Journalisten fragen und Twitterer beschweren sich

Auf Twitter gibt es einige Beschwerden, wie Shakuntala Banerjee die ZDF-Sommerinterviews mit Spitzenkandidatinnen und -kandidaten zur Bundestagswahl führt.

Ich habe mir nun drei Sommerinterviews von Shakuntala Banerjee angeschaut. Sie hatte Janine Wissler (Linke), Jörg Meuthen (AfD) und Robert Habeck (Grüne) halt die für sie unangenehmen Dinge gefragt und nicht das, was die Spitzenkräfte dieser Parteien jobbedingt auswendig aufsagen können, wenn man sie nachts um 3 Uhr aufweckt.

Und zu sehen, wie Kandidaten auf solche Fragen reagieren und vielleicht sogar winden, ist ja auch interessant.

Es gibt übrigens so einen Spruch: „Journalismus ist zu drucken, was andere nicht gedruckt sehen wollen. Alles andere ist Public Relations.“ Der wird gerne, aber fälschlicherweise George Orwell zugeschrieben. Aber trotzdem ist an dem Spruch was dran.

Wohnen am Dalles in Weiterstadt

Der Dalles in Weiterstadt am 8. August 2021.


Offiziell heißt der „Dalles“ Wilhelm Leuschner-Platz. Der Name Dalles ist der ältere. Dalles bezeichnet im Hessischen einen Platz im Dorf. In Frankfurt oder Mainz handelten früher auf dem dortigen Dalles arme Kleinhändler. Die dem Platz vermutlich auch den Namen gaben, denn „Dalles“ kommt laut dem südhessischen Flurnamenbuch vom hebräischen Wort „dalut“ und dem westjüdischen „daless“, was jeweils „Armut“ bedeutet. (Da „dalle“ auf Französisch sowas wie Platte bedeutet, hatte ich ja erst an so eine Erklärung gedacht, aber ich denke, die Flurnamenbuchautoren wissen mehr.)

Bis 2012 war auf dem Dalles noch das alte Weiterstädter Feuerwehrgerätehaus. Die Feuerwehr war da aber schon seit Ende der 1970er Jahre in der Rudolf-Diesel-Straße.

Darmstadt und der Moderne Fünfkampf

Sportstadt Darmstadt: Die Geschäftsstelle des Deutschen Verbands für Modernen Fünfkampf – bei mir um die Ecke.

Manchmal ist Darmstadt überraschend zentral im Geschehen, wenn auch indirekt wie zur Zeit während der Olympischen Spiele. Denn hier ist Sitz des Deutschen Verbands für Modernen Fünfkampf – quasi bei mir ums Eck in der Julius-Reiber-Straße. Es ist eine Neobarockvilla aus dem Jahr 1900. Allerdings fiel sie mir als solche nie auf, da ich das Haus noch als Polizeirevier in Erinnerung habe. Und die Lage im Johannesviertel zwischen zwei Schulen und ohne Gärtchen oder so, ist auch nicht die Villenlage wie im Komponistenviertel.
Was ich jetzt im Olympia-Newsletter des Sportpolitikjournalisten Jens Weinreich erfuhr: Klaus Schormann, der Präsident der Union International de Pentathlon Moderne (also des Weltverbands für den Modernen Fünfkampf) seit 1993, kommt aus Südhessen, er hat auch ein Büro in der Julius-Reiber-Straße. Und er war unter anderem Lehrer an der Eleonorenschule, eine der zwei Schulen, die die Villa einrahmen.

Die Chancen von Armin Laschet und Annalena Baerbock

Ich traue ja weder Armin Laschet noch Annalena Baerbock zu, dass sie die Bundesregierung führen können.

Allerdings ging mir das schon so, als Angela Merkel 2005 Bundeskanzlerin wurde. Ich hatte nicht geglaubt, dass sie es wird und dass sie so lange im Amt bleibt.

So gesehen haben Armin Laschet und Annalena Baerbock also gute Chancen.

Steht das Wasser höher als die Unterkante der Stoßstange …

Mit dem Auto durch Pfützen fahren ist kein Problem. Aber durch wie tiefes Wasser kann man mit einem normalen Auto fahren? Es gibt einen ganzen Satz Videos von einer Furt im englischen Rufford, die je nach Wetter mehr oder weniger tief ist. Und da sieht man, dass die Autos nach einer Fahrt durch zu tiefes Wasser noch ein paar Meter fahren, dann aber liegen bleiben. Aber was ist „zu tief“?

Als Faustregel gilt laut dem ADAC: „Allenfalls Wasser, das maximal bis zur Unterkante der Stoßfänger reicht, kann noch mit Schrittgeschwindigkeit durchfahren werden.“ Steht das Wasser höher als die Unterkante der Stoßstange, steht es so hoch, dass es die Luftansaugöffnung des Motors eindringen kann. Und dann drohe ein sogenannter Wasserschlag.