Jahr 2022 wieder verwertet

Gut, dass ich meine Notizbücher seit einigen Jahren aufhebe – so konnte ich für den Artikel über zu wenig Betreuungsplätze in Wixhausen, der heute erschienen ist, auf ein Zitat des damaligen Schuldezernenten zurückgreifen.

„Wir müssen aufpassen, was passiert“, hatte 2019 der Schuldezernent im Ortsbeirat Wixhausen mit entschlossen klingender Stimme gesagt und an die Bevölkerungsentwicklung in Wixhausen gedacht. Blöd nur, dass 2022 nun Betreuungsplätze für rund 50 Schulkinder fehlen, also Kinder, die nun sechs Jahre alt werden oder sind – und im Jahr 2019 auch schon da waren.

Interessant fand ich ja auch, dass der neue Schuldezernent Holger Klötzner (Volt) im Ortsbeirat irgendwann sagte: „Ich bin derjenige, der das Thema politisch voranbringt.“

(€) Echo online: Bürger und Eltern nehmen bei der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates den Stadtkämmerer und den Schuldezernenten in die Pflicht

Man sieht die obere Hälfte eines roten Notizbuchs mit einem gelben Aufkleber, der zeigt dass im Buch Sachen aus der Zeit zwischen 7.1. und 3.2.2019 notiert wurde.

Das erste Notizbuch für das Jahr 2019.

Drei Mal überfallener Spargelstand lag auf dem Weg

Die Justizia auf dem Darmstädter Justizzentrum.Dass auch Spargelstände überfallen werden, ja, das passiert leider. Dass aber ein- und derselbe Stand drei Mal überfallen wird, das ist schon seltsam. So aber war es im April 2021 in der Kranichsteiner Straße in Darmstadt gelaufen. Der Täter wurde im Juli 2021 gefasst, nun war der Prozess.

(€) Echo online: Fünf Jahre Haft für Spargelstand-Räuber von Darmstadt

Parken für drei Euro am Tag in Darmstadt

Man sieht in der oberen Bildhälfte ein P-Schild an einer Ziegelmauer. Unter dem P (für Parkplatz) steht drei Euro pro Tag. Darunter ist die ganze Zeppelinhalle mit Blick auf die Ecke an der das P hängt.

Parken für 3 Euro pro Tag in der Landwehrstraße 52 in Darmstadt.

Man kann sein Auto in Darmstadt auch günstig in ein Parkhaus stellen. Für drei Euro pro Tag. Ok, nicht in der Innenstadt, 550 Meter von einer Bushaltestelle und 1100 Meter vom Luisenplatz entfernt: In der Landwehrstraße 52 gegenüber vom Schenck-Industriepark.

Das Parkhaus ist in einer ehemaligen Zeppelinhalle, die nach dem Ersten Weltkrieg in Allenstein in Ostpreußen ab- und 1923 in Darmstadt wieder aufgebaut wurde. Wobei der damalige Architekt Jan Hubert Pinand die Fassade veränderte.

Wer sich wundert, dass in so eine Halle ein Luftschifft passte, liegt richtig. Sie wurde niedriger und schmaler wiederaufgebaut, weil Deutschland damals ja keine Luftschiffe haben durfte.

Ursprünglich standen dort zwei solche Hallen in denen Eisenbahnen repariert wurden, aber eine brannte 1977 ab (an den Brand kann ich mich auch noch erinnern), die andere wurde ein Lager, das Parkhaus wurde 1999 in das Gebäude eingebaut.

Spieleabend „American Heiner“

Einen Spieleabend zur Ausstellung „American Heiner“ gibt es am 1. Juni, 17-19.30 Uhr, im Hessischen Landesmuseum Darmstadt. Der HLMD-Kooperationspartner „Spielekreis Darmstadt“ bringt unter anderem „Lewis & Clark“ (das war eine damalige Expedition, bei der auch nach noch lebenden Mastodons geguckt wurde) und „Paleo“ mit. Allerdings muss man sich anmelden unter: https://www.hlmd.de/neuigkeiten/detail/news/komm-vorbei-und-spiel-mit.html

Merck vergibt Wissenschaftspreis an den US-Chemiker John F. Hartwig

Einer der Wissenschaftspreise den die Darmstädter Merck KGaA vergibt, ist die „Emanuel Merck Vorlesung“. Vor einigen Jahren hatte das Unternehmen mit der Ehrung der Chemikerinnen Frances Arnold (2013) und Jennifer Doubna (2018) den richtigen Riecher gehabt. Denn Frances Arnold bekam dann 2018 den Nobelpreis für Chemie; und Jennifer Doubna wurde zwei Jahren später, also 2020, Chemie-Nobelpreisträgerin.

Nun ging der Wissenschaftspreis an den US-Chemiker John F. Hartwig. Mal sehen, ob und wann er einen Nobelpreis bekommt.

t-online (dpa): Merck zeichnet US-Chemiker für Syntheseforschung aus

Und warum heißt das „Emanuel Merck Vorlesung“? Weil die Preisträger an der TU Darmstadt auch eine Vorlesungen halten. Emanuel Merck (1794-1855) war derjenige, der in den 1820er Jahren zusätzlich zu der Apotheke, die die Familie seit 1668 in Darmstadt hatte, das chemische Unternehmen Merck aufbaute.

Und zur Sicherheit: Hier geht es um Merck in Darmstadt und nicht um Merck in den USA (was zwar ein Ableger aber seit 1917 ein eigenständiges Unternehmen ist)