Kita Falltorstraße kommt

Blickt man auf den Bauplatz an der Ecke Falltor- und Bahnhofstraße in Wixhausen, könnte man meinen, dass über die Kitabaupläne in der Falltorstraße 1 Gras gewachsen ist.

Aber eine Kindertagesstätte kann man auch in drei bis vier Monaten bauen, wenn die Vorarbeiten (u.a. Baugenehmigung, Leitungen verlegen und Modulplanung) abgeschlossen sind. Die Stadt Darmstadt wird das im September in Wixhausen zeigen.

Echo online, 17.8.2013: Warten auf die Kindertagesstätte – In Wixhausen wird mit dem Bau der Einrichtung erst im September begonnen

Wird mit vorgefertigten Modulen, Containern oder Holzelementen, gebaut, braucht man inklusive Vorarbeiten für Leitungen, Kabel und Rohre und der Betonplatte drei bis vier Monate für so einen Bau, weil viel parallel gearbeitet werden kann. Wie auch ein Beispiel aus dem Landkreis zeigt. In Gräfenhausen wird am 1. September eine U3-Kita eingeweiht werden, deren vorgefertigten Module Anfang Juli geliefert worden waren.

Echo online, 10.7.2013: Kinderkrippe schwebt in Gräfenhausen ein.

(Zum Aufwand für so einen Artikel: Ich fahre nach Wixhausen raus, um zu gucken, was sich auf der Fläche tatsächlich getan hat, ich spreche mit Architekten, ob die Holzelementbauweise tatsächlich so schnell geht, und die Stadt hatte angesichts meiner Fragen auch nicht gleich antworten können.)

Wobei das mit der Kita schon klappen sollte, denn da hängt auch ein Plakat einer Darmstädter Regierungspartei …

Wenn man nicht auf Zeitungsfotos will

Wenn man nicht auf Zeitungsfotos will, ist auch ein bisschen Mitdenken und Augenoffenhalten gefragt. Wenn einer mit Block rumläuft könnte der von der Zeitung sein. Und wenn der dann mit einem spricht, der plötzlich da ist und der eine dicke Kamera dabei hat, dann ist das der Moment, um freundlicherweise aus dem Bild zu gehen oder was zu sagen. Und nicht erst, wenn der Fotograf wieder weg ist.

Denn zu doof dafür kann man eigentlich nicht sein, wenn man doch schon so schlau ist und meint seine Rechte zu kennen. Und man ja auch in der Lage war die Fotografen mit den kleineren Spiegelreflexen als Hobbyfotografen zu erkennen und nicht anzusprechen.

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Die Opposition in der Lichtwiesenstraßenbahn mitnehmen

Die Stadt plant einen Straßenbahnabzweiger von der Nieder-Ramstädter Straße zur Lichtwiese, um die TU besser anzuschließen. Kann man machen, kostet halt ein paar Millionen.

Jetzt ist die Opposition bis auf die Uwiga eigentlich für das Projekt, weist aber auf einiges hin:

Echo online: Entscheidung für Straßenbahn-Abzweig zur Lichtwiese – Die jährlichen Betriebskosten veranschlagte Baudezernetin Lindscheid mit 654.000 Euro. Georg Hang (Uffbasse) kam dagegen auf fast 900.000 Euro, da man die Finanzierungskosten und jährliche Abschreibung mitrechnen müsse. (…) Die Oppositionsfraktionen im Parlament sprachen sich im Grunde meist auch für die Straßenbahn aus, kritisierten aber, dass nun vor dem Vorliegen ausstehender Untersuchungen schon die Umsetzung beschlossen werden solle. (…) und Hang verwies darauf, dass sich die Stadt mit der Beantragung der Landeszuschüsse noch bis Juni nächsten Jahres Zeit lassen könne.

Da frage ich mich, warum man bei der Konstellation nicht auf einen gemeinsamen Beschluss hinarbeitet. Die Vorlage ist beim Punkt zwei nunmal handwerklich nicht sauber gemacht (Hervorhebung von mir).

Es wird zugestimmt, den Mitfall II (Führung über den Lichtwiesenweg) weiter zu verfolgen und umzusetzen. Der kommunale Eigenanteil für die Investitionskosten in Höhe von € 2,87 Mio. wird entsprechend dem Planungs- und Bauablauf zur Verfügung gestellt. Der Betriebskostenzuschuss in Höhe von € 654.000 pro Jahr wird ab der Inbetriebnahme voraussichtlich im Dezember 2017 auf einer neuen Kostenstelle bereitgestellt.

Das hätte man ohne weiteres ändern können. Als das im Bauausschuss angesprochen wurde, hatte ich ja den Eindruck die Koalition versteht das nicht, aber nach fast zwei Wochen, hätte man ja schlauer geworden sein können. Was vergibt man sich denn, wenn man die Bedenken berücksichtigt?

Aber da müsste man ja einen kleinen Fehler zugeben und hätte seinen schönen Platz im Schützengraben verlassen müssen, in dem es inzwischen weich und warm ist. Und man kann später – unter Verkürzung der Tatsachen – der Opposition vorwerfen, dass sie ja damals böse und gegen das tolle Projekt war und es sich auf seine Fahnen schreiben. Das ist es, was man sich vergibt, das ist alles mögliche, aber wieder Mal kein Neuer Politikstil.

Und noch der Hinweis: Das mit dem Neuen Politikstil ist ja was von den Koalitionsvertretern.

Eine weitere Folge des Neuen Politikstils

Die Grünen-Fraktion im Stadtparlament reduziert sich um einem Stadtverordneten. Die Fraktion hat beschlossen sich wegen verschiedener Ansichten vom Fraktionsmitglied Jörg Bergmann zu trennen. Dieser will sein Mandat behalten.

Echo online: Grüne schließen Jörg Bergmann aus

Grüne und CDU halten mit den verbleibenden 40 Stadtverordneten weiterhin die Mehrheit der 71 Sitze.

Zugegeben, es gibt inzwischen mehr Bürgerversammlungen, aber nach innerparlamentarisch sehe ich vom Neuen Politikstil eher wenig. Wie sagte es mal Heiner Geißler? „Wo alle dasselbe denken, da wird nicht viel gedacht.“

Konsequenzen

Wenn es um alles oder nichts gehen könnte, solltest Du Dir sehr sicher sein, dass Du mit dem Nichts leben kannst.

Geben und Nehmen im Straßenverkehr

Dank eines Handwerkers in einem Mercedes-Sprinter aus dem Landkreis, werden nun alle Autofahrer etwas länger am Zebrastreifen stehen, wenn ich da rüberwill.

Denn ab jetzt werde ich – ganz verordnungkonform – am Zebrastreifen vom Rad absteigen und es über den Übergang schieben. Dauert einen Tick länger, als wenn ich durchfahren würde, aber den Deal (trotzdem halten, dafür etwas schneller wieder weiterfahren) hast der mit seinem „was willst Du-Blick“ leider versaut.

Liebfrauenstraße – Gebäudefront über drei Stockwerke eingebrochen

(Polizeipresse, 7.16 Uhr) Am Dienstagmorgen (16.4.2013) ist die Gebäudefront eines Mehrfamilienhauses in der Liebfrauenstraße 39 über drei Stockwerke weggebrochen. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Ursache des Einsturzes muss durch die Bauaufsicht untersucht werden. Unmittelbar nach Bekanntwerden des Schadensereignisses waren Rettungskräfte und Polizei vor Ort. Berufsfeuerwehr und Technisches Hilfswerk sind weiterhin im Einsatz. Auswirkungen auf den ÖPNV und den sonstigen Straßenverkehr gibt es derzeit nicht.

Echo online: Hausfassade in der Liebfrauenstraße eingestürzt

(PSD) Wie die städtische Bauaufsicht mitteilt, hat sie vor Ort in Abstimmung mit dem THW vorläufige Sicherungsmaßnahmen angeordnet und die weitere Nutzung des Gebäudes untersagt. Dem Eigentümer des betroffenen Hauses wurde aufgegeben, die Standsicherheit des Gebäudes durch einen Sachverständigen untersuchen zu lassen.

In Abstimmung mit dem Straßenverkehrs- und Tiefbauamt wurden ferner vorsorglich die Gehwege im Bereich der Arheilger Straße abgesperrt – ebenso wurde eine Teilfläche des benachbarten Grundstückes abgesperrt.